Hilfe, mein Blog ist ein Unwort

Ich hatte mich letztens schon mit einigen Vorurteilen auseinander setzen müssen, die die Bedeutung von „Vollzeitvater“ betrafen. Es gibt dazu keine einheitliche Definition, und ganz ehrlich, ich habe den Namen für das Blog gut gefunden, insbesondere vor dem Hintergrund meiner Ausbildung zum Tagesvater. Ansonsten ist der Begriff „Vollzeitvater“ für  mich persönlich ein moderneres Wort als Ersatz für „Hausmann und Vater“, ich kenne aber auch Vollzeitväter, die sich so nennen, weil diese Vollzeit arbeiten und Väter sind. Soll doch dazu jeder denken was er will.

Heute bekam ich den Link zu einem Artikel von der FAZ:  Von „All-Nighter“ bis „Vollzeitvater“ Unwörter, die Karriere machen

Unter Vollzeitvater steht dort folgendes geschrieben:

„Wesen, das meist Vollbart trägt, weil es selten Kunden oder Kollegen begegnet, die es für sein Aussehen schelten könnten. Kennt anders als seine Frau alle Strophen von „Zehn kleine Indianer“ und weiß, um wie viel Uhr man im kinderfreundlichen Café einen Sitzplatz findet. Dreht das klassische Geschlechtermodell um: Nun ist er es, der sich beschwert, warum in Teilzeit keine Karriere möglich ist.“ Quelle: F.A.Z.

Warum nun „Vollzeitvater“ ein Unwort sein soll, ist mir nicht ganz klar, aber natürlich muss ich meinen Senf dazu geben.

„O.K., ich bin also ein „Wesen“, das passt ja zu meiner Vorliebe für Star Trek schon mal ganz hervorragend. 😉 Weiterlesen