Jahreskarte für den Zoo?

Der "Tigerpfad" im Krefelder-Zoo

Der “Tigerpfad” im Krefelder-Zoo

Zu Beginn des Jahres hatten meine Frau und ich überlegt, ob es sich lohnen könnte für einen Zoo oder eine Indoor-Hölle eine Jahreskarte zu erwerben. Für den Fall, dass Verabredungen ausfallen oder das Kind vor dem Besuch bei Oma noch einmal gelüftet werden muss.

Die Karte sollte sich mit drei bis vier Besuchen ausgleichen und preislich nicht den Rahmen sprengen. Die Fahrzeit sollte eine halbe Stunde nicht übersteigen, damit man den Ausflug auch spontan machen kann.

Wir haben uns für eine Dauerkarte vom Krefelder Zoo entschieden und waren bereits einige Male dieses Jahr dort. Die Jahreskarte kostet 89 Euro für die ganze Familie, 26,50 Euro im Vergleich ein Tagesbesuch. Diese Familien-Karte hat sich also bereits gelohnt, sogar doppelt, da wir am Wochenende bei schönstem Wetter an der ca. 150 Meter langen Warteschlange vor der Kasse einfach vorbei gehen konnten. Die hasserfüllten Blicke der anderen Eltern konnte man im Nacken regelrecht spüren. 😉 Weiterlesen

Papa- oder Mamagorilla?

Papa- oder Mama-Gorilla?

Papa- oder Mama-Gorilla?

Der Tag verlief erheblich anders als erwartet, sagen wir mal erheblich anstrengender. Ein Tag im Krefelder Zoo sollte es werden, mit Freunden und Picknick. Es war wunderschönes Wetter, alles war gut vorbereitet, es konnte gar nichts schiefgehen…eigentlich.

Als wir am Eingang ankamen, war klar, diese Idee hatten heute auch noch andere Familien. Die Schlange an der Kasse war gut 70-100 Meter lang. 30 Minuten später waren wir dann drinnen. 30 Minuten fand ich jetzt, in Anbetracht der Besuchermengen, noch voll O.K., aber erkläre bitte das einer unserem Sohn. 🙂

Unsere Freunde trafen wir vor Ort und dann ging es gut gelaunt los, bis zum neuen Pinguin-Gehege. Da fiel mein Sohn, nicht ganz selbstverschuldet, von einer ordentlich hohen Mauer. Großes Geschrei. Als es dann endlich weiter gehen konnte, dauerte es keine 50 Meter und er legte sich komplett lang, auf dem Schotterweg. Das Knie war blutig, die Laune unseres Kindes im Keller. Er wollte nur noch auf den Arm. Mir dämmerte, dass es vormutlich besser gewesen wäre, doch einen Buggy mitzunehmen. Als er endlich wieder laufen wollte, rannten die Kinder Hand in Hand los, leider unterschiedlich schnell. Rumps, da hat er bumse macht und unten is er.

(Frei nach Bud Spencer)

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Das Maßband an der Wand

Apfelmus selbst Einkochen, ohne Zucker

Apfelmus selbst Einkochen, ohne Zucker

So einen mehr oder weniger schönen Größenbaum haben vermutlich alle Eltern irgendwo in der Wohnung oder im Haus. Das ist so ein fest angebrachtes Zentimeter-Maß, um die Größenentwicklung des Sprößlings auch tagesaktuell verfolgen zu können. Sehr praktisch, um beim Discounter die richtige Größe Kinderklamotten abzugereifen. Notfalls tut es ja auch die Sparvariante mit Strichen an der Türzarge. 🙂

Ich habe auch ein Maßband bei mir im Büro an der Wand, so wie früher beim Bund, an dem zähle ich die Tage, bis unser Sohn in den Kindergarten geht. 😉

Jetzt, wo hier alle Kindergartenkinder Ferien haben, sollte es eigentlich leichter werden, Spielkameraden für unseren Sohn zu treffen, aber es sind doch eine ganze Menge Familien weg gefahren. Zumindest habe ich diesen Eindruck.

Vielleicht liegt es auch schlicht am Wetter, im Dauerregen geht nicht jeder auf den Spielplatz. Weiterlesen