Die Sache mit dem Fleisch

Eigentlich wollte ich in einem Artikel zu den typischen Vorurteilen gegenüber der Paleo-Ernährung etwas schreiben, aber das hat alles schon jemand gemacht und das auch noch so gut, dass ein Linktipp am sinnvollsten ist: Paleo360

Ich stimme allen Punkten in dem Artikel voll und ganz zu und möchte nur einige persönliche Fakten ergänzen:

  1. Ich habe noch nie so viel Gemüse gegessen wie jetzt
  2. Ich habe noch nie so wenig Fleisch gegessen wie jetzt
  3. Ich habe mich noch nie so wohl gefühlt wie zur Zeit
  4. Ich habe noch nie so wenig Lust auf was Süßes gehabt
  5. Ich habe noch nie mein Gewicht so lange so stabil gehalten, bzw. auch noch abgenommen
  6. Ich habe noch nie mehr Bio-Produkte gekauft als zur Zeit

 

Der Stautenhof in Willich-Anrath

Wer Kinder hat, denkt oft über Bio-Produkte plötzlich etwas anders. Wir auch. Der Trend zu regionalen Produkten ist inzwischen in jedem Supermarkt angekommen und Bio-Lebensmittel findet man bei jedem Discounter. Grundsätzlich halte ich diese Entwicklung für sehr gut, frage mich allerdings, wie viel Bio an einem Gemüse aus China sein kann. Ich war schon mal einige Male dort und die Luft war ganz sicher nicht Bio. 🙂

Bei Gemüse bevorzugen wir daher regional vor Bio. Unser Bauer um die Ecke gehört eher zu den konventionell eingestellten, aber die saisonale Ware kommt immer aus der direkten Umgebung, was, nebenbei bemerkt, ausgesprochen preiswert ist. Der Grundpreis für fast alles ist immer ein Euro: Blumenkohl, Weißkohl, Rotkohl, Zwiebeln und vieles mehr, auch Kräuter hat er stets frisch an Lager.

Mit Fleisch, Fisch und anderen Zutaten sah die Sache etwas schwieriger aus. Ich habe schon seit einiger Zeit die Augen offen gehalten, nach lokaler Schlachtung, vorzugsweise Bio, einem lokalem Imker und anderen Anbietern lokaler Produkte. Manchmal hilft einem der Zufall. Als ich am letzten Freitag mit meinem Freund zum Sport fuhr, erzählte er mir von einem Imker, bei dem er ganz tollen Honig gekauft hatte. Ich wurde sofort hellhörig und bat ihn auf dem Rückweg kurz dort zu halten. So haben wir es dann auch gemacht. Ein kleines Schild an einer Bundesstraße zeigte den Weg, aber eher für Eingeweihte.

Das Angebot in dem kleinem Laden der Imkerei VanDenBongard war ausgesprochen gut, ich probierte einige Sorten und entschied mich für Löwenzahn und Buchweizenhonig, dazu noch etwas süßen Senf. Die Preise waren mit rund 10,00 Euro für das Kilo absolut moderat, im Supermark zahlt man für Markenhonig, der aus aller Welt importiert wird, auch nicht weniger. Dass der Honig umwerfend schmeckte, muss ich wohl nicht ausführlich darlegen, oder? 😉 Weiterlesen