Einszigfuffzich

Auf dem Weg zum Tierpark in Dormagen

Auf dem Weg zum Tierpark in Dormagen

Wir haben Weihnachten gut überstanden. Piet hatte in der Nacht zu Heiligabend alles ausgeschwitzt und war am 24.12. topfit. Das Kochen und Backen hat gut geklappt, alle Gäste sind satt geworden und haben unseren Sohn mit Geschenken ausgiebig bedacht. Piet hat richtig lange durchgehalten und ist erst um 21:00 Uhr in seinem Bett verschwunden. Netterweise hat er seine 12 Stunden Schlaf ohne Zwischenfälle durchgezogen, so dass auch wir ausschlafen konnten.

Gibt es für Eltern ein schöneres Geschenk zu Weihnachten? 🙂

Piet hatte in den letzten zwei Tagen viel Zeit, um sich mit seinen neuen Spielsachen zu beschäftigen. Das Duplo-Krankenhaus, welches wir bereits vor einem Jahr günstig geschossen hatten, kam gut an, ebenso der gebraucht erworbene Duplo-Bauernhof. Von seinen Großeltern bekam er außerdem ein Erweiterungsset für seine Holzeisenbahn, die auch intensiv bespielt wurde, vor allem von den anwesenden Gästen. 😉 Weiterlesen

Ein krankes Kind zu Weihnachten

Es gibt eine Menge Dinge, die man zu Weihnachten ganz sicher nicht gebrauchen kann. Ein krankes Kind gehört sicherlich dazu, das ist ganz einfach sehr schade, denn Weihnachten ist ja gerade für die kleinen Nervensägen besonders reizvoll.

Unser Sohn hat schon den ganzen Tag ordentliches Fieber. Gerade haben wir ihn von oben bis unten neu einkleiden müssen, das Bett und der Schlafsack waren komplett durchgeschwitzt.

Hoffentlich ist er Morgen wieder etwas fitter, damit er seine Geschenke und den Besuch, der ganz sicher nicht wegen uns kommt, verkraften kann.

Zumindest bekommt er irgendwie etwas passendes vom Christkind unter den Baum gelegt.

Bruises happen

"unser" Spielplatz

„unser“ Spielplatz

Heute Abend auf dem Spielplatz war erstaunlich wenig los, es könnte an den 32 c° gelegen haben. Die meisten Kinder (und Eltern) die auf unseren Haus- und Hof-Kinderspielplatz erscheinen, kenne ich ganz gut, aber es kommen natürlich immer mal wieder neue Gesichter nach.

Eine Mutter hatte ich bereits öfters gesehen, ihr älterer Sohn erinnerte mich mächtig an Piet. Er ist immer unterwegs, erkundungsfreudig und willensstark. Diese Tatsache hat natürlich Nebenwirkungen, die ich zur Genüge kenne, für diese Mutter aber offenbar noch neu waren. Ihr gut 12 Monate alter Sohn saß friedlich auf einer Parkbank, schaute zu seinen Füßen und verlor das Gleichgewicht, alle drei Eltern (inkl. mir), die in unmittelbarar Nähe saßen, konnten den Fall nicht mehr verhindern.

Das Kind fing sich zwar ab, aber die Wucht war noch zu groß, das Ergebnis war eine Beule am Kopf. Die erste Beule dieser Art ist schlimm, sehr schlimm, ein wenig auch für das Kind. 🙂

Der Junge beruhigte sich schneller als die Mutter, die bereits gedanklich auf dem Weg in das nächste Krankenhaus war. Ich holte flott ein Coolpack, das aber, wie immer eigentlich, überflüssig war, denn die Kinder schreien dann nur noch umso mehr.

Faustregel und Verhaltensweisen beim Fall auf den Kopf: Weiterlesen

Night Watch

Als wir abends bei unserem Sohn 39,9 c° Fieber feststellten, war uns bereits klar, dass dies eine anstrengende Nacht werden würde. Das Krankenhaus konnte ich meiner Frau erfolgreich ausreden, dennoch ist es immer ein blödes Gefühl, wenn man so ein kleines, glühendes und brüllendes Häufchen Elend auf dem Schoß hat. Meine Frau übernahm die erste Wache ich die Zweite. Piet ließ sich nicht in sein Bett legen, was bedeutet, dass er nur auf uns schlief und wimmerte. Dies wiederum bedeutet, dass wir praktisch die ganze Nacht gar nicht geschlafen haben. Heute Morgen war seine Temperatur etwas gesunken, bewegte sich aber trotz Fiebersaft immer um die 39 c°, das ist zwar nicht mehr bedenklich, aber immer noch recht hoch. Den ganzen Tag hat er nur auf uns verbracht, immerhin hat er genug getrunken.

Diese Nacht wird vermutlich nicht viel erholsamer werden.

Hier eine kleine Liste der Dinge, die der Schlafentzug heute bei mir mit sich brachte: Weiterlesen

Notdienstpraxis

Da unser Kinderarzt diese Woche Urlaub genommen hat und somit seine Praxis geschlossen bleibt, Piet aber immer noch Brechdurchfall hat, sind wir heute Morgen dann doch mal in die Notdienstpraxis des Lukas-Krankenhauses gefahren. Genauer gesagt zum „PaedNetz“, einem Teil der Kinderklinik. Piet wurde in diesem Krankenhaus geboren, daher sprechen Kaufleute in einem solchen Fall von einer „Mängelrüge“. Es kann ja nicht angehen, dass Piet in der Gewährleistungszeit undicht wird. 🙂

Es war dort reger Betrieb und wenn das Kind vorher noch nicht wirklich krank gewesen ist, danach ist es das auf jeden Fall. Vor uns Scharlach, hinter uns Röteln und nebendran kleine Schniefnasen mit großen, roten Augen. Da kann man schon Mitleid bekommen. Nach kurzer Wartezeit waren wir schon dran, der Arzt warf einen Blick auf Piet und sagte kurz heraus: „Da muss der durch.

Ergänzend fügte er hinzu: „Ich könnte ihnen was aufschreiben, aber das hilft alles nicht.“

O.K., nach wenigen Minuten saßen wir wieder im Auto, genauso schlau wie vorher. Irgendwie ist das immer so, wenn wir mit Piet zum Kinderarzt fahren. Also haben wir auf Hausmittel zurückgegriffen, im Drogeriemarkt Elektrolyt-Pulver und Traubenzucker gekauft und unseren Sohn so mit reichlich Flüssigkeit versorgt.

Immerhin geht es ihm heute zum ersten Mal wieder etwas besser.

Ein Tag und eine Nacht, Teil 2.

Dass es hart werden würde, haben alle gesagt. Dennoch macht man sich ja Pläne, wie man es angehen könnte. Die funktionieren natürlich alle nicht, denn es gibt ja nur noch einen hier im Haushalt, der den Ton angibt.

Junge, Junge, jede Stunde aufstehen, füttern oder wickeln, immerhin bekommt man so Routine.
Wickeln kann ich jetzt im Schlaf. 🙂

Meine Frau hat übrigens super geschlafen. 😉 Es hilft natürlich schon, wenn man sich zu zweit kümmern kann. Im Krankenhaus musste sie sich ja komplett alleine mit Piet rumschlagen.

Solange er auf einem von uns drauf lag, war alles prima, aber wehe er sollte in sein Bett. Keine Chance.
Also haben wir sein Bett in unseres geholt. Mit Händchen halten ging es dann, so ab 5:00 Uhr morgens.

Händchen halten hilft.

Händchen halten hilft.

Um sieben sind wir dann aufgestanden. Ich fühlte mich wie nach einem Flug von Deutschland nach China mit zwölf Zwischenlandungen und einer netten Zeitverschiebung. Weiterlesen