Eine Runde Paracetamol

Nach der Impfung war unser Sohn beim letzten Mal unglaublich anstrengend und dies eine gute Woche lang.

Das hatte ich total vergessen.

Er war so freundlich, mich durch stundenlanges Nörgeln am Tag, Brüllen am Abend und nächtliches Wecken im zwei Stunden-Takt daran zu erinnern. Unserem Sohn geht es gerade wirklich dreckig.

Man braucht ihm nur in sein verzweifeltes Gesicht zu schauen und man vergisst auf der Stelle die Kopfschmerzen, die bleiernde Müdigkeit und die Muskelverspannungen vom Tragen, die man selber seit Dienstag hat. Ihm geht es definitiv noch mieser als mir. Er hat Schmerzen, vermutlich wieder Bauchkrämpfe, wie beim letzten Mal nach der 6-Fach-Impfung (5+1). Er trinkt nur in kleinen Happen und spuckt dann das Meiste wieder aus. Er fühlt sich heiß an und mag nicht schlafen und alleine sein schon mal gar nicht. Auf dem Schoß liegen reicht nicht, die Schulter muss es sein, stundenlang.

Puh, und heute ist erst Donnerstag. Hoffentlich schläft er heute Nacht etwas besser, ich brauche auch etwas mehr Schlaf, sonst nörgle ich auch den ganzen Tag rum. 🙂

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Sechs Tage und sieben Nächte

Vor sechs Tagen und sieben Nächten hat Piet seine erste von vier 6-Fach-Impfungen bekommen. Er war drei Tage lang recht platt und hat viel geschlafen, am dritten Tag bekam er leicht erhöhte Temperatur.

In den letzten drei Tagen quält er sich allerdings ganz fürchterlich, vor allem nachts. Er brüllt, wenn er nicht gerade mal kurz zufällig schläft, mehr oder weniger die ganze Zeit. Wir glauben allerdings eher an Verdauungsstörungen, als an eine direkte Nebenwirkung der Impfung, sicher sind wir da aber nicht.

Die durchgemachten Nächte sind nun auch für unseren Sohn anstrengend und er ist tagsüber völlig fertig, was ihn aber nicht vom „arbeiten“ abhält. „Arbeiten“ nennen wir sein wüstes Gestrampel und das unkontrollierte „Um-sich-schlagen“, dies ist für ihn auch keine Freude. Unsere Katze Kimba hat er bereits öfters erwischt, die steht da aber zum Glück drüber und lässt sich nicht provozieren. Immerhin macht der Piet zum Schlagen eine echte Männerfaust. 😉

Uns nimmt das auch ganz gut mit, aber man gewöhnt sich ja an fast alles. Diese Woche ist die letzte, die meine Frau und ich gemeinsam haben, um Piet zu betüddeln. Ab nächste Woche ist dies ganz alleine mein Job, zumindest tagsüber und in der Nacht. Ich bin ja mal gespannt, wie es dann so funktioniert.