Feministische Vaterschaft

Als ich den Begriff „feministische Vaterschaft“ vor einigen Tag las, war ich mir nicht sicher, diesen Begriff schon einmal gehört zu haben. Irgendwie dachte ich dabei an Markus Theunert, den ich beim SWR kennen lernen durfte. Diese Wortschöpfung wird ihm sicherlich gefallen, aber sie ist nicht von ihm, sondern vermutlich von Jochen König.

Jochen König hatte vor einigen Tagen einen Blog-Artikel mit dieser Überschrift geschrieben und ich bin, wie die meisten bloggenden Väter, darüber gestolpert.

„Unter Vätern gibt es so gut wie keine Diskussion über die eigene Rolle und darüber, wer innerhalb der Familie welche Arbeit übernimmt. Selbst für die meisten schreibenden Väter ist das Privatsache und wird auf ihren Blogs oder in ihren Tweets neben den Tests für Kinderwägen kaum thematisiert.“ umstandslos.com

Über diesen Artikel musste ich eine Weile nachdenken, daher kommt auch erst jetzt mein Kommentar dazu, andere waren da schneller:

  • weddingerberg.de
    „Wichtig ist nicht der Begriff, wichtig ist die Forderung, die hinter allen dreien steckt: das Väter über sich selbst und ihre familiäre Rolle reflektieren und sich mindestens gleichberechtigt in Familie, Job und Haushalt einbringen sollten.“
  • haltungsturnen.de
    „[…]ich schließe, dass dies nur sehr wenig mit Feminismus zu tun hat – sondern eher damit, kein Arschloch zu sein.“
    „Ich bin überzeugt, dass es in einer feministischen Familie nicht entscheidend ist, wer welche Arbeit macht – sondern wer das entscheidet und wieso es so ist.“

Alle Artikel sind übrigens sehr lesenswert.

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