Wir bleiben beim Öl

Riskanter Plan: T10 Heizkörper bei der Sanierung - mit Erfolg!

Riskanter Plan: T10 Heizkörper bei der Sanierung – mit Erfolg!

Seit zwei Jahren bemühe ich mich um einen Kostenvoranschlag für eine Wärmepumpe in unserem Altbau. Ich habe ja bereits in zwei Artikeln dargelegt, dass dies durchaus denkbar wäre, da unsere Umrüstung auf T10-Heizkörper ein Erfolg war.

Wir sind, entgegen der Aussagen der Sanitär-Installateure damals, nicht erfroren und haben einen tatsächlichen Energiebedarf von 80 bis 100 Kwh/qm inkl. Warmwasser. Leider muss ich mir immer wieder anhören, das dies gar nicht geht, weder geht das, was wir schon gemacht haben, noch geht das, was ich mir vorstelle.

„Man kann es einfach nicht rechnen“ –  und hier liegt das Problem, denn wenn man es nicht rechnen kann, gibt es auch keine Förderung und niemand will den Kopf für meine seltsamen Ideen hinhalten.

Also, auch wenn es eigentlich absolut möglich wäre, hier eine Wärmepumpe zu installieren, geht es nicht – weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Der Installateur, der heute hier war, zeigte sich durchaus beeindruckt von den tatsächlichen Zahlen der Heizung, sagte auch, dass er sich tatsächlich auch eine Wärmpumpe vorstellen könnte, aber wir müssten dann alle T10-Heizkörper gegen T22 tauschen, damit wir die Förderung beantragen können. Dass wir dann vermutlich die Bude tatsächlich nicht mehr warm bekommen, sei mal dahin gestellt, denn dann hätten wir ja wieder Konvektion, dann arbeitet aber die Wärmepumpe vermutlich nicht wirtschaftlich.

Nein Leute, das machen wir nicht. Unser Konzept funktioniert, Konrad Fischer hatte in diesem Punkt absolut recht: Massiv bauen und dann mit Wärmestrahlung arbeiten, niedrige Raumtemperatur, hoher Wohlfühl-Faktor, keine „trockene Luft“, effiziente Energienutzung.

Lesetipp: Wärmestrahlung mit T10 Heizkörpern nach Konrad Fischer – Erfahrungsbericht

Also werden wir eine neue Öl-Heizung, ohne Förderung, installieren lassen, so lange wir das noch dürfen. Die neue Heizung werden wir entsprechend kleiner bestellen und natürlich wird es ein aktuelles Brennwert-Gerät. Das ersparte Geld, denn dieses System ist merklich preiswerter, als eine Wärmepumpe, stecken wir in das Dach und eine PV-Anlage. Eine Gas-Heizung wollen wir nicht und wäre aktuell bei den Heizkosten um ca. 40% teurer und ich wage jetzt mal die Prognose, dass Gas sicher teurer bleiben wird, als ÖL.

Ich hoffe, da die neue Brennwert-Heizung 30% kleiner ausfällt und moduliert, dass wir dennoch etwas an Heizöl einsparen können. Eventuell bringt das neue Dach ja auch noch was.

Wenn die Aussagen der Energieberater stimmen, könnte unser Altbau den KFW55 Standard erfüllen, aber nur in echt, nicht auf dem Papier.

18 Monate: Feinmotorik und Visuomotorik

Beim Steckspielen

Beim Steckspielen

Kindertagespflegepersonen sind vom Gesetzgeber dazu angehalten, die Betreuung und Entwicklung ihrer anvertrauten Kinder zu beobachten und auch zu dokumentieren. Ich komme dieser Aufgabe gewissenhaft nach und orientiere mich dabei an den Richtlinien für Kitas und der entsprechenden Fachliteratur, also Arbeitshilfen für Krippen und Kindergärten.

Die eigentliche Dokumentation mache ich zwar auch webbasiert, aber natürlich nicht öffentlich sichtbar. Zugriff auf die Berichte haben nur die Erziehungsberechtigten der Kinder. In festen Abständen mache ich kurze Notizen über Fortschritte in der Entwicklung und in regelmäßigen Abständen auch richtige „Tests“, wobei diese natürlich immer in das tägliche Spiel mit einbezogen werden.

Bei diesen Tests wird grundsätzlich in verschiedene Entwicklungsbereiche unterschieden:

  1. Haltungs- und Bewegungssteuerung
  2. Feinmotorik und Visuomotorik
  3. Sprache rezeptiv und expressiv
  4. Kognitive Entwicklung
  5. Soziale Entwicklung
  6. Emotionale Entwicklung

Zu jedem Entwicklungsbereich gibt es zahlreiche Hinweise und kleine Tests oder Aufgaben, die man mit den Kindern machen kann, um den entsprechenden Stand festzustellen. Diese entsprechen sozusagen den „Mindestanforderungen“, die alle Kinder im gleichen Alter erreichen sollten. Dies bedeutet im Umkehrschluss allerdings nicht, dass sobald eine Aufgabe nicht bewältigt wird, gleich ein Defizit vorhanden ist.

Scheibenturm, Steckspiel

Scheibenturm, Steckspiel

Die Aufgaben im Bereich Feinmotorik und Visuomotorik  für ein 18 Monate altes Kind stelle ich hier nun kurz vor. Dies passiert aus aktuellem Anlass, denn Piet ist nun genau 18 Monate alt und hatte zuletzt die Anforderungen für 12 Monate alte Kinder in diesem Bereich nicht wirklich erfüllt, in anderen Bereichen war er dafür weit voraus. Über die Zeit relativieren sich Vorsprünge und Rückstände meist.

  1. Aufgabe: Das Kind kann zwei bis drei Holzbauklötze, mit einer Kantenlänge von 3 cm, sicher aufeinander stapeln und so einen kleinen Turm bauen.
  2. Aufgabe: Das Kind kann Gegenstände zusammenstecken, zum Beispiel mit einem Steckbrett oder einer Steckpyramide
  3. Aufgabe: Das Kind kann mit Stiften auf Papier kritzeln, typischerweise mit Wachsmalern oder Buntstiften
  4. Aufgabe: Das Kind setzt den Zeigefinger gezielt zum aktivieren von Objekten ein Weiterlesen