Tapfere Katzen gibt es nicht nur in Stiefeln

Gerade läuft ja in den Kinos „Der gestiefelte Kater“, bekannt aus den Shrek-Filmen:

Aber eine Katze muss nicht unbedingt Stiefel tragen, um tapfer zu sein. Unsere Kimba legt zurzeit eine Gelassenheit an den Tag, die an Masochismus grenzt. Piet ist inzwischen beinahe ständig hinter ihr her und greift ihr ins Fell, an den Schwanz, in die Ohren oder an die Barthaare. Wir verhindern es so gut es geht, aber sie geht selten mehr als 50 cm auf Seite, was unseren Sohn nur umso mehr animiert, hinter ihr her zu robben. Kimba meckert dann zwar schon mal, meistens erträgt sie die Streichel-Übungen unseres Sohnes aber mit einer unglaublichen Ignoranz. Hoffentlich bringen wir Piet schnell bei, wie man ein Tier richtig streichelt.

Ich habe mir fest vorgenommen, dabei nicht in die „Ei“- Sprache zu verfallen. Wenn jemand im Babyclub mal wieder „Mach mal ei“ sagt, stellen sich bei mir immer die Nackenhaare hoch. Als ich dem Mädchen, das gerade versuchte bei Piet „ei“ zu machen (was eher wie ein Schlag mit offener Hand aussah), erklärte, wie man eine Faust macht und richtig zuhaut, hatte sich das „bei Piet ei machen“ auch schnell erledigt. 🙂

Ausgleichende Gerechtigkeit

Wie geht das auf?

Wie geht das auf?

Unsere Katze Kimba spielt vorzugsweise mit Piets Spielzeug und erlegt an einem Abend nacheinander den Beißring, die Rassel, den Kuschel-Panda und die Gummi-Quitsch-Giraffe.

Jetzt hat sich Piet revanchiert und nahm sich Kimbas Spielzeug vor: Die piepsende Maus am Gummiband musste dran glauben.

Kimba fand das überhaupt nicht lusitg, das ist eben ausgleichende Gerechtigkeit. Aber wie das so ist, lange hielt die Aufmerksamkeit nicht an und unser Sohn fand die DVD mit Bud Spencer und Terence Hill „Vier Fäuste gegen Rio“ viel spannender.

An den DVD-Spieler kommt er noch nicht dran, zum Glück.

 

Kung Fu Panda

Großeltern verwöhnen ihre Enkel, das ist ein Naturgesetz. Wenn es dann auch noch der Erste und vermutlich Letzte ist, umso mehr. Eigentlich habe ich seit der Geburt immer die Augen verdreht, wenn wieder jemand mit einem Kuscheltier für Piet um die Ecke kam. Es ist ja nicht so, dass wir nicht bereits 67 hier rumliegen hätten. 😉

Aber diesmal hat mein Vater tatsächlich ins Schwarze getroffen. Genauer gesagt, ins Schwarz-Weiße. Er brachte beim letzten Besuch einen Kuschel-Panda mit. Ihr wisst schon, „ich bin DER dicke, fette Panda!

Piet war hellauf begeistert, seltsam, denn bisher waren ihm Kuscheltiere aller Marken und Formen völlig egal. Ob es wohl daran liegt, dass der Panda ein ähnliches Fell wie unsere Katze Kimba hat? Von der ist Piet nämlich absolut fasziniert. Kimba von Piet durchaus auch, von den mitleidigen Blicken abgesehen, dass das kleine Menschenkind immer noch nicht laufen kann. Allerdings findet es Kimba überhaupt nicht toll, wenn Piet mal kräftig in ihr Fell packt, was durchaus vorkommt. Aber das ist ja auch mal verboten kuschelig, noch besser als die „Kopie“.

Anstatt jetzt hier weiter Reden zu schwingen, lasse ich einige Bilder sprechen: Weiterlesen