Familienkutsche

Meine Frau wechselt gerade die Arbeitsstelle. Da sie im Außendienst tätig ist, fährt sie normalerweise einen Firmenwagen, den wir außerhalb der Arbeitszeiten auch privat nutzen dürfen. Das war zuletzt ein Skoda Superb Kombi, mit dem wir unglaublich zufrieden waren. Kein Van, aber wahnsinnig viel Platz für Passagiere und Gepäck, ein wirklich schönes Auto.

„Groß wie eine Mercedes E-Klasse, Verarbeitung auf Audi-Niveau, günstig wie ein Ford: Gibt es am Riesenkombi von Skoda überhaupt irgendetwas auszusetzen?“

Fahrbericht: Skoda Superb Combi 2.0 TDI – Maximales Understatement

Kinderwagen im Suzuki Swift

Kinderwagen im Suzuki Swift

Das ist jetzt weg, einen neuen hat meine Frau noch nicht bekommen, daher sind wir auf „meinen“ Wagen angewiesen, einen kleinen, roten Suzuki Swift. Dieser Wagen ist auch bekannt als der „Mini für Arme“.

Unser Swift wurde in den letzten drei Jahren unglaubliche 11000 Kilometer bewegt, ich glaube, ich bin in dieser Zeit mehr Kilometer mit dem Rad gefahren. In den letzten Tagen hat sich der Kleine wohl gewundert, warum der plötzlich so oft gefahren wird. Erstaunlicherweise geht das auch, mit einigen Kompromissen, sehr gut. Sicher ist der Swift ohnehin: ESP, ABS und sechs Airbags, alles an Bord.

Da wir vor einiger Zeit speziell für den winzigen Kofferraum einen Buggy besorgt hatten, kamen wir ganz gut zurecht. Für den Urlaub würde es wohl nicht reichen, aber für die Fahrt zu den Großeltern ist es allemal in Ordnung und völlig ausreichend.

Besuch im Baumarkt

So langsam pendelt sich unser „Haushalts-Leben“ ein, die ersten Tage waren noch etwas schwierig. Falls sich meine Frau demnächst auch noch den Bohrhammer nimmt, um einige Dübel in die Wand zu bringen, bekomme ich doch noch eine Krise.  So weit muss der Rollentausch dann doch nicht gehen. 😉

Heute Nachmittag war wieder die „Milchbar“. Diesmal habe ich direkt das Fahrrad genommen, so war ich auch pünktlich dort. Sieben Kilometer eine Strecke, eher kurz für Piet und mich. Er war richtig sauer, dass nach kaum zwanzig Minuten schon Schluss mit der Radtour sein sollte. Der Nachmittag war dafür, auch für meinen Sohn, wieder sehr unterhaltsam.
Für mich aber auch informativ.

Ich erfuhr zum Beispiel, dass am Sonntag in Büttgen (Kaarst) ein Kindertrödelmarkt ist. Insgesamt ist es für mich als Mann schon etwas schwierig, mich an den Gesprächen zu beteiligen. Wenn acht Frauen über mindestens fünf Themen gleichzeitig reden, habe ich schon so meine Probleme. Ich muss mich dann für ein Thema entscheiden und konzentriert zuhören. 🙂

Überrascht war ich darüber, dass die etwas älteren Kinder bereits die volle Dröhnung Gluten und Casein bekommen. Das werde ich bei unserem Sohn als Vorsichtsmaßnahme vermeiden. Da ich hier zu Hause nur gfcf-frei koche, wird er zumindest von mir nichts mitbekommen, wenn er später im Kindergarten „Nudeln in roter Sauce“ bekommt, ist es halt so.

Auf dem Rückweg waren wir dann noch im Baumarkt, einige Kleinigkeiten besorgen. Weiterlesen