Welche Temperatur soll es sein?

Das Kinderzimmer von Piet ist ganz oben, direkt unter dem Dach. Temperaturschwankungen gehören da dazu. Für den Sommer gibt es die Klimaanlage und für den Winter die althergebrachte Heizung. Aber welche Temperatur ist nun die Richtige? Die Klimaanlage haben wir immer eingeschaltet, wenn die Temperaturanzeige auf dem Babyfon die 30 c° überstieg.

Für den Winter waren wir etwas unschlüssiger, die Angaben und Empfehlungen reichen von 15 c° (in der Nacht) bis 23 c°. Wir hatten zuerst 19 c° angestrebt, konnten die Temperatur aber nicht konstant halten. Wir investierten daher in einen geregelten Thermostaten und entlüfteten noch einmal alle Heizkörper. Damit klappte es dann zuverlässig, obwohl die Differenz im Raum selbst bis zu 2 c° beträgt, je nachdem, wo man eben misst.

Wenn wir nachts aufstanden um Piet zu versorgen, kamen uns die 19 c° irgendwie zu kühl vor, klar, wir kommen ja dann gerade aus dem warmen Bett. Also regelten wir die Temperatur etwas höher, auf 21,5 c° ein, diese haben wir auch tagsüber im Wohnzimmer. Wir selbst schlafen übrigens bei 13,5 c°. Weiterlesen

It’s getting hot in here.

Der heißeste Tag des bisherigen Jahres. Piet ist schon den ganzen Tag wach und nörgelt, mehr oder weniger leise, vor sich hin. Bei dem Wetter kann ja auch kein Mensch schlafen.

Die Radtour gestern war auch schon wirklich grenzwertig, für mich und für meinen Sohn. Der Chariot Cougar ist war mit Sonnenschutz und Fliegengitter ausgestattet, aber eine Klimaanlage hat er nicht eingebaut. Piet war nach der Tour so fertig, dass er von 20:00 Uhr bis 3:00 Uhr morgens durchgeschlafen hat, nachdem er sich eine 200 ml Flasche weggezogen hatte. Sonst trinkt er höchstens 125 ml auf einmal. Ein doppelter Rekord.

Ich habe gerade die Klimaanlage aus dem Keller hochgeholt und erstmals in Betrieb genommen. Zu diesem Zeitpunkt war es in Piets Zimmer, direkt unter dem Dach, 33 Grad Celsius. Zu bedienen ist die Fakir 1020 auf jeden Fall sehr einfach, dafür ist der Transport echt mühsam. 32 kg, ein stattliches Gewicht, da hätten die Konstrukteure zumindest ein paar vernünftige Griffe dran montieren können. Der Fakir ist ungefähr so griffig wie ein Tresor und ist so groß wie unser Gefrierschrank. Hoffentlich erfüllt er seinen Zweck. In vier Stunden weiß ich mehr.

Mein Vater hat es gestern nicht mehr geschafft, uns zu besuchen, daher kommt er heute vorbei. Von meiner Frau habe ich noch nichts gehört, ich gehe mal davon aus, dass sie erst Morgen wiederkommt.

Gestern Abend habe ich noch die Gunst der Stunde genutzt und einen „Männerfilm“ auf dem Beamer angesehen.
Ein Freund hatte mir „Tunnel Rats“ ausgeliehen, den hatte er wohl aus einer Grabbelkiste für einen Euro.
Mehr ist der Film auch nicht wert. Weiterlesen

Gewitter? In Neuss?

Gestern hatte ich die Spätschicht, genau um 3:30 Uhr bin ich aufgewacht, aber nicht weil Piet brüllte, sondern weil es angefangen hatte zu regnen. Es war abends ja sehr heiß gewesen und da wir unter dem Dach wohnen, hatten wir alle Fenster weit offen. Die mussten natürlich jetzt umgehend geschlossen werden. In diesem Moment merkte wohl auch mein Sohn, dass ich wach war und wollte nun sofort etwas zu essen haben.

Das Gewitter kam bis auf drei Kilometer heran, unser Kind war gesättigt und rülpste vor sich hin, während ich mir das Gewitter ansah. Ein tolles Spektakel, ich glaube, um vier uhr morgens habe ich mir so was noch nie angesehen. Es hat eben auch Vorteile, wenn man nachts wach ist. Eine Freundin sagte mal, es wäre ein tolles Erlebnis, „beim Sonnenaufgang den Sonnenblumen beim Wachsen zuzusehen“, jetzt verstehe ich auch, was sie gemeint hat. 🙂
Als Piet eingeschlafen war, holte ich flott meine Olympus E-510 Spiegelreflexkamera und mein Manfrotto Stativ aus dem Wohnzimmer. Ich positionierte mich am offenem Fenster, um ein paar Blitze mit einer Langzeitbelichtung zu einzufangen. Der Regen hatte inzwischen nachgelassen und das Gewitter war nun deutlich weiter weg, dennoch gab es tolle Blitze am Himmel. Weiterlesen