Weihnachtsgeschenke, die eine Warnung tragen sollten

Weihnachten ist vorbei, das Kind wurde reichlich beschenkt. Das besonders Gewünschte war allerdings (absichtlich) nicht dabei, was für ein wenig Missstimmung und Geheul sorgte.

Der Sohn hatte sich passend zu der Serie „Paw-Patrol“ die große Station gewünscht, UVP ca. 150 Euro und aus unserer Sicht ein Haufen großer Mist aus billigstem Plastik für Kinder ab drei Jahren. Wir waren einfach nicht bereit dafür so viel Geld auszugeben, auch vor dem Hintergrund, dass er eigentlich schon fast zu alt dafür ist.

Ja, wir sind gemeine Eltern.

Der Sohn ist immer noch begeistert von Bayala.

Er bekam glücklicherweise auch noch die top Geschenke auf der Wunschliste mit den Startplätzen 2 und 3, Rollschuhe und ein ferngesteuertes Auto. Andere Geschenke erfreuten sich nachher natürlich größerer Beliebtheit. Laut eigener Aussage war ein Bastelset das beste Geschenk zu Weihnachten, so etwas wie Bügelperlen zum Schmelzen im Backofen.

Auch die Bayala-Sets standen hoch im Kurs, ebenso ein Kuscheltier.

Ja, tatsächlich, ein Kuscheltier. Er hat ja erst 1337 Stück. Weiterlesen

Steiff, gefroren

Es ist heiß, vermutlich hat das mittlerweile jeder bemerkt. In Piets Zimmer waren es 32 c°, die Nächte für uns entsprechend kurz, denn er hat sehr schlecht geschlafen. Acht Mal in der Nacht aufstehen ist kein Spaß, auch nach 16 Monaten nicht.

Mein Tageskind ist übrigens auch wieder aus dem Urlaub zurück, so lecker braun gebrannt, dass Piet daneben aussieht wie eine Kalkleiste, dabei bin ich mit dem auch immer draußen.

Damit Piet überhaupt irgendwie pennen konnte, haben wir ihn bis auf die Windel ausgezogen und so in sein Bett gepackt. Meine Frau hatte dann eine geniale Idee. Piet schläft gerne mit einem Teddybären oder seinem Tiger mit dem Namen „Nimmmikmit“. Der stammt aus dem Berliner Zoo. Die Kuscheltiere haben wir einfach tiefgekühlt, steif(f) waren die ja schon vorher. 😉

Das hat super funktioniert und tötet nebenbei die Milben ab.

Kung Fu Panda

Großeltern verwöhnen ihre Enkel, das ist ein Naturgesetz. Wenn es dann auch noch der Erste und vermutlich Letzte ist, umso mehr. Eigentlich habe ich seit der Geburt immer die Augen verdreht, wenn wieder jemand mit einem Kuscheltier für Piet um die Ecke kam. Es ist ja nicht so, dass wir nicht bereits 67 hier rumliegen hätten. 😉

Aber diesmal hat mein Vater tatsächlich ins Schwarze getroffen. Genauer gesagt, ins Schwarz-Weiße. Er brachte beim letzten Besuch einen Kuschel-Panda mit. Ihr wisst schon, „ich bin DER dicke, fette Panda!

Piet war hellauf begeistert, seltsam, denn bisher waren ihm Kuscheltiere aller Marken und Formen völlig egal. Ob es wohl daran liegt, dass der Panda ein ähnliches Fell wie unsere Katze Kimba hat? Von der ist Piet nämlich absolut fasziniert. Kimba von Piet durchaus auch, von den mitleidigen Blicken abgesehen, dass das kleine Menschenkind immer noch nicht laufen kann. Allerdings findet es Kimba überhaupt nicht toll, wenn Piet mal kräftig in ihr Fell packt, was durchaus vorkommt. Aber das ist ja auch mal verboten kuschelig, noch besser als die „Kopie“.

Anstatt jetzt hier weiter Reden zu schwingen, lasse ich einige Bilder sprechen: Weiterlesen

Intelligenztest für Eltern: Das Schaf

In den letzten Tagen reisen wir ja vermehrt in der Verwandtschaft herum, damit jeder den unser Kind mal gesehen hat.

Positiver Nebeneffekt: Unser Sohn bekommt ständig was geschenkt. 🙂

Diesmal von einer seiner Tanten, eine schöne Spieluhr mit der Melodie des Wiegenliedes „Schlaf, Kindchen schlaf„.

Den Text hatte ich noch genau im Kopf: Schlaf, Kindchen Schlaf, der Papa ist ein Schaf… Neee, kann ja nicht. 🙂
Wie war noch mal der richtige Wortlaut?

Auf der „Hausfrauenseite“ wurde ich fündig, dort gab es auch noch weitere, alternative Texte. Eigentlich nur für „für werdende Mütter“, aber diese Diskriminierung übersehe ich an dieser Stelle großzügig. 😉

Ich habe einen davon etwas anders interpretiert:

Schlaf, Pietchen, schlaf!
schlaf jetzt endlich schlaf!
Und weh, du machst ein Muckerlein,
dann wird der Papa ganz gemein
und wirft dich in ein Bad hinein.
Schlaf, Pietchen, schlaf!

Das Schaf von Babylove.

Nun zu dem eigentlichen Geschenk, wie gesagt, einer Spieluhr. Als ich aus dem Keller hochkam, sagte meine Frau: „Das Schaf ist ein Intelligenztest, versuch du doch mal, ob du rausbekommst, wie es funktioniert.“


Kann ja nicht so schwer sein, ist ja ein Kinderspielzeug, oder etwa nicht?

Zuerst zog ich an den weißen Schnüren, nix passierte.
Dann drückte ich auf den Kopf, den Rücken, jedes Bein, wieder nichts.
Ich zog an den Ohren, Fehlanzeige.
Klar, das rote Band, nein, da tut sich auch nichts.
Ich wurde wütend, packte das Vieh am Schwanz, um es wegzuwerfen und… Weiterlesen