Protein-Buchweizen-Waffeln, glutenfrei

Protein-Buchweizen-Waffeln, glutenfrei

Protein-Buchweizen-Waffeln, glutenfrei

Ein Paleo-Waffel-Rezept habe ich im Blog schon veröffentlicht, jetzt lege ich noch ein ganz einfaches für Protein-Waffeln nach.

Die Zutaten werden alle miteinander vermengt und im Waffeleisen ausgebacken. Anstatt der Haferkleie kann auch ein anderes (glutenfreies) Mehl verwendet werden, zum Beispiel auch einfach mehr Buchweizen oder Hanfmehl, die Nährwerte ändern sich dann ein wenig, die Kalorien je Stück allerdings kaum.

Dazu gibt es bei uns das selbst gemachte Apfelmus ohne Zucker.

Eine Portion besteht aus zwei Waffeln mit 150 g Apfelmus zu ca. 600 Kcal und liefert gute 50 g Protein, das ergibt auch ein super Frühstück am nächsten Tag.

Nährwerte je Waffel, die Zutaten reichen für ca. 6 Waffeln:

Kcal 240,  Protein 25 g, Kohlenhydrate 14 g,  Fett 5 g

Zutaten: Weiterlesen

Frühstück während meiner Bodybuilding-Diät

Selbst die Bodybuilder vor 70 Jahren verstanden unter einem Frühstück nicht unbedingt das, was die meisten Menschen aßen, dies ist heute nicht viel anders als früher. In meinem Bekanntenkreis sind viele Kraftsportler, die Haferflocken in einem Schake zum Frühstück einnehmen, oder, so wie ich früher auch, 500 g Magerquark mit Haferflocken, Milch und Ananasstücken aus der Dose.

Hüttenkäse mit Apfelmus und Banane, Haferkleien, Flohsamen und Zimt

Hüttenkäse mit Apfelmus und Banane, Haferkleien, Flohsamen und Zimt

Auf eine ähnliche Basis hatte ich auch in der Wettkampfdiät mein Frühstück wieder gestellt, die Spiegeleier mit Speck aus der Paleo-Ernährung mussten dafür weichen, leider. Den besagten Magerquark bevorzuge ich inzwischen eher am Abend, aber stets mit frischen Früchten, zum Frühstück kommt bei mir von Montag bis Samstag vorzugsweise Hüttenkäse zum Einsatz.

An Sonntagen gibt es ein Omelett mit Pilzen, oder gekochte Eier, oder einen Protein-Pfannkuchen oder ein glutenfreies Schwarzbrot mit Harzer-Roller oder Putenkassler.

Aus der Tatsache, dass ich Casein wieder vertrage, schlage ich also vollen Profit, das ist natürlich nicht paleo, aber zumindest absolut „Oldschool“ für Bodybuilder. Weiterlesen

Süßkartoffel-Hack-Muffins, paleo, gfcf

Süßkartoffel-Hack-Muffin, paleo, gfcf

Süßkartoffel-Hack-Muffin, paleo, gfcf

Die Idee ist geklaut, allerdings habe ich das Ur-Rezept erheblich abgeändert, so dass es etwas eigenes geworden ist. Wie oft sind einige Reste aus dem Kühlschrank dafür verantwortlich. 🙂

Aus Putenhackfleisch, Katenschinken, gekochten Süßkartoffeln, Kokosmilch, Schnittlauch und Knoblauch wird eine Masse geknetet. Diese kommt in eine 12er-Muffinform, die jeweils mit einer Bacon-Scheibe ausgekleidet wurde.

Die Süßkartoffel-Hack-Muffins kommen dann für 30 Minuten bei 200c° in den Backofen. Drei bis vier Stück ergeben eine vollwertige Mahlzeit, ideal auch als Frühstück.

Nährwerte: Ein Muffin hat ca. 160 Kcal, 11 g Eiweiss, 6,5 g Kohlenhydrate und 10 g Fett

Zutaten: Weiterlesen

Mohn-Frühstückskuchen, paleo, gfcf

Paleo-Frühstückskuchen, mit Mohn

Paleo-Frühstückskuchen, mit Mohn

Endlich habe ich wieder Zeit zum Kochen und Backen, der Hausumbau ist soweit abgeschlossen.

Ich habe vor einigen Tagen meine Ernährung wieder auf Paleo umgestellt, die Kohlenhydratmenge wird nun auf unter 100-150 g am Tag reduziert, mein Frühstückskuchen ist da wichtiger Bestandteil, aber nur an bis zu drei Tagen in der Woche.

Mein Paleo-Frühstückskuchen erfreute sich im letzten Jahr großer Beliebtheit bei den Lesern meines Blogs, ich habe das Rezept ein wenig überarbeitet und diese Variante ist dabei heraus gekommen:  Der Mohn-Frühstückskuchen

Auf die Zutat „Whey“ habe ich verzichtet, die Ergebnisse waren damit meist unberechenbar. Wer auf die Glutenfreiheit nicht angewiesen ist, kann statt des Mohns auch Haferkleie verwenden. In dieser Menge ist das für Paleo-Fans kein Problem und der Kuchen wird etwas neutraler im Geschmack.

Theoretisch sind Haferkleie selbst für Zöliakie-Patienten kein Problem, aber die Quellen sind meist durch andere Mehle verunreinigt.

Zutaten: Weiterlesen

Süßkartoffel-Möhren-Püree mit Putensteak und Paprika, gfcf, paleo

Süßkartoffel-Möhren-Püree mit Putensteak, gfcf, paleo

Süßkartoffel-Möhren-Püree mit Putensteak, gfcf, paleo

Im Paleo-Style zu kochen bedeutet auch, mit dem zu kochen, was gerade greifbar ist. Dafür braucht man ein bisschen Gefühl für die Zutaten und ein wenig Kocherfahrung. Beim Einkaufen nehme ich mit, was besonders gut aussieht und / oder im Angebot ist, was ich damit mache, denke ich mir zumeist erst zu Hause aus.

In diesem Artikel möchte ich daher kein Rezept im eigentlichen Sinne veröffentlichen, sondern nur eine Idee vermitteln.

Die Süßkartoffeln waren um Angebot für 1,50 Euro das Kilo, die wurden natürlich sofort von mir gebunkert. Die Möhren lagen noch rum und mussten langsam weg, ebenso hatte ich noch eine verlorene Paprika im Kühlschrank. Also habe ich aus diesen Zutaten ein kleines Gericht zusammengestellt, ergänzt um eine Proteinquelle.

Das Püree ist ürbigens auch eine super Sache zum Frühstück, dann zum Beispiel mit Spiegelei. Weiterlesen

Paleo-Frühstück: Nusskuchen, gfcf, paleo

Frühstückskuchen, Nusskuchen, paleo

Frühstückskuchen, Nusskuchen, paleo

Ob Ersatzmehle in der Paleo-Ernährung Anwendung finden sollen, oder nicht, ist durchaus umstritten. Von den fertigen, glutenfreien Mehlmischungen, die oft Maismehl enthalten, bin ich inzwischen ein Stück weit abgerückt, dennoch verwende ich Buchweizenmehl, gemahlene Mandeln und Nüsse sehr gerne.

Wie immer muss das jeder für sich entscheiden, denn DIE Paleo-Ernährung gibt es nicht. Ich persönlich bleibe vorerst dabei, denn ich habe hier im Haushalt ja auch noch andere Personen zu versorgen. Maismehl werde ich aber in Zukunft nicht mehr verwenden, Reismehl und Kartoffelmehl nur noch zum Backen, damit meine ich „richtige“ Kuchen und Kekse, kein Brot.

Wobei mein Paleo-Brot auch eher ein Kuchen ist, daher stelle ich hier heute mein Rezept als Paleo-Frühstückskuchen vor. Der passt auch gut zu deftigem Aufschnitt, lecker aber auch gesüßt mit Honig oder Agavendicksaft. Das identische Rezept eignet sich auch für Pfannkuchen und Waffeln. Weiterlesen

Möhrenkuchen, glutenfrei, caseinfrei, beinahe paleo

Möhrenkuchen, gfcf, paleo

Möhrenkuchen, gfcf, paleo

In der letzten Zeit habe ich mich kaum noch um neue Rezepte gekümmert, ich hatte irgendwie keine Muße dazu. Gut, wenn dann der Zufall zu Hilfe kommt. Eine Mutter, die wir regelmäßig auf dem Spielplatz treffen, hatte mich zum Kaffee eingeladen. Es ist übrigens das erste Mal, dass mir so etwas passiert, nach zwei Jahren auf den Spielplätzen. 🙂

Sie freute sich sichtlich, mir mitteilen zu können, dass ein Möhrenkuchen auf mich wartete. Ich bekam direkt ein schlechtes Gewissen, denn Kuchen kann ich, wie die Leser hier in meinem Blog sicher inzwischen wissen, nicht essen.

Umso überraschter war ich, als sich herausstellte, dass der Kuchen gluten- und caseinfrei ist. So etwas ist mir ebenfalls noch nicht passiert. Als ich nach dem Rezept fragte, wurde meine Überraschung noch größer, denn es war ein Kinderkoch- und Backbuch: Mein erstes Backbuch, aus der Sendung mit der Maus Reihe

Ich war hellauf begeistert und fand sogar noch andere gfcf-Backrezepte darin. Natürlich habe ich das direkt ausprobieren müssen, mit einer kleinen Abweichung wegen meiner Paleo-Diät. Ich verzichte auf den Zucker und verwende etwas Stevia zum Süßen. Die restlichen Zutaten kommen beim „Paleo-Tüv“ sogar durch. 😉

Ein Achtel des Kuchens hat auf diese Weise nur 10 g Kohlenhydrate, 23 g Fett und 12,5 g Eiweiss, super.

Hier die Zutaten: Weiterlesen

Paleo-Frühstück: Buchweizen-Pfannkuchen mit Speck statt Brot, glutenfrei, caseinfrei

Die Idee, unser „täglich Brot“ irgendwie zu ersetzen, ist ja ganz nett, wenn man aber auch auf Milchprodukte verzichten muss, wird es sehr schwierig, denn man kann ja nicht jeden Tag Rührei oder Omlett essen. Eine echte Alternative ist da der gute, alte Pfannkuchen. In den USA gehört er zum absoluten Standard-Frühstück einfach dazu, dort aber aus Weizenmehl mit viel Zucker (Pancake mit Ahornsirup).

Die gluten- und caseinfreie Variante kommt ohne Zucker aus, enthält dafür allerdings viel mehr Eiweiss und Fett. Eiweiss und Fett machen nachweislich satt, Zucker (also Kohlenhydrate) nicht. Möchte man dieses Rezept Paleo-tauglich machen, sollte man z.B. Buchweizenmehl verwenden. Letzteres war bei mir gerade aus, daher habe ich auf eine glutenfreie Mehlmischung zurückgegriffen, Buchweizen schmeckt aber deutlich besser.

Aus sechs Eiern, 150 g glutenfreiem Mehl und Backpulver rührt man einen Teig an, ich gebe noch 60 Gramm Whey-Protein dazu, um den Eiweiss-Anteil zusätzlich zu erhöhen. Den Bacon (Speck-Scheiben, Frühstücksspeck) schön kross braten, oder geräucherten Bauchspeck, so wie er ist, auf den Pfannkuchen legen.

Mit weniger Kohlenhydraten (unter 150 g am Tag) und mehr Eiweiß und Fett komme ich bei gleicher Kalorien-Aufnahme (ca. 1900 kcal) wesentlich besser klar, als bei einer High-Carb-Low-Fat-Ernährung. Der Hunger ist einfach viel, viel geringer und ich nehme trotzdem ab. Auch wenn ich mein Wunschgewicht im Oktober erreicht haben sollte, werde ich den Kohlenhydrat-Anteil nicht erhöhen und diese Ernährung bei gleichzeitigem Verzicht auf Gluten und Casein, weiterführen.

Hier die Nähwerte für einen Pfannkuchen ohne Beilage: 21 g Kohlenhydrate, 7 g Fett,  17,5 g Eiweiss

Nach meiner Definition ist es leider kein echtes Low-Carb-Frühstück, aber wesentlich besser, als vergleichsweise glutenfreies Brot (Eine Scheibe zu 50g 21,5 g KH).  Für die Hard-Core-Low-Carber ist alles, was mehr als 5 g je 100 g KH beinhaltet tabu, ich selbst sage schlicht, dass der KH-Anteil geringer sein muss, als der Eiweiss-Anteil.

Weiße Riesenbohnen in pikanter Tomatensauce, glutenfrei, caseinfrei, vegan

In der Paleo-Ernährung werden Hülsenfrüchte eher nicht gegessen, bei mir schon, denn ich halte Hülsenfrüchte für eine gute Alternative zu Fleisch. Der Kohlenhydratanteil ist vergleichsweise gering, daher kann man diese Gerichte durchaus noch als Low-Carb durchgehen lassen, die genauen Nährwerte stehen unten, ich habe als Experiment 60 Gramm „Whey“ als Bindemittel eingesetzt, als Ersatz für Stärke. Da Whey nicht klumpt, hat es sehr gut geklappt, dadurch erhöhte ich den Eiweiss-Anteil in einer Portion enorm, das Gericht ist dann aber nicht mehr vegan.

Die weißen Riesenbohnen über Nacht einweichen und im Einweichwassser gar kochen. Eine Karotte und etwas Sellerie reiben, eine Zwiebel und eine Knoblauchzehe würfeln, den Lauch halbieren und quer in Streifen schneiden. Das Gemüse nacheinander in Fett anbraten und mit einer Dose Tomaten ablöschen und einige Minuten köcheln lassen, dann die Bohnen dazu geben und aufkochen, mit Tomatenmark (und „Whey“-Protein ) binden und würzen, fertig. Ich verwende gerne eine italienische Gewürzmischung, Oregano alleine mit Salz und Pfeffer tut es aber auch, ein wenig Zucker (20 g) hebt den Geschmack.

Die Riesenbohnen in Tomatensauce kann man wunderbar so essen, oder zum Beispiel zum Frühstück mit Omlett oder Spiegeleiern.

Gesamt-Kosten: 3,20 Euro + 0,85 Cent für das „Whey“, die Zutaten ergeben ca. 2 Liter, oder vier große Portionen Weiterlesen