Ein Blick ins Haushaltsbuch, 2017

Für unseren Haushalt habe ich jedes Jahr so was wie gute Vorsätze, es geht dabei stets um Umweltfreundlichkeit, Bio-Lebensmittel, Minimalismus und Nachhaltigkeit. Mein Haushaltsbuch ist dabei ein wichtiger Kontrollfaktor:

  • Habe ich den Bio-Lebensmittel-Anteil erhöhen können?
  • Bin ich mit mit weniger Kosmetik oder Putzmitteln ausgekommen?
  • Habe ich sparsamer gehaushaltet, obwohl oder weil ich mich um die oberen Punkte bemühe?
  • Wie viel Geld haben wir eigentlich für „Non-Food“ ausgegeben?
  • Was kostet unsere Katze wirklich?
  • Wie viel Fleisch essen wir eigentlich?

BIO und glutenfrei, für mich die ideale Kombination.

Generell folge ich dabei diesen Grundsätzen:

  • Insgesamt weniger konsumieren, also weniger kaufen, dafür aber wenn möglich hochwertiger
  • Mehr „BIO“ kaufen, den Bio-Lebensmittelanteil möchte ich kontinuierlich steigern
  • Weniger Fleisch konsumieren
  • Weniger Müll erzeugen, einfacher gesagt, als getan, denn oft bedeutet „Bio“ mehr Verpackung, leider
  • Nachhaltiger Einkaufen, stets getreu dem Motto: „Brauche ich das wirklich?“
  • Weniger Dinge besitzen (Minimalismus), muss ich etwas verbrauchtes oder kaputtes wirklich ersetzen?

Das Haushaltsbuch wartet am Jahresende eigentlich immer mit der einen oder anderen Überraschung auf, dann riskiere ich mal einen Blick: Weiterlesen

Ein Blick in das Haushaltsbuch

Gerade habe ich unser Haushaltsbuch für 2016 abgeschlossen. Nach einem Jahr eine kleine Analyse finde ich immer hilfreich für die guten Vorsätze im folgenden Jahr. Bei uns hat sich an den Vorsätzen, auf den Haushalt bezogen, prinzipiell zu 2016 nicht viel geändert:

Die Auswertung des Haushaltsbuchs zeigt eindeutig: Wir haben da noch eine Menge Arbeit vor uns. Im letzten Jahr waren nur 10% unserer Einkäufe BIO, das ist viel weniger, als ich dachte. Allerdings hole ich ja auch was an Gemüse und Obst aus dem Garten und über die Pflückgemeinschaft, sonst wäre der Wert zumindest etwas höher.

In den letzten Monaten stieg der BIO-Anteil allerdings bis auf 20%, Tendenz steigend.

Die Bohnen „Kaleningrad“ blühen schön rot und nehmen den Topinambur als Kletterhilfe

Den Fleischkonsum haben wir tatsächlich in 2016 reduziert, mit einem gutem Anteil BIO. Schwein und Rind kommt praktisch nur noch in BIO-Qualität (und sehr selten) auf den Tisch, bei Hühnchen klappt das noch nicht so gut. Einen Teil vom Schwein- und Rindfleisch haben wir durch Lamm, Kaninchen und veganen Fleischersatz ersetzt. Gespart haben wir dadurch allerdings nicht. Die Milchprodukte sind zum Großteil in BIO-Qualität, damit ersetze ich persönlich einen hohen Anteil an Fleisch, rein rechnerisch stammen nur 20% der von mir täglich 150 g konsumierten Proteine aus Fleisch. Bei anderen Bodybuildern sieht das ganz anders aus. Weiterlesen

Der Kaffee ist teurer geworden, ich bitte um Entschuldigung.

Beim letzten Besuch bei meiner Mutter kamen wir auf aktuelle Preisänderungen bei Lebensmitteln zu sprechen. Da ich, ebenso wie meine Mutter, ein Haushaltsbuch führe, fallen Änderungen sofort auf.

MyMicroBalance 2.5

MyMicroBalance 2.5

Im Gegensatz zu ihr führe ich mein Haushaltsbuch nicht als tatsächliches Buch, sondern zeitgemäß mit einem kleinem Programm am PC.

MyMicroBalance 2.5 ist freeware und kann vom Chip-Server heruntergeladen werden: download

Chip sagt: „Das Programm ist für Sparfüchse genau das Richtige“

Kassenbon für Kaffee

Kassenbon für Kaffee

Meine Mutter meinte, dass der Kaffee, den sie immer kauft, einen Euro teurer geworden ist. Ich konnte das gar nicht glauben, also direkt den Kassenbon vom Vortag rausgekramt.

Da stand es, schwarz auf weiß:

Kaffee Guatemala-Ken. 3,99 Euro.

Auch meine Kaffeesorte war also einen Euro teurer geworden.

Nun wurde mir einiges klar: Ich bin Schuld, es musste ja so kommen. Seit unser Kind zu Hause ist, stieg unser Kaffeekonsum exorbitant, dies führte unweigerlich zu einer Preiserhöhung auf dem Weltmarkt.

Daher bitte ich an dieser Stelle um Entschuldigung für die gesteigerten Lebenshaltungskosten.