Die Katze im Wohnwagen mitnehmen?

Seit zwei Jahren fahren wir mit unserem Wohnwagen der Baureihe „Chateau Calista“ in Urlaub. Bisher hatte in dieser Zeit mein Vater als Haus- und Katzensitter ausgeholfen, in diesem Jahr ist das nun leider nicht mehr möglich. Was tun?

Für zwei oder drei Tage hätten wir einen Nachbarn fragen können, aber für zwei oder drei Wochen wäre das sicher keine Lösung gewesen.

Unser Nachbar hätte die Katze wohl auch zu sich genommen, aber dann hätten wir die vermutlich nie wieder gesehen, er ist ganz vernarrt in das Tier. 😉

Aber von ihm kam dann auch die Info, dass er seine Katze früher immer mit auf den Campingplatz genommen hat.

Wir hatten das schon ein oder zwei Mal gesehen, waren uns aber sehr unsicher, ob das wohl klappen würde. In Ermangelung von Alternativen haben wir es dann einfach ausprobiert.

In den Sommerferien hatten wir eigentlich vor gehabt meine Verwandten in Bayern zu besuchen, wegen der Corona-Einschränkungen haben wir dann alles umgebucht und wollten kein Risiko eingehen. Daher buchten wir frühzeitig einen Campingplatz in NRW, so dass wir keine Landesgrenze überqueren mussten. Unsere Wahl fiel auf den Campingpark „Kalletal“ in der Nähe vom Weserbergland und dem Teutoburger Wald, direkt an einem See. Hier waren Haustiere auch in der Hauptsaison erlaubt.

Campingpark Kalletal

„Haustiere erlaubt“ meint für gewöhnlich „Hunde erlaubt“ und nicht, Katzen, Meerschweinchen, Kaninchen oder Schildkröten. Weiterlesen

Der Marder auf dem Dachboden

Die Katze bewacht den Zugang zur Abseite, sie weiß, dass der Marder da ist.

Die Katze bewacht den Zugang zur Abseite, sie weiß, dass der Marder da ist.

Den berühmten Nachtschreck wähnten wir bereits lange hinter uns. Der Sohn schläft seit langem ohne Nachtlicht und auch bei Gewitter und Starkregen wird er nicht nervös.

Auf einmal wollte er wieder Licht im Flur anhaben.

Wir waren überrascht aber fragten nicht weiter nach. Einige Tage später sprach er von unheimlichen Geräuschen direkt über seinem Bett.

Ein Eichöhrchen haben wir stets im Oktober zu Besuch und finden im Frühjahr auf dem Dachboden und wieder auch Haselnüsse, aber im April? Das erschien unwahrscheinlich.

Vielleicht Mäuse? Weiterlesen

Miss Tabbytortie

Für unser Kind war die Trauerbewältigung eine klare Sache:

Die Katze ist tot, also bekommt er einen Hund. Ist doch logisch.

Für mich war die Sache aber nicht ganz so einfach, allerdings überredete man mich nach einigen Tagen im „zu leerem“ Haus, wieder eine Katze zu uns zu holen. Wir erklärtem unserem Kind, dass nicht wir die Katze aussuchen, sondern die Katze uns. Ein großartiger Tipp eines erfahrenen Katzenhalters aus unserem Freundeskreis, der bei Kimba sehr geholfen hatte. Wir fuhren also in das nächste Tierheim, was bei uns fast um die Ecke ist, um einer Katze ein neues Zuhause anzubieten.

Miss Tabbytortie

Wir waren schon wieder auf dem Weg nach draußen, denn keine Katze wollte uns haben. Kaum zu glauben, bei gut 50 Tieren vor Ort, aber wir hatten unser Kind ja nicht ohne Grund mitgenommen. 😉

Als wir mit enttäuschten Blicken Richtung Ausgang marschierten, bekamen wir noch den Hinweis, ausnahmsweise in einen abgetrennten Raum gehen zu dürfen, dort wäre noch ein verschüchterter Neuzugang. Weiterlesen

Umzug mit Kind und Katze

Die Umzugswagen sind da.

Die Umzugswagen sind da.

Am Montag Morgen war es soweit, das Umzugsunternehmen stand pünklich vor der Türe. Nach einer kurzen Besichtigung durch die fünf Monteure und Packer hieß es vom Vorarbeiter:

„Dimitri, du machst die Wohnung raus.“

Dann ging es mit volldampf los, es waren ca. 75 Umzugskartons von uns gepackt worden, die mussten vier Etagen runter und dann auch noch 50 Meter bis zum Wagen. Als dann die ersten Möbel dran kamen, fiel mir ein alter Spruch meiner Mutter wieder ein: „Bei einem Umzug schämt sich auch die beste Hausfrau.“

Dann kann man sich ja gut vorstellen, wie ich mich geschämt habe. 🙂

Früher habe ich meine Mutter immer angemotzt, wenn sie mit dem Putzlappen und dem Staubsauger den Handwerkern unter den Füßen herum hantierte. Nun machte ich das selbst.

Nachbars Katze schaut sich alles an.

Nachbars Katze schaut sich alles an.

Unsere Katze war bereits morgens, bevor der ganze Trubel losging, von uns eingetütet worden. Sie war die Erste im neuen Haus und musste im Bad ausharren, bis alles vorbei war. Die war echt gestresst. Dafür war Nachbars Katze echt entspannt. Die hatte gesehen, wie ich Kimba im Katzenkorb zu Auto trug und dachte sich dann wohl: „Prima, da zieht jemand aus, dann sehe ich mir mal die Wohnung an.“Diese Katze hatte so was von gar keine Angst, während da geschraubt, gehämmert und geflucht wurde, ging sie in aller Ruhe die ganze Wohnung ab.

Um 13:30 Uhr waren beide LKW voll, die Wohnung und der Keller leer und alle Fahrräder aus der Tiefgarage geholt. Wir haben alles, auf zum Haus. Kaum auf der Autobahn wurde mir dann klar, ich habe irgendwas wichtiges vergessen, ich hatte so ein ungutes Gefühl, da war doch noch was, ach verdammt: Weiterlesen

Tiere in der Kindertagespflege: Ein Hygiene-Problem?

Über die Hygiene-Richtlinien in der Kindertagespflege wird schon seit einigen Monaten ausgiebig diskutiert, denn jede Kindertagespflegeperson wird mittlerweile grundsätzlich als „Lebensmittel erzeugender Betrieb“ eingestuft und das hat Konsequenzen für den Alltag. Ich habe zu den aktuellen Richtlinien in NRW bereits einmal Stellung bezogen, werde aber sicherlich erneut darüber schreiben. Heute geht es um Haustiere und deren Einfluss auf die Hygiene. Heute habe ich einen Artikel in der ZET (Zeitschrift für Tagesmütter und -Väter) gelesen, hier nimmt eine Tierärztin Stellung.

Die Tierärztin hält Hunde und Katzen für gut geeignete Haustiere, denn sie sind sehr robust. Das kann ich bestätigen, unsere Katze hat ihren Schwanz erstaunlicherweise immer noch ungekürzt.

„Wenn entsprechende Hygienemaßnahmen befolgt werden […] ist gegen Tiere in der Kindertagespflege nicht einzuwenden.“ Anja Baltes, Interview in der ZET 5-2012

Haustier oder Kuscheltier?

Haustier oder Kuscheltier?

Einige Kriterien sollten die Haustiere allerdings erfüllen, um Gefahren gänzlich auszuschließen:

  1. Die Tiere sollten keinen Speichel absondern
  2. Die Tiere sollten nicht scheißen, also keine Verdauung haben
  3. Die Tiere dürfen natürlich kein Fell haben, denn das könnte Allergien auslösen, oder Unterschlupf für Flöhe und Zecken sein
  4. Am besten haben Haustiere auch keine Haut, denn auch Hautschuppen können Allergien auslösen
  5. Die Tieren sollten keine Zunge haben, denn die Zunge überträgt Bakterien
  6. Kinder sollten die Tiere nicht anfassen, ist ja auch eklig, so ohne Haut
  7. Kinder sollten die Tiere nicht küssen und nicht in die Betten lassen
  8. Schmusen und Streicheln ist tabu, die Kinder könnten sich anstecken
  9. Warum man Tiere viermal im Jahr entwurmen soll, wo sie doch nicht scheißen dürfen, ist mir nicht ganz klar
  10. Die Tiere dürfen keine Krallen haben

Natürlich habe ich das Interview ein wenig überspitzt zusammengefasst. Wir haben unserer Katze die Maßnahmen erklärt, sie war nicht einverstanden und möchte zumindest das Fell und die Krallen behalten dürfen.

Was die Tierärztin an Gefahren aufzählt, ist alles richtig, dennoch sollte man sich überlegen, wie man in der Realität damit umgeht. Was hilft es, der Katze den Umgang mit den Kindern zu verbieten? Dann sollte man keine Haustiere mehr halten. Das kommt für uns aber nicht in Frage. Das Futter und das Katzenklo sind für die Kinder nicht erreichbar. Wir haben keine Teppichböden und die Liegeplätze der Katze werden regelmäßig gewaschen oder schlicht ausgetauscht.

Mehr bin ich nicht bereit zu tun.

Die Kinder müssen lernen, Haustiere zu respektieren. Alles andere gehört eben dazu, Katzen erziehen nicht gewaltfrei, aber zumindest unsere Katze vorzugsweise mit Samtpfote.

 

Kindersichere Allergien – Leck mich doch!

Gestern saßen meine Frau und ich am Nachmittag zu einem Kaffee zusammen auf dem Sofa. Der Sohn spielte im Wohnzimmer mit seiner neuen Kugelbahn, als meine Frau eine, der für unseren Sohn bereit stehenden Flaschen, hoch hob und mit dem Kommentar:

Wo kommt das denn schon wieder her?

Ein Katzenhaar von dem Sauger der frisch abgekochten Flasche entfernte. Diesen Vorgang beobachtet ich mit dem linken Auge, während mein Rechtes unserem Kind folgte, der mit leisen Krabbel-Schritten auf die Katze zuging, die sich auf seiner Kuscheldecke niedergelassen hatte. Der Kopf näherte sich dem Rückenfell unserer Katze, sein Mund öffnete sich und die erstaunlich lange Zunge, die es in Relation locker mit der sehr berühmten von Gene Simmons (KISS) aufnehmen kann, fuhr komplett heraus und leckte die Katze von oben bis unten ab.

Drei Mal.

Meine Frau hielt das Haar und die Flasche noch in der Hand, hatte das Ganze mitverfolgt und klebte mit einem: „Was soll der Quatsch“ das Haar wieder an den Sauger.

Die Katze zog sich danach auf die Heizung zurück, warf uns einen angewiderten Blick zu und fing an sich zu putzen.

Später spielte der Sohn mit seiner neuen Kugelbahn und mir war irgendwie kalt. Ein Blick auf die Heizung bestätigte meinen Verdacht, unser Sohn hatte die Temperatur am elektronischen Thermostat auf angenehme 9 c° eingestellt. Da es eine Weile dauert, bis der Raum wieder wärmer wird, holte ich mir einen Pulli aus der oberen Etage. Ich hatte die Schranktür noch nicht zu, da entdeckten wir unser Kind dabei, wie er die Wendeltreppe empor kletterte. Er war bereits auf der dritten Stufe angekommen.

Gut, dass wir die Wendeltreppe bereits gesichert haben, jetzt müssen wir diese nur auch noch benutzen.

Als ich 18 Monate alt war, habe ich mich in der Wohnung meiner Eltern in der Gästetoilette eingeschlossen, es aber nicht mehr geschafft heraus zu kommen. Ich kann mich daran sehr, sehr gut erinnern. Meine Mutter war in voller Panik, nach einer Stunde konnte ich mich selbst wieder befreien. Unser Kind ist nun in dem Alter, in dem Schlüssel sehr interessant werden und es dauert nicht mehr lange, bis er laufen kann.

Alle relevanten Schlösser haben wir gegen Versionen ohne Schlüssel, sogenannte Gaststättenschlösser, ausgetauscht. Die Beschläge kosteten 21,50 Euro je Tür, die Schließanlage (Vierkant /Einsteckschloss) noch einmal 11,98 Euro. Das ist nun nicht nur kindersicher, sondern sieht auch noch netter aus als vorher. Die Kosten halten sich noch in Grenzen, ich fand das eine sehr gute Idee, auch wenn meine traumatische Erfahrung sicher ihren Teil dazu beigetragen hat.

Wo wir gerade bei Treppen und Schlössern sind, gestern wollte ich es einfach mal wissen, was ich eigentlich immer so die vier Etagen in unsere Wohnung hoch schleppe.

Den Entschluss fasste ich, als ich laut prustend mit einer freien (linken) Hand versuchte die Tür aufzuschließen, während ich das Kind und die Einkäufe in den Armen hielt. Also, alles abgeladen und gewogen, zuerst meinen Sohn, dann die Einkäufe vom Bauern, dann die vom Supermarkt. Siehe da, hier das Ergebnis:

    • Kind: 9 Kg
    • Einkäufe vom Bauern: 9,5 Kg
    • Einkäufe beim Supermarkt: 10,5 Kg

Alles zusammen sind es also gut 29 Kilogramm auf zwei Arme verteilt und dabei hatte ich das Waschmittel sogar vergessen. Letzteres hätte vermutlich meine maximale Zuladung bedenklich überschritten. Dies führt nun zu folgender Schlussfolgerung, um dem Problem Herr zu werden: Ich muss Abnehmen, denn dann ist weniger schleppen, zumindest, bis das Kind entsprechend zugelegt hat.

Das ist mal ein Plan, mal sehen, ob die Rechnung aufgeht, denn sonst habe ich bald ein echtes Problem. Ich kann mir ja schlecht einen Lastenaufzug an den Balkon bauen.

Zur Kindersicherheit gehört für uns natürlich auch der Kindersitz im Auto.

Zum ersten Mal im Autositz

Zum ersten Mal im Autositz

Unser Sohn wurde so langsam zu groß für den Maxi-Cosi, es musste also ein Autositz her. Zuerst schauten wir bei den Gebrauchten, fanden aber nichts, was uns gefiel. Wir waren schon ein wenig enttäuscht, denn bis jetzt hatten wir beinahe alles auch gebraucht bekommen und konnten so eine Menge Geld sparen. Die Sachen waren bisher immer alle völlig in Ordnung und in top Zustand gewesen.

Da man den Auto-Kindersitz im Idealfall tatsächlich 12 Jahre verwendet, zumindest bei den mitwachsenden Modellen, entschieden wir uns für einen neuen. Für mich kam da eigentlich nur einer in Frage, der eine ansprechende Funktionalität mit einem coolen Design kombinierte, der Recaro Young Sport.

Der Recaro Young Sport ist auch zum Schlafen gut geeignet.

Der Recaro Young Sport ist auch zum Schlafen gut geeignet.

Der Sitz kam wenige Tage später bei uns an und wir stellten ihn zur Deko in unser Wohnzimmer, unser Kind fand den Recaro-Sitz direkt spannend und wollte diesen unbedingt ausprobieren. Damit war die Sache klar, das Kind fühlte sich in dem Sitz wohl, wir können ihn behalten. Gott sei dank.

Inzwischen haben wir den Sitz einige Tage im Einsatz, daher werde ich bald einen Erfahrungsbericht dazu schreiben.

Einen kleinen Vorgeschmack kann ich schon mal geben:

  1. Der schwarze Microfaser-Stoff zieht Katzenhaare an wie ein Magnet
  2. Dafür lässt sich Kotze ganz hervorragend wieder entfernen

 

Halleluja. Bauklötze, Zerstören geht immer

In der letzten Woche haben wir unserem Sohn die, bereits vor langer Zeit auf dem Kindertrödelmarkt erworbenen, bunten Bauklötze zum Spielen überreicht. Er war direkt hellauf begeistert, wobei der Korb, in dem die Steine liegen, mindestens genauso spannend ist. Er begann in aller Ruhe den Korb auszuräumen und testete jeden Stein persönlich auf den Geschmack der Farbe. Dann plötzlich war das Geschrei groß, er hatte ihn entdeckt, den Bauklotz des Grauens. Einer der gesammelten Klötze ist viel, viel größer als alle anderen Bauklötze und passt nicht in seinen Mund,  egal wie man ihn auch dreht und wendet.

So was frustriert offenbar.  🙂 Weiterlesen

Feuerwerk? Wann genau?

Die letzten Jahre, also die Jahre ohne Kind, haben wir Silvester immer bei Freunden verbracht und uns in das neue Jahr hinein gefressen. Vorher oder nachher wurde eventuell noch das eine oder andere Spiel gespielt und dann um Mitternacht dem Feuerwerk zugesehen. Am Feuerwerk selbst beteilige ich mich nie, ich kann mit Böllern nichts anfangen und gebe dafür kein Geld aus, dann schon lieber für gutes Essen. Das bedeutet natürlich nicht, dass ich nicht anderen Menschen, die es etwas anders sehen, nicht gerne dabei zusehe, wie sie mit Krach und Feuer das neue Jahr begrüßen. So war es bisher immer.

Jetzt haben wir den kleinen, schreienden Wecker. Unsere Freunde luden uns auch diesmal ein und boten sogar an, über Nacht zu bleiben. Nun ist das mit Kind so eine Sache, denn wir waren ja bereits mit dem Sohn im Urlaub und wissen daher, was auf uns zukommen würde, wenn wir auswärts übernachten. Mit einem „BUKo“ (*)  ist es da nicht getan. Es erinnert eher an einen Umzug. Große Lust darauf hatten wir nicht und in den letzten Monaten gingen wir üblicher weise gegen 22:00 Uhr ins Bett.

Da wird 0:00 Uhr zur Herausforderung, ehrlich. Weiterlesen

Tapfere Katzen gibt es nicht nur in Stiefeln

Gerade läuft ja in den Kinos „Der gestiefelte Kater“, bekannt aus den Shrek-Filmen:

Aber eine Katze muss nicht unbedingt Stiefel tragen, um tapfer zu sein. Unsere Kimba legt zurzeit eine Gelassenheit an den Tag, die an Masochismus grenzt. Piet ist inzwischen beinahe ständig hinter ihr her und greift ihr ins Fell, an den Schwanz, in die Ohren oder an die Barthaare. Wir verhindern es so gut es geht, aber sie geht selten mehr als 50 cm auf Seite, was unseren Sohn nur umso mehr animiert, hinter ihr her zu robben. Kimba meckert dann zwar schon mal, meistens erträgt sie die Streichel-Übungen unseres Sohnes aber mit einer unglaublichen Ignoranz. Hoffentlich bringen wir Piet schnell bei, wie man ein Tier richtig streichelt.

Ich habe mir fest vorgenommen, dabei nicht in die „Ei“- Sprache zu verfallen. Wenn jemand im Babyclub mal wieder „Mach mal ei“ sagt, stellen sich bei mir immer die Nackenhaare hoch. Als ich dem Mädchen, das gerade versuchte bei Piet „ei“ zu machen (was eher wie ein Schlag mit offener Hand aussah), erklärte, wie man eine Faust macht und richtig zuhaut, hatte sich das „bei Piet ei machen“ auch schnell erledigt. 🙂

Eine Garderobe für Piet

Eine Garderobe für Piet

Eine Garderobe für Piet

Meine Frau ist gerade mit unserem Sohn zum Schwimmen gefahren, die Gelegenheit habe ich genutzt, um die Garderobe für Piets Jacken anzubringen.

Bisher lagen die immer gut verteilt in unserer Wohnung herum, dies hat nun ein Ende. Bohren fand ich immer schon nicht gerade toll und bin irgendwie sehr geräuschempfindlich geworden. Unsere Katze steckt das erstaunlicherweise besser weg, die bewegt sich kein Stück mehr, wenn ich den Bohrhammer anwerfe. Irgendwie finde ich das schon bemerkenswert.

Direkt über der Garderobe für Piet ist unsere eigene, so sind alle Jacken beieinander und müssen nicht erst gesucht werden.