From Dusk Till Dawn

Heute war es soweit! Piet hat die erste Nacht quasi durchgeschlafen. Um halb sieben Uhr abends habe ich ihn ins Bett gebracht und um halb sieben Uhr morgens ist er wieder aufgewacht. Zwölf Stunden Ruhe. Wahnsinn.

Der Titel „From Dusk Till Dawn“ passt nicht ganz, denn es war ja noch keine Dämmerung, als ich meinen Sohn in sein Bett brachte und morgens war die Sonne ja auch schon lange da. Ich wollte den Titel aber unbedingt mal anbringen, ist es doch einer meiner absoluten Lieblingsfilme aus meiner Jugend. Es ist wohl der Film, den ich am häufigsten im Kino gesehen habe, schätzungsweise mindestens ein Duzend mal. 🙂

From Dusk Till Dawn, NTSC Laserdisc

From Dusk Till Dawn, NTSC Laserdisc

Erst lief er nur in den kleinen Programmkinos, als Geheimtipp, ein Jahr später aber auch in den Sälen der großen Ketten. Selbst noch nach Jahren konnte man jeden Freitag um 24:00 Uhr in Oberhausen den Film, in einem gar nicht so schlecht gefüllten Kinosaal, genießen.

Später besorgte ich mir den Film als NTSC Laserdisc, also ungeschnitten, da in Deutschland bis heute, soweit ich weiss, nur eine „verstümmelte“ Version auf DVD zu bekommen ist.  Der Film ist aus dem Jahr 1996, ich hatte zu diesem Zeitpunkt bereits einen DVD-Spieler, der damals unglaubliche 1300,00 DM gekostet hat, für das Gerät von Panasonic musste ich lange sparen. Ich war sehr ernüchtert, als ich dann die ersten DVDs mit Laserdiscs vergleichen konnte. Weiterlesen

It’s getting hot in here.

Der heißeste Tag des bisherigen Jahres. Piet ist schon den ganzen Tag wach und nörgelt, mehr oder weniger leise, vor sich hin. Bei dem Wetter kann ja auch kein Mensch schlafen.

Die Radtour gestern war auch schon wirklich grenzwertig, für mich und für meinen Sohn. Der Chariot Cougar ist war mit Sonnenschutz und Fliegengitter ausgestattet, aber eine Klimaanlage hat er nicht eingebaut. Piet war nach der Tour so fertig, dass er von 20:00 Uhr bis 3:00 Uhr morgens durchgeschlafen hat, nachdem er sich eine 200 ml Flasche weggezogen hatte. Sonst trinkt er höchstens 125 ml auf einmal. Ein doppelter Rekord.

Ich habe gerade die Klimaanlage aus dem Keller hochgeholt und erstmals in Betrieb genommen. Zu diesem Zeitpunkt war es in Piets Zimmer, direkt unter dem Dach, 33 Grad Celsius. Zu bedienen ist die Fakir 1020 auf jeden Fall sehr einfach, dafür ist der Transport echt mühsam. 32 kg, ein stattliches Gewicht, da hätten die Konstrukteure zumindest ein paar vernünftige Griffe dran montieren können. Der Fakir ist ungefähr so griffig wie ein Tresor und ist so groß wie unser Gefrierschrank. Hoffentlich erfüllt er seinen Zweck. In vier Stunden weiß ich mehr.

Mein Vater hat es gestern nicht mehr geschafft, uns zu besuchen, daher kommt er heute vorbei. Von meiner Frau habe ich noch nichts gehört, ich gehe mal davon aus, dass sie erst Morgen wiederkommt.

Gestern Abend habe ich noch die Gunst der Stunde genutzt und einen „Männerfilm“ auf dem Beamer angesehen.
Ein Freund hatte mir „Tunnel Rats“ ausgeliehen, den hatte er wohl aus einer Grabbelkiste für einen Euro.
Mehr ist der Film auch nicht wert. Weiterlesen