Die Liste

Wir haben eine Liste mit Dingen, die wir machen wollen, wenn unser Sohn im Kindergarten ist.

Die Liste ist sehr, sehr lang. 🙂

Der Racker ist nun seit einigen Wochen fröhlich an seiner neuen Wirkungsstätte und wir haben begonnen, „die Liste“ abzuarbeiten. Zuerst war die Eingangstür dran, die der Maler irgendwie vergessen hatte und dann nicht mehr wieder kam. Da die Türe vor dem Winter geschützt werden musste, kam diese zuerst dran. Als nächstes steht der Umbau des Kinderzimmers und die Montage der Gardinenstangen an.

Bei der Gelegenheit werde ich auch gleich die neuen Rauchmelder installieren, für alle Schlafräume, die Kinderzimmer, das Büro und Wohnzimmer. Beim Flur bin ich mir noch nicht sicher, ob ich dort einen haben möchte, im Bad und in der Küche werden wir darauf verzichten. Wenn ich Speck anbrate, ist noch jeder Rauchmelder los gegangen, da habe ich keine Lust drauf. 😉

Wir haben richtig gute Rauchmelder mit 10 Jahren Garantie gekauft, wenn ich so einen Kram schon an die Decke bringe, soll die auch einwandfrei funktionieren. Die „FireAngel ST-620-DET“ haben im Test „gut“ abgeschnitten und sind natürlich VDS geprüft.  Für NRW gibt es noch keine Rauchmelderpflicht, andere Bundesländer sind da schon weiter. Ich halte Rauchmelder aber grundsätzlich für eine gute Idee und Ärger mit der Versicherung geht man so auch aus dem Weg. Rauchmelder senken nachweislich die Gefahr bei einem Hausbrand zu sterben. In vielen Ländern sind Rauchmelder schon lange Pflicht, die Zahlen sprechen eindeutig dafür. Weiterlesen

Möbelrücken

Der Umbau des Kinderbetts steht an, auch eine neue Kindermatratze soll her.

Der Umbau des Kinderbetts steht an, auch eine neue Kindermatratze soll her.

Wir wohnen jetzt einige Monate in unserem neuem Zuhause und lernen die Vorteile gut kennen, aber auch die Macken des alten Hauses. Nachdem uns der Keller voll gelaufen war, hatten wir einige kleine Schäden zu verzeichnen, eine gute Gelegenheit noch einmal das Mobiliar zu überdenken. Wir hatten uns bereits einige Gedanken vor und beim Umzug gemacht, ob die Möbel aus unserer Wohnung im Haus sinnvoll sind, einige hatten wir ja auch gebraucht dafür „neu“ erworben.

Jetzt wollen wir noch ein Gästebett anschaffen, das möglichst unauffällig in das Spielzimmer kommen soll, dafür muss die Wickelkommode weichen. Die kommt oben in das Kinderzimmer, allerdings ohne den Wickelaufsatz, den wir vorerst nicht mehr brauchen werden. Dafür muss der Kleiderschrank aus dem Spielzimmer raus, der eigentlich ein High-Board aus unserer alten Küche ist. Der ist zwar echt ganz hübsch, aber als Kleiderschrank sehr unpraktisch.

Bei der Gelegenheit werden wir das Kinderbett umbauen, das ist passend zu der Wickelkommode. Wir hatten zwei Kinderbetten, noch aus der Tagespflege, eines stand demontiert im Keller, als dieser voll lief. Dem Bett ist nichts passiert, die Matratze ist aber wohl hinüber, wir haben nun daran gedacht, unserem inzwischen erheblich gewachsenem Kind diese neue Kindermatratze zu spendieren und seine alte mit dem anderen Bett abzugeben. Weiterlesen

Es grünt so grün im Kinderzimmer

Pflanzen im  Kinderzimmer

Pflanzen im Kinderzimmer

Der Umzug von einer Wohnung in ein Haus brachte noch einige nebensächliche Änderungen mit sich, die erst auf den zweiten Blick auffallen und Außenstehenden meist verborgen bleiben. Unsere Wohnung war direkt unter dem Dach, mit Schrägen und ohne Fensterbänke, wir hatten nicht eine einzige. Die logische Folge daraus war, dass wir beinahe keine Pflanzen in der Wohnung hatten, dafür war der Balkon sehr grün, vor allem vom Moos. 😉

Wir haben hier im Haus zwar die 80 cm tiefen alten Fensterbänke im Wohnzimmer deutlich verkleinert, dennoch haben wir nun an jedem Fenster eine Fensterbank mit einer Tiefe von bis zu 42 cm, auch im Kinderzimmer.

Da lässt sich was mit machen:

„Pflanzen beim Keimen beobachten, eigene Ableger großziehen oder leckere Kräuter ernten – Kinder gärtnern gern. Und das geht nicht nur im eigenen Garten oder auf dem Balkon, sondern auch im Kinderzimmer.“ Kinderzimmer-Haus.de Weiterlesen

Einrichtung für das Spielzimmer

Auch wenn wir erst in der nächsten Woche mit den Renovierungsarbeiten im Haus beginnen werden, so haben wir doch schon mit der Planung des Umzugs und der Einrichtung begonnen. Wir werden nur wenige Möbelstücke neu anschaffen und die meisten mit umziehen können. Wir suchen noch einen neuen Schrank für das Wohn-/Esszimmer und ein Klappbett für das Spielzimmer.

Das Spielzimmer ist im Erdgeschoss und dient mir später auch als Raum für die Kinderbetreuung im Rahmen der Tagespflege. Piet hat sein Kinderzimmer in der ersten Etage neben dem Elternschlafzimmer. Da das Spielzimmer nachts nicht genutzt werden wird, dachten wir daran, dieses mit einem vertikalem Schrankbett bzw. Klappbett auszustatten. Auf diese Weise wird das Zimmer auch zum Gästequartier. Das ursprünglich für diesen Zweck gedachte, noch unausgebaute, Dachgeschoss fällt leider wegen zu geringer Höhe aus. Auf der Suche nach einem Klappbett bin ich über die Suchmaschinen Bildersuche an einen gut bekannten Anbieter geraten.

Die Auswahl an vertikalen Schrankbetten ist auch im stationärem Handel sehr übersichtlich und selten günstig, warum nicht online bestellen?

In das Spielzimmer soll noch die Wickelkommode und einige Regale für das Spielzeug, ein Kaufladen, ein Schaukelpferd und eine große Tafel oder Whiteboard, da sind wir uns noch nicht ganz einig. Ich halte ein Whiteboard, die gibt es zum Beispiel bei Otto-Office, schlicht für die sauberere Lösung, alternativ könnte man auch das Schrankbett mit Tafellack bearbeiten. An die Wand kommt noch ein Wandtattoo, vermutlich was von Disney oder den Looney-Toons, leider habe ich nichts vom rosarothen Panther gefunden.

Sobald wir mit dem Einrichten angefangen haben, werde ich Fotos dazu liefern, versprochen.

 

Kinderzimmer²

Kinderzimmer

Kinderzimmer

Wir versuchen nun bereits seit weit über einem Jahr ein Haus zu kaufen, dabei haben wir bisher noch kein großes Glück gehabt. Teilweise liegt dies am Immobilienmarkt, allerdings auch an unseren Ansprüchen. Zum Beispiel wollen wir, dass unser Sohn in einem Haus kein kleineres Zimmer hat, als in unserer Wohnung, was sich einfacher anhört als es ist.

Die meisten Kinderzimmer sind nur 9 – 12 qm² groß, Piets Zimmer ist immerhin 18 qm². Wir haben allerdings kein 2. Kinderzimmer, falls also unser Sohn nicht alleine bleiben sollte, haben wir wohl ein kleines Problem. Die klassische Lösung dafür ist ein Etagenbett.

Je kleiner das Kinderzimmer, desto kreativer muss man es natürlich einrichten, ein Etagenbett macht daher Sinn. Das gilt auch für den Fall, dass unser Sohn das Zimmer weiterhin alleine nutzt. Oft kann man aus dem Bereich unter dem Hochbett eine tolle Spielecke machen, inzwischen gibt es zahlreiche Angebote im Handel. Freunde von uns haben ein sehr hochwertiges Holzbett, inkl. Kran-Ausleger, selbst gebaut. Da ich handwerklich bei weitem nicht so geschickt bin, werden wir wohl auf die üblichen Angebote zurückgreifen müssen.

Als ich die Tage nach Baumaterial für Renovierungen suchte, landete ich im Online-Shop von Lidl. Wie es manchmal so ist, war ich dann doch überrascht zu sehen, dass Lidl auch eine  ordentliche Auswahl an Kinderbetten hat.
Mir haben auf Anhieb einige davon wirklich gut gefallen, die Auswahl ist größer, als bei allen Möbelhäusern, die wir in der letzten Zeit besucht haben. Noch ist die Anschaffung zwar nicht dringend für uns, denn Piet schläft nach wie vor im Gitterbett. Diese Tatsache mussten wir inzwischen einige Male erklären, da die meisten Kinder in seinem Alter bereits in einem Jugendbett schlafen. Wir haben unser Schlafzimmer in einer anderen Etage und da unser Sohn besonders „kreativ“ ist, hatte ich zuletzt eher darüber nachgedacht, noch einen Deckel auf dem Gitterbett anzubringen, als es in ein Jugendbett umzubauen. Wir werden sehen. 🙂

Ein Zimmer für die Kindertagespflege

Piet schwimmt.

Piet schwimmt.

Nachdem wir uns ja die ersten Worte eingebildet hatten, war es heute nun tatsächlich soweit.

Unser Sohn hat eindeutig und Objekt- bzw. personenbezogen sein erstes Wort gesagt. Es ist nicht, wie von mir erhofft, Sternenzerstörer geworden. Es ist auch nicht Papa, Daddy oder ein ähnliches Wort für Vater geworden. Ich hätte mich auch über die chinesische Variante „bàba“ gefreut. Aber nein, es ist doch tatsächlich „Mama“. Meine Frau hat sich darüber natürlich waaaahnsinnig gefreut.

Was soll ich dazu sagen? Als mein Sohn wenig später bei mir auf den Arm wollte, habe ich passend gekontert:

„Du kommst hier erst wieder hoch, wenn du Papa gesagt hast.“

Aber ich habe den Augen nicht lange stand gehalten. Mann, ist der gut darin.

In dieser Woche wandere unser Büro von unten nach oben, das Kinderzimmer dafür von der Oberen in die untere Etage. Damit wir den kleinen Krabbler dabei nicht die gesamte Zeit unter den Füßen haben, wurde er kurzerhand zu meiner Mutter ausquartiert. Die Räumaktion hat den ganzen Tag gedauert. Einige Aktenschränke mussten fünf Etagen runter in den Keller, andere Dinge, vor allem Kindermöbel und Spielzeug, mussten hoch.

Ich spüre meine Beine nicht mehr. Vermutlich werde ich diese Morgen um so mehr bemerken.

Darf ich das behalten?

Darf ich das behalten?

Das neue Zimmer ist nun komplett kindersicher und von der Küche aus einsehbar. In diesem Kinderzimmer werde ich später auch die Tageskinder betreuen, zumindest, bis er in den Kindergarten kommt.

Das Jugendamt kommt am Dienstag vorbei und bringt die lang erwartete Pflegeerlaubnis mit. Morgen erwarte ich eine Journalistin aus Hamburg für ein Interview, dabei geht es um ein Buchprojekt. Am Montag kommt dann eine Journalistin aus Neuss und wird einen Bericht in der Neuss-Grevenbroicher-Zeitung veröffentlichen. Eine weitere freie Autorin hat sich aus Berlin gemeldet.

Ich bin offenbar immer noch eine Rarität, wobei ich hoffe, dass sich dies möglichst schnell ändert und andere Väter einen ähnlichen Weg beschreiten werden.

Unser Sohn fand sein neues Zimmer übrigens total spannend und war sichtlich begeistert. Da hat sich die Arbeit wenigstens gelohnt.

Spieltunnel

Spieltunnel

Da wir für das Tageskind, welches ich hoffentlich irgendwann bei mir willkommen heißen kann, noch einen weiteren Hochstuhl brauchen, sind wir am Donnerstag Morgen zu IKEA gefahren. IKEA hat einen sehr preiswerten, einfachen, aber effektiven Hochstuhl im Programm. Ein weiterer TrippTrapp war uns dann doch zu teuer. Ich war schon erstaunt, wie voll es dort mitten in der Woche morgens sein kann.

Den Hochstuhl hatte ich flott eingeladen, aber es bestand noch ein Auftrag für einen Spieltunnel. Auch den habe ich recht schnell gefunden, darauf stand aber was von 18 Monaten, unser Kind ist ja noch nicht einmal elf Monate alt. Kurze Rücksprache bei meiner Frau, sie bestand darauf, also gut, eingetütet. Auf dem Weg nach draußen fand ich noch zwei ideale Regale für den Keller. Erst an der Kasse dachte ich kurz mal darüber nach, wie ich das alles in unser Auto bekomme. Wird schon irgendwie gehen, wir haben ja damals auch die Drei Billy-Regale und einen Flatscreen in das Cabrio bekommen. Gut, die Polizei hat sich schon gewundert, uns allerdings weiterfahren lassen.

Es passte alles rein, gerade so. Zu Hause wurde der neue, grüne Spieltunnel direkt eingeweiht: BUSAAAAA!

Rosa oder pink?

Gestern waren wir erneut bei unseren Freunden, die vor drei Wochen ihr zweites Kind bekommen haben. Diesmal war es ja ein Mädchen. Der letzte Besuch fand noch im Krankenhaus statt, diesmal zu Hause in gewohnter Umgebung.

Der erste Gedanke im direkten Vergleich mit Piet war: „Ui, ist die klein.“

Das ist natürlich Quatsch. Das Baby ist beinahe exakt genau so groß wie Piet zu diesem Zeitpunkt. Aber der hat in der Zwischenzeit sein Gewicht verdoppelt. Unglaublich wie die Zeit vorbei rast.

Unsere Freunde bewohnen eine schöne Doppelhaushälfte in ländlicher Umgebung, also in einer Gegend, in der man noch auf der Straße einen Parkplatz findet, ohne eine halbe Stunde um den Block zu fahren. Der Garten bietet genügend Platz für zwei Sandkästen, zwei Schaukeln, einen Basketballkorb, eine Rutsche, ein Spielhaus und für ein großes Trampolin. Weiterlesen