Learning English: Lesson 1

Ich halte ja so gar nichts von Vorschul-Fremdsprachen-Unterricht. Ich kann es verstehen, wenn Familien mit viel Geld eine Nanny einstellen, die ausschließlich in ihrer Muttersprache mit dem Kind spricht, denn das kann tatsächlich so funktionieren, als wäre das Kind von zweisprachigen Eltern erzogen worden. Wer diese Gelegenheit hat, sollte sie nutzen.

Damit meine ich, dass zweisprachige Eltern unbedingt zweisprachig erziehen sollten. 🙂

Wer tatsächlich eine Nanny einstellt, muss diese aber so lange im Haus die Betreuung der Kinder übernehmen lassen, bis die entsprechende Sprache in der Schule unterrichtet wird, oder das Kind in der Lage ist, wirklich fließend zu sprechen, sonst verliert sich das Erlernte ganz schnell wieder. Sämtliche sonstigen “Fremdsprachen-Kurse” für Kleinkinder sind mehr oder weniger raus geschmissenes Geld, da das Kind tatsächlich die Sprache wie eine Fremdsprache und eben nicht wie eine Muttersprache erlernt, das bringt in der Schule später kaum Vorteile.

Nun ist es aber so, dass die Tante unseres Sohnes Englischlehrerin ist und sie dem Drang, dem Kind einige Worte Englisch im Spiel beizubringen, offenbar nicht widerstehen konnte. Wir waren doch deutlich überrascht, als unter Sohn auf der Rückbank im Auto plötzlich englische Vokabeln übte. Wenn es ihm Spaß macht… es wird nicht schaden. 😉

Unser Sohn hatte schon früh mitbekommen, dass es mehr als eine Sprache auf der Welt gibt. Meine Frau spricht in ihrem Homeoffice den halben Tag Englisch, der Kleine war eines Tages recht irritiert und fragte, was die Mama denn da so komisches sagt. Wir haben es ihm erklärt, vermutlich war sein Interesse an der Sprache also kein Zufall, als er bei seiner Tante einen Tag verbrachte.

Wir machen das nun im Auto ganz gerne, weil es ihn beschäftigt und es ihm tatsächlich Spaß macht. Weiterlesen

Hauen und Stechen

Früher oder später trifft es alle Eltern: Dat eigene Penz haut zu, entweder direkt die Eltern, oder eben ein anderes Kind.

Dabei ist es völlig egal, ob Junge oder Mädchen. Auch wenn viele der Meinung sind, dass Mädchen eine friedlichere Natur haben, geht meine eigene Beobachtung in eine andere Richtung. Mädchen langen ebenso gut und oft zu wie Jungen, nur viel geschickter. Da wird vorher überprüft, ob vielleicht einer was mitbekommt. 😉

Das war natürlich ein Scherz, leider kein Scherz ist es, dass Rangeleien eher bei Jungen, als bei Mädchen von den Betreuungspersonen und Eltern toleriert werden. Das ist nicht die optimale Lösung, was später zu einem falschem Eindruck führt. Bei mir gilt die “Null-Toleranz-Logik”, weder Jungen noch Mädchen dürfen mit Gewalt Probleme lösen, sie dürfen sich aber angemessen zur Wehr setzen und darauf aufmerksam machen.

Natürlich ist es zuerst ein Schock wenn die Kinder einander kloppen oder gar die Eltern hauen, die Frage ist dann, wie gehe ich damit um? Ich habe viele Varianten auf den Spielplätzen kennengelernt, eines ist dabei offensichtlich geworden: Eltern sind dabei selten einer Meinung.

Wir versuchen unserem Sohn beizubringen, dass er niemals anfangen darf, aber stets direkt und unmittelbar kontra geben soll. Frei nach Bud Spencer: “Wenn dir einer auf die rechte Wange haut, tachele ihm auf die Linke.” Das führte nicht selten zu harten Diskussionen, üblicherweise mit anderen Müttern und auch zu Problemen im der Kita, denn wer angefangen hat, ist eben oft nicht so deutlich.
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Ab wann lügen Kleinkinder?

Eine Frage, die sich vermutlich viele Eltern irgendwann stellen. Auch mit Sozialpädagogen habe ich das Thema Lügen bereits vor vielen Monaten ausgiebig diskutiert, recht kontrovers, um ehrlich zu sein. Die Sozialpädagogen gaben alle ungefähr das gleiche Alter an: “Ab dem vierten Lebensjahr beginnen Kinder meistens mit dem Lügen.” t-online.de/eltern

Ich habe meinen Sohn das erste Mal bei einer bewussten Lüge erwischt, da war er 25 Monate.

Da war ich regelrecht schockiert … und stinksauer obendrein. Als ich das Thema bei uns im Kurs ansprach, wurde ich regelrecht ausgebuht, denn das könne ja gar nicht sein, “Kleinkinder können das noch gar nicht”. Aktuelle Studien geben meiner Beobachtung allerdings recht, mal davon abgesehen, dass mein Sohn noch einige Zeit keine drei Jahre alt ist und er inzwischen Lügen kann, dass sich die Balken biegen.

“Bislang deuteten Untersuchungen darauf hin, dass Kinder etwa ab dem 42. Lebensmonat lügen können, also etwa mit dreieinhalb Jahren. Doch eine neue Studie korrigiert dieses Ergebnis – und zwar nach unten. […] Und siehe da: Von den 25 bis 28 Monate alten Kindern logen immerhin 33 Prozent.” alltagsforschung.de

Die Entwicklungsphychologen sind der Meinung, dass die Fähigkeit so früh zu lügen auf eine höhere Intelligenz hinweist: “Je intelligenter Kleinkinder sind, desto früher fangen sie damit an. Die Fähigkeit zur Lüge ist nämlich an die intellektuelle Entwicklung gekoppelt.” zeit.de

Tja, da bin ich schon wieder anderer Meinung. Weiterlesen

Fazinierende Maschinen, heute: Der “Brrrrrrr”

"Da, Papa, Brrrr!"

“Da, Papa, Brrrr!”

Bestimmte Fahrzeuge, Gegenstände und Maschinen rufen bei Kindern besondere Begeisterung aus, unser Sohn macht da keine Ausnahme. Üblicherweise alles, was groß ist und viel Lärm macht. Daher gehören diese Dinge zur täglichen Routine (Rituale), ebenso wie der Besuch auf dem Spielplatz.

Die Müllabfuhr sehen wir schon morgens früh aus seinem Fenster, Kinder lieben es, aus dem Fenster zu gucken.

“Aus dem Fenster schauen vermittelt die Wahrnehmung außen – innen. Das Kind hat Zeit zum Hinschauen, zum genauen Beobachten und Betrachten. Es kann winzige Punkte fixieren und Bewegungen verfolgen. Durch genaues Beobachten lernen wir, einen Sachverhalt zu durchschauen und besser zu verstehen.” Kindergartenpaedagogik.de

Der Sperrmüll-Tag wird stets rot im Kalender markiert, ein echtes Highlight. Danach besuchen wir jeden Tag mindestens eine Baustelle bei uns in der Gegend, da tut sich immer etwas spannendes, auch bei Regen.Von einem Bohrer, der Leitungen für eine Erdwärme-Heizung verlegt, war unser Sohn kaum noch wegzubekommen.

Bei bestem Sonnenschein benötigen wir aber für die gleiche Runde mit dem Laufrad auf einmal viel, viel länger, denn dann wird in fast allen Gärten gearbeitet. Da werden Hecken geschnitten, Laub geblasen, Rasen getrimmt und gemäht, oder sogar mal ein Baum gefällt. Piet schaut sich das dann alles in absoluter Seelenruhe an und will genau wissen, was da gerade passiert. Das kann dann echt dauern. Grundsätzlich sind Rasenmäher und motorbetriebene Gartengeräte aller Art seine absoluten Aufmerksamkeits-Magneten. Weiterlesen

Stressfaktoren für Kinder und ein besonderes Weihnachtsgeschenk

Jetzt aber schnell...

Jetzt aber schnell…

Es gibt Tage, an denen ist unser Kind total entspannt, spielt angeregt mit anderen Kindern und ist insgesamt sehr ausgeglichen.

An anderen Tagen ist er unausstehlich.

Bisher haben wir das immer auf “Zähne kriegen”, “Hunger”, “schlecht geschlafen” und so weiter geschoben. Seit einiger Zeit war mir aber ein Muster aufgefallen. Als ich damals den Artikel “Trotz bis Rotz” geschrieben habe, war mir das noch nicht klar.

Ich sprach wegen der extremen, bis zu 45 Minuten andauernden, Brüllattacken mit meiner Dozentin in der Ausbildung zum Tagesvater. Sie hatte spontan eine Ursache parat und brachte mir zum nächsten Unterrichtsabend eine Studie mit, die sich mit Stressfaktoren von Kindern auseinander setzt.

Wenn ein Elternteil verreist, ist dies für ein Kleinkind offenbar beinahe genauso schlimm, als wenn ein Elternteil stirbt. Da bekommt die Lieblingsseite von dem Sohn  in “Emma weint” eine ganz neue Bedeutung, nur ist es in unserem Fall die Mammi, die geht. Immer wenn meine Frau auf Geschäftsreise fährt, habe ich mit dem Sohn zu Hause nichts mehr zu lachen.

Heute war auch so ein Tag. Als das Kind mitbekam, dass Mama weg fährt, war wieder Trotz bis Rotz angesagt.

Zu wissen, was die Ursache ist und wie schlimm sich das für unser Kind anfühlen muss, erhöht zwar mein Verständnis, dennoch bin ich abends fix und fertig mit den Nerven.

Die einzige Lösung: Unseren Sohn richtig beschäftigen und im Zweifel brüllen lassen. Nach dem Brüllen kommt zum Glück immer irgendwann das Trösten.

Alles Gute!

Alles Gute!

 

Unser Sohn hat uns dann das beste aller Weihnachtsgeschenke gegönnt: Er schläft seit gut einer Woche durch.

Die Erholung ist kaum zu fassen. Hoffentlich bleibt das so.

Er selbst war etwas bescheidener und äußerte seine Wünsche ganz konkret: “Roller haben!”

Er zeigte bei jeder Gelegenheit auf Laufräder und Roller aller Art, drinnen in Büchern, sowie draußen, wenn ein anderes Kind einen Roller, oder ein Laufrad fuhr. Also hat er natürlich vom Weihnachtsmann ein Laufrad bekommen.

Er übt bereits fleißig. Die Fotos dazu liefere ich nach, versprochen.

 

Physikalische Experimente von Kindern und warum Friedhöfe manchmal besser sind als Spielplätze

Experimente mit Sand

Experimente mit Sand

Kinder probieren ausgiebig aus und stellen ihrer Umgebung viele Fragen, das ist jedem klar:

  • Wie viel Sand passt in meine Schuhe?
  • Warum sehe ich meine Pisse nicht im Plantschbecken, die ist doch sonst gelb?
  • Wie weit kann ich wohl eine Nudel mit dem Löffel flitschen?
  • Kann ich mit dem Rutschauto durch die Wand fahren? Nein? Vielleicht wenn ich es 100 Mal versuche?
  • Geht Papas Brille eigentlich kaputt, wenn ich diese aus dem dritten Stock werfe?
  • Was passiert, wenn ich am höchsten Punkt von der Schaukel springe?
  • Kann ich das Plantschbecken leer trinken, und warum schmeckt das Wasser so seltsam?

Die spannenden Antworten dazu liefere ich gerne in einem weiteren Artikel.

 

Das vierrädrige Dreirad:

Unterwegs auf dem Pucky-Wutsch

Unterwegs auf dem Pucky-Wutsch

Wenn wir auf andere Kinder treffen, die ein wenig älter sind, haben diese meist ein Laufrad, Dreirad oder ein Fahrrad dabei. Der Sohn ist dann immer total fasziniert und möchte gerne sofort damit loslegen, aber er ist tatsächlich noch ein wenig zu kurz dafür. Gott sei dank, denn sonst bräuchte ich wohl neue Schuhe, mit denen ich schneller laufen kann. Früher oder später wird es ja soweit sein.

Um unseren Sohn bis dahin ein wenig zufrieden zu stellen, haben wir bei den Kleinanzeigen ein Puky-Wutsch erstanden. Für alle “Nicht-Eltern”: Es handelt sich dabei um ein Dreirad mit vier Rädern.

Damit kommen auch Kleinkinder unter zwei Jahren schon gut zurecht und die Fahrweise ist eine etwas andere, als auf einem Rutschauto. Wir haben es allerdings bisher nicht geschafft, unserem Sohn zu erklären, dass man damit auf den Wegen fährt und nicht off-road oder gegen Wände und Möbel.

Die "Idylle" am Rheinstrand

Die “Idylle” am Rheinstrand

 

Spiele in Frieden, Friedhöfe als Alternative:

Ich hatte es mir eigentlich so schön vorgestellt, jeden Tag mit den Kindern rausgehen, ab an den Rhein oder in das Naturschutzgebiet und sonst eben auf die Spielplätze der Umgebung. Bevor unser Kind laufen konnte, klang das alles total logisch, inzwischen wurden diese Vorstellungen leider einem “Reality-Check” unterzogen. Es liegt nicht daran, dass die Kinder nicht gerne am Rhein oder im Wald spielen würden, aber der Begriff Rheinauen und Naturschutzgebiet klingt leider idyllischer, als es wirklich ist.

Am Rhein liegt haufenweise Glas, Müll und sehr spezieller Müll, wie zum Beispiel bereits verwendete Kondome inklusive Inhalt. Dort, wo keine Scherbenhaufen liegen, liegen Haufen anderer Art, denn viele Hundebesitzer kommen extra zu uns nach Grimlinghausen gefahren, um ihrem Hund etwas Bewegung zu gönnen, leider vergessen die Halter die Hinterlassenschaften wieder mitzunehmen.

Im Wald liegt Bauschutt, Glas und einiges andere, was dort ganz sicher nicht hingehört und selbst auf den Spielplätzen und Spielwiesen ist man vor Hundehaufen, Glas, Müll und Zigarettenkippen nicht sicher. Zwei Spielplätze reinige ich mehrmals die Woche selbst, so gut es eben geht. Den Kampf gegen die Hundehaufen auf den Spielwiesen kann man jedoch nicht gewinnen. Der Bolzplatz ist nach der letzten Kirmes ein Ascheplatz aus Glasscherben geworden, da möchte man kein Kind mit einem Ball drauf schicken. Macht auch keiner, dafür gehen umso mehr Hundehalter dorthin, es stinkt zum Himmel. Auf dem Weg zum Naturschutzgebiet liegt die Hundehaufendichte bei ca. 3-4 je Meter, da die Kinder gerne am und auf dem Rand gehen, wird der Weg zum Spießrutenlauf.

Also, was tun?

Ich habe für die Probleme keine Lösung, aber ich habe eine gute, sogar sehr gute Abhilfe gefunden, um doch mit den Kindern unbeschwert draußen spielen zu können. Ich gehe auf die Friedhöfe. Auf Friedhöfen gibt es große, nicht verwendete Rasenflächen, ohne Hundehaufen, Glas und sonstigen Müll. Die Wege haben keine Bordsteinkanten und eignen sich super zum Laufrad-Fahren.

Die Anwohner haben sich noch nie bei mir beschwert und es gibt ausdrückliche Verbotsschilder für Hundehalter, aber eben nicht für Kinder. Super.

Die Hundeverbotsschilder gibt es auf den Spielplätzen zwar auch, aber da scheint es, im Gegensatz zum Friedhof, keinen zu interessieren. Diese Tatsache muss man Erstmal sacken lassen. Wir gehen demnächst wieder öfter auf den Friedplatz, äh, Spielhof.

Ein neuer Spielplatz – eine neue Herausforderung

Vor ein paar Tagen war es soweit, wir waren auf dem Spielplatz “Am Dormannsbusch”, auf den sich die Tageselten häufig treffen. Dort gibt es ein Klettergerüst mit Hängebrücke, ohne seitliche Sicherung, also nicht unbedingt für Kleinkinder geeignet.

Ich unterhielt mich gerade mit einer anderen Tagesmutter, als ich hinter ihr mein Tageskind erspähte, das auf der Hängebrücke herum rannte. Wie zur Hölle ist denn der da rauf gekommen? Das hat ja noch nie einer hier geschafft.

Flott pflückte ich ihn herunter und sagte zu ihm, er solle da noch einmal drauf klettern, ich würde mir das gerne richtig ansehen und würdigen. Tatsächlich schaffte er es auf Anhieb erneut, Respekt.

Diese Leiter hoch zu klettern, ist noch keinem U2 Kind bisher gelungen, soweit ich weiß. Ich wollte ihn aber nicht weiter darauf spielen lassen, denn dafür musste ich meine gesamte Aufmerksamkeit ihm widmen, und ich hatte Angst, dass mein Sohn, der ja drei Monate jünger ist, das sieht und dann auch beginnt zu klettern. Bisher hatte er das Gerüst immer ignoriert und die große Rutsche vorgezogen.

Zu spät, der Sohn hatte das Tageskind beim Klettern beobachtet und machte sich nun ebenfalls daran das Gerüst zu erklimmen, was ihm allerdings nicht gelang. Helfen tue ich ihm bei so etwas nie, wenn er alleine nicht darauf kommt, ist es eben so.

Er bekam einen regelrechten Wutanfall und brüllte den Spielplatz zusammen. Er versuchte es wieder und wieder und wieder und letztendlich schaffte es natürlich.

Nun hieß es Wache halten und mit den Kindern um die Wette rennen. Die zwei hatten großen Spaß, seitdem ist das Gerüst nicht mehr vor ihnen sicher. Ich habe heute eine kleine Bilderserie dazu geschossen, wie der Sohn die Brücke einnimmt:

Es gibt immer wieder Situationen, die sind irgendwie ungewöhnlich, obwohl es auf den ersten Blick überhaupt nicht danach aussieht.

Wo ist das Kind?

Wo ist das Kind?

Am Nachmittag waren mein Tageskind und mein Sohn mir mir auf dem kleinen Spielplatz, der direkt vor unserer Haustüre liegt. Es waren nur wenige Kinder da, trotz des sehr schönen Wetters. Nach einer Weile bot ich den Kindern einige Gurkenscheiben an, diese wurden auch dankbar angenommen.

Zuerst setzte sich das Tageskind neben mich auf die Bank, diesem Beispiel folgte promt mein Sohn. So saßen wir schön zu dritt auf der Bank und schauten den anderen Kindern zu. Nach mindestens zehn Minuten hatte sich an dieser Situation nichts geändert. Beide mümmelten immer noch die Gurkenscheiben, als eine Mutter zu mir sagte:

“Boah, die haben Sie aber toll erzogen!”

“Nein, das ist das erste Mal, das dies passiert, die verhalten sich gerade total abnormal,” war meine Antwort.

Ich war selbst total baff, dass meine beiden so friedlich waren, sonst schafft zumindest mein Sohn es nie, auch nur eine Minute still sitzen zu bleiben, es besteht also noch Hoffnung.

Overdose

Best Baby Bum 2011

Best Baby Bum 2011

Am Sonntag war bei uns Kaffee und Kuchen mit den Eltern und Schwiegereltern angesagt. Der offizielle Anlass war mein 35. Geburtstag, aber ich gebe mich nicht der Illusion hin, daß irgendjemand wegen mir gekommen wäre.  😉

Es kam, wie es kommen musste. Alle stürzten sich auf Piet, der gerade ziemlich hilflos am Boden lag. Der fand das dann auch spontan doof, wie im Zoo begafft und beknuddelt zu werden, und rief uns um Hilfe. Von Papas Arm aus sah die Sache dann schon wieder viel besser und sicherer aus. Die Großväter hielten sich sogar zurück, nachdem es offensichtlich war, dass Piet einfach nur seine Ruhe haben wollte. Dummerweise bekam er sie nicht, denn beide Großmütter starteten einen kleinen Wettbewerb um die Gunst des Enkels. Das ging mal so richtig daneben. Man sollte annehmen, dass die es besser wüssten, tun sie aber leider nicht. Übelnehmen können wir das zwar natürlich auch nicht, aber selbst dem Unsensibelsten wäre klar gewesen, dass unser Sohn nicht wegen seiner Zähne brüllt, sondern weil man ihm zu sehr auf die Pelle rückt. Weiterlesen