Kindersitz Testsieger?

Recaro Young Sport

Recaro Young Sport

Ich hatte ja schon vor langer, langer Zeit einen Artikel zu Kindersitzen angekündigt und einen Test- bzw. Erfahrungsbericht zu unserem Kindersitz versprochen: „Ein Sportsitz für Piet“

Dass dieser Artikel bisher nicht erschienen ist, hatte eine guten Grund, denn je älter unser Sohn wurde, desto mehr offenbarten sich Stärken und Schwächen des Sitzes. Natürlich fällt der erste Blick von allen Eltern, die vor einer Kaufentscheidung stehen, in eine Übersicht der Testsieger.

Da hilft zum Beispiel die Seite „www.kindersitztester.de“ wahnsinnig weiter, um sich einen ersten Überblick zu verschaffen. Leider sagen die Testberichte wenig über die Kompatibiliät zu Wagen und Kind aus. 🙂

Wir haben unseren Kindersitz im Internet gekauft, leider mussten wir feststellen, dass dies gewisse Tücken hatte. Weiterlesen

Dreimal ist kein Zufall

Toilettensitz für Kinder und Erwachsene

Toilettensitz für Kinder und Erwachsene


Bereits vor einigen Monaten haben wir unsere Besucher beim Toilettenbesuch in Angst und Schrecken versetzt: Wir hatten eine Kinder-Toilettenbrille installiert, mit besonders kleiner Öffnung. Unerfahrene kamen daher nicht selten aus der Toilette gestürzt, uns fragend, wie denn das bitte funktionieren soll.

Unser Sohn hatte zu diesem Zeitpunkt noch kein großes Interesse an einem regelmäßigem Toilettengang, wir hatten einfach nur vorgesorgt, denn „Töpfchen“ wollten wir nicht rumstehen haben.

Nun war es endlich soweit, Piet ist gestern den gesamten Tag erfolgreich auf die Toilette gegangen und heute direkt wieder. Ohne Töpfchen direkt auf die Toilette, wir finden das eine gute Lösung und unser Sohn ist auch sehr stolz auf seine „Leistung“.

Uns ist der Kombi-Toilettensitz erheblich lieber als irgendein Töpfchen, die auch nicht unbedingt preiswerter sind. Also eine Empfehlung von uns an alle Eltern mit Kindern, die sich bald dieser Herausforderung stellen müssen.

Ein Sportsitz für Piet

Zum ersten Mal im Autositz

Zum ersten Mal im Autositz

Unser Sohn wurde so langsam zu groß für den Maxi-Cosi, es musste also ein Autositz her. Zuerst schauten wir bei den Gebrauchten, fanden aber nichts, was uns gefiel. Wir waren schon ein wenig enttäuscht, denn bis jetzt hatten wir beinahe alles auch gebraucht bekommen und konnten so eine Menge Geld sparen. Die Sachen waren bisher immer alle völlig in Ordnung und in top Zustand.

Da man den Auto-Kindersitz im Idealfall tatsächlich 12 Jahre verwendet, zumindest bei den mitwachsenden Modellen, entschieden wir uns für einen neuen. Für mich kam da eigentlich nur einer in Frage, der eine ansprechende Funktionalität mit einem coolen Design kombinierte, der Recaro Young Sport. Bei Amazon gab es diesen etwas preiswerter, statt der UVP von 239,00 Euro für 190,90 Euro mit Versand. Selbst B-Marken kosten oft über 150,00 Euro, da war die Entscheidung sehr schnell gefallen. Weiterlesen

Die Ur-Oma und der Ur-Enkel.

Kaum war unser Sohn auf der Welt, kam schon die Frage, oder besser die Aussage,  meiner 94-jährigen Oma:

„Ich sehe meinen Urenkel doch wohl noch, bevor ich sterbe, oder? Ich verstehe ja, dass Ihr nicht in den ersten Tagen kommen könnt, aber zu Ostern wäre ja schon nett.“

Ostern war genau acht Tage nach der Geburt, da weiss man, was Sache ist. Aber am Ostersonntag in ein Altenheim fahren? Nein, das kam nicht in Frage.  So ein Kleinkind ist ein „Tüddel-Magnet“, jeder will mal knuddeln. Das wollte ich weder meinem Sohn, noch meiner Frau, noch mir selbst zumuten.

Wir fanden einen Kompromiss. Wir fahren am ersten Tag nach den Feiertagen und treffen uns mit der Ur-Oma auf neutralem Gebiet im Garten. Dann haben wir unsere Ruhe und Oma hat Piet endlich mal gesehen.

Diese Autofahrt war die Erste seit der Fahrt aus dem Krankenhaus nach Hause. Unser Kind sieht immer noch ein wenig verloren in dem Maxi-Cosi aus, aber Autofahren ist an sich offenbar kein Problem, er hat friedlich geschlummert und wir kamen heile in Schiefbahn (Willich) am Altenheim an.

Ur-Oma und Ur-Enkel

Ur-Oma und Ur-Enkel

Soweit, so gut. Der Plan ist leider nicht so ganz aufgegangen. Es waren reichlich Bewohner des Anwesens im Garten, und die kamen alle bei uns vorbei. Allerdings muss ich zugeben, dass meine stolze Omi ein wirklich netter Anblick war. Ich hätte doch noch Fähnchen mit der Aufschrift: „Das ist MEIN Ur-Enkel“ drucken lassen sollen. 😉

Aber so war es auch gut, konnte Sie den Satz doch immerhin mindestens ein Dutzend mal an den Mann oder die Frau bringen, mit einem breitem Grinsen im Gesicht.

Leider hat die zweite Ur-Oma, im gleichen Alter aber mit Demenz,  nicht mehr verstanden, dass Sie eine geworden ist. Schade.

Etwas später, als sich einige wenige der interessierten Passanten nicht zurückhalten konnten und den Kleinen anfingen zu begrabbeln, wurde es meiner Frau zu viel und wir flüchteten. Meine Oma schaffte es noch den erwarteten Satz zu sagen:

„Aber du kommst doch jetzt öfter mit meinem Ur-Enkel vorbei, ich habe doch nicht mehr so viel Zeit.“

Wo Sie Recht hat, hat Sie Recht. 🙂