Süßes oder saures, oder: Wie bekommt man Eier von den Rolladen und Fenstern?

Wir haben an Halloween gefeiert, wie in einigen Jahren zuvor in unserer Wohnung auch. Allerdings feiern wir nicht Halloween, sondern ganz schlicht Geburtstag, den von meiner Frau und mir zusammen, denn wir haben beide im Oktober Geburtstag und der 31.10. bietet sich eben ganz gut für eine kleine Party an.

Wir laden dazu allerdings nur Freunde ein, die Familie kommt an anderen Tagen. Dieses Jahr waren auch Kinder mit dabei, was erstaunlich gut funktioniert hat, obwohl viele sich gar nicht vorher kannten. Kaum waren die ersten Kinder eingetroffen, verschwanden diese im Spielzimmer und die Erwachsenen konnten sich angenehm unterhalten.

Hin und wieder klingelten auch verkleidete Kinder aus der Nachbarschaft und forderten „süßes oder saures“, das war aber kein Problem, denn wir hatten reichlich Süßes eingekauft und gebunkert, denn St. Martin ist ja auch bald wieder. Es waren aber recht wenige, für St. Martin erwarten wir da erheblich mehr Andrang. 😉

Es wurde ein netter Abend, ich hatte reichlich gebacken und gekocht. Unser Kind schlief gegen 9:00 Uhr einfach auf dem Schoß seiner auserwählten Lieblingsperson ein und wurde in sein Bett gelegt. Immerhin konnten wir mit nur einer Unterbrechung bis 6:00 Uhr schlafen. Das sind ganze vier Stunden, erfahrene Eltern kommen damit halbwegs klar. 🙂

Als ich am Morgen mit dem Aufräumen weitermachte und Platz für das Frühstück organisierte, ging die automatische Rollade hoch. Mit einigen seltsamen, knackenden Geräuschen, die sonst nicht vorkommen. Da die Sonne bereits schien, erkannte ich schnell die Ursache: Jemand hatte in der Nacht ein Ei an das Fenster geworfen, das war natürlich eingetrocknet. Größe „M“ schätze ich, vermutlich Bodenhaltung, aber noch gut.

Eine echte Sauerei. Weiterlesen

Piet und die Kommunion

Natürlich geht es nicht um die Kommunion von Piet, der ist ja noch nicht mal getauft.  Wir waren eingeladen zur Kommunion des Sohnes meines besten Freundes, das war der erste Ganztag-Ausflug mit Piet.

Es fing schon super an, kaum waren wir auf dem Parkplatz an der Kirche angekommen, merkten wir, dass etwas nicht stimmte.  Die Fliegen prasselten nur so auf die Windschutzscheibe. Dann rochen wir es auch. Wir können noch nicht los, Piet hat ein Werk vollbracht, zuerst muss eine neue Windel her, an der Kirche hätte es sonst Ärger gegeben. So ein Fliegenschwarm macht sich nicht gut bei einer Prozession.

Also Kofferraum auf, und, haben wir eigentlich  eine zweite Garnitur dabei? Der Body war doch vorher noch nicht gelb, oder? Gewickelt, umgezogen, eingepackt und auf zur Kirche marschiert. Kaum am Portal angekommen, bemerkten wir die Blicke. Oh nein, dies kann doch nicht war sein, der stinkt schon wieder, keine zehn Minuten waren vergangen. Ich habe dann die Stellung gehalten, meine Frau hat sich geopfert und ist zum Wagen zurück. Weiterlesen