Noch mal von vorn mit Ü40: Judo, JiuJitsu und Taekwondo

Budo-Pass (Judo-Pass) des DJB

Es ist jetzt etwas über 10 Jahre, da musste ich das Judo als Sport aufgeben, meine Fibromylagie machte das Training immer mehr zur Quälerei. Das traditionelle Jiu Jitsu hatte ich bereits zwei Jahre zuvor (2005) aufgeben müssen, meine Gelenke machten die zahlreichen Hebel nicht mehr mit und die Gelenkentzündungen machten es beinahe unmöglich effektiv zu trainieren.

Seit dem Verschwinden der Fibromylgie und der CFS durch die Ernährungsumstellung 2010/2011 habe ich nicht mehr anaerob trainiert. Im Fitness-Studio achtete ich stets darauf genug Puste zu behalten, Ausdauertraining machte ich nur im Pulsbereich bis 140, vermutlich habe ich das Gefühl der völligen Erschöpfung auch nicht mehr ertragen wollen. Vielleicht hatte ich einfach unbewusst Angst, dass es nicht mehr verschwinden würde.

Als unser Kind nun im letzten Jahr den Wunsch äußerte Taekwondo zu lernen, meldete ich mich kurzerhand ebenfalls an. Weiterlesen

Neue Sichtweise

Heute Nachmittag waren Piet und ich einkaufen, wie so oft im Supermarkt um die Ecke. Ich mag es einkaufen zu gehen, für viele ist es eine echte Qual, ich mag es durch die Reihen zu stöbern und mir zu überlegen, was ich womit kochen könnte. Auch heute bin ich wieder fündig geworden, das Rezept gibt es dann später. 😉

Als wir in der Kassenzone ankamen, warf ich noch einen Blick auf die Angebote für Fisch im TK-Regal. Es war nur eine Kasse offen und reichlich Betrieb, kein Grund also sich zu beeilen. Als eine zweite Kasse öffnete, gab es einen kleinen Tumult. Eigentlich nichts ungewöhnliches, wenn da nicht ein etwas gereizter Kunde gewesen wäre. Dieser fühlte sich übergangen, denn es hatte sich jemand an ihm vorbeigeschummelt. Ja das ist ärgerlich – und mehr eigentlich auch nicht. Es ist gar nicht so lange her, da habe ich mich in beinahe der gleichen Situation befunden, ein älteres Ehepaar hatte sich von der Seite eingeschlichen. Klar, ein Spruch musste damals sein, leise.
Später habe ich mich über mich selbst geärgert. Es ist totaler Quatsch sich darüber aufzuregen, denn es bringt ja höchstens eine Minute, die kann man dem Anderen durchaus gönnen.

Einen Spruch brachte der übergangene Mann auch, allerdings sehr laut: „Das ist ja nun total asozial, was Sie da machen!“ Vermutlich wäre es das auch schon gewesen, aber wie gesagt, der gute Herr war recht gereizt. Nebenbei bemerkt war er gut 2,10 m groß und wog vermutlich an die 170 Kg, seine Stimme war ebenfalls dementsprechend. Die Stimmung kippte, es gab ein Gerangel mit Schubsen. Weiterlesen