Warum?

Es ist soweit, unser Sohn stellt ab sofort „Warum“-Fragen. Natürlich war es absehbar, dennoch habe ich mich vor diesem Tag gefürchtet. Das große „Warum-Frage-Quiz“ ist bisher glücklicherweise noch ausgeblieben. Seine erste Frage war auch wirklich eine nette Überraschung. Er hat nicht gefragt: „Warum muss ich Zähne putzen“, oder so etwas in der Art. Nein, er saß mit mir auf dem Sofa, kam mir ganz nah, fast bis sich die Nasen berührten und fragte mich dann:

„Papa, warum bist du so traurig?“

Nicht nur das „Warum“ hat mich überrascht, sondern auch die Frage selbst. So traurig war ich eigentlich gar nicht, allerdings tief in Gedanken vesunken, wie es beim „Hausbau“ weitergehen soll. Der Ärger über den Kaminbauer saß mir immer noch in den Knochen, da muss ich wohl ein bisschen bedröppelt aus der Wäsche geguckt haben. 🙂

Dabei läuft alles eigentlich ganz gut. Der Schornsteinfeger war heute spontan da und hat sich ein wenig gewundert, warum der Kaminbauer nicht wie besprochen die Zuluft über den dritten Zug geholt hat. Die Verbindung in den Keller fand er nicht ganz so toll. Er hat uns aber den Ofen vorerst in Betrieb nehmen lassen, glücklicherweise.

Heute wurde die Tür zum Bad verbreitert, die 60 cm waren etwas knapp, ich bin immer im Rahmen hängen geblieben. Jetzt haben wir eine Türbreite von 80 cm, was auch erheblich freundlicher aussieht. Morgen kommt die neue Kellertüre, eigentlich eine Alu-Haustüre von Feldmann, die vielleicht jetzt gar nicht in den Keller kommt, sondern in die Diele. Wir werden sehen. Weiterlesen

Land in Sicht

Heute hatte ich mal wieder das Gefühl, dass es auf der Baustelle voran geht. Warum genau, vermag ich gar nicht zu benennen. Mein persönliches Tagesziel, im Garten den Boden wieder sichtbar zu machen, haben ich auf jeden Fall erfüllt. Im laufe der nächsten Woche werden sicher noch die letzten Holz- und Wurzelstücke verschwinden, den Holzlagerraum habe ich soweit vorbereitet, aber meine Frau wünscht sich, dass die hässliche Decke ebenfalls gestrichen wird, da muss ich also noch einmal ran. Dann wandert aber sämtliches Holz, fein säuberlich gespalten, in den dafür vorgesehenen Bereich und macht die Terrasse wieder frei.

Land in Sicht

Land in Sicht

Am Ende des Grundstücks habe ich den verbliebenen Grünschnitt gehäckselt und mit dem Anlegen eines Hügelbeetes begonnen, darauf soll im Frühahr die neue Beerenobst-Hecke entstehen, einige Nutzpflanzen werden dort ebenfalls einen Platz finden. Das Saatgut habe ich von Dreschflegel. Die zukünftige Rasenfläche sieht schon gar nicht mehr so schlimm aus, jetzt, wo das ganze Gerümpel verschwunden ist. Das Hochbeet an der Terrasse zu entfernen, wird aber noch einmal so richtig anstrengend werden. Weiterlesen

,Der Wiederaufbau hat begonnen

Eine Woche wurde gehämmert, gestemmt und vor allem geschleppt, drei Container Bausschutt sind gefüllt, nun ist der Rückbau beinahe abgeschlossen. Für eine Woche gar nicht schlecht. Er wäre bereits komplett erledigt, wenn wir nicht doch noch Änderungswünsche gehabt hätten. An denen sind einige unserer Freunde schuld, die das Haus bereits gesehen haben und netterweise viel Phantasie mitbrachten.

Wir ändern noch ein wenig mehr im Bad und eine Abseite wird deutlich verkleinert, den dritten Velux-Lichtspot verlegen wir in das Treppenhaus, im Bad ist dieser nicht mehr nötig.

Dafür hat heute der Wiederaufbau bereits begonnen. Allerdings wurde statt des Gäste-WC die Elektrik im Wohnzimmer neu verlegt, der Installateur hatte uns versetzt.  Im Garten sieht es immer noch so aus, als wäre ein Hurricane auf unserem Grundstück entstanden, das wird wohl auch noch einige Tage so bleiben. Immerhin habe ich entzwischen die Pflanzen, die wir irgendwie retten wollen, frei geschnitten.

Die alte 60er-Jahre Haustüre wird vom Tischler aufgearbeitet und auf den neusten Stand gebracht.

Die alte 60er-Jahre Haustüre wird vom Tischler aufgearbeitet und auf den neusten Stand gebracht.

Leider hatte unsere Rettungsaktion für die Beschläge der Fenster an der Vorderseite keinen nachhaltigen Erfolg, die Fenster zicken fast alle herum. Da es keine Ersatzteile mehr dafür gibt, werden wir doch ein Angebot für neue Fenster einholen. Zum Ausgleich können wir nun doch die Haustüre retten, die neue Feldmann-Alutüre wurde dafür umbestellt, die kommt in den Keller.

Der Tischler, der eigentlich die Fenster an der Rückseite retten sollte, hat sich der Haustüre angenommen. Die bekommt zwei neue Wärmeschutz-Verbundglasscheiben, eine Dreifachverrieglung, drei neue Bänder und eine neue eingefräste Dichtung samt verbessertem Schallschutz. Natürlich bekommt die beinahe 50 Jahre alte Türe auch einen neuen Anstrich, den stylischen 60er-Jahre-Griff können wir leider nicht behalten, da die neuen Beschläge nicht dazu passen. Weiterlesen