Krankheitswelle im Kindergarten

Graffiti für Anfänger

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Ja, es ist Winter und die Erkältungswelle rollt. Dieses Jahr sind wir bisher recht glimpflich davon gekommen, auch die anderen Kinder im Kindergarten scheinen sich gut zu erwehren. Dafür hat es die Erzieher eiskalt erwischt. Alle.

Bereits im letzten Jahr hatte der Kindergarten für zwei Wochen Notbesetzung, diese Woche hat es uns wieder erwischt. Nur eine Erzieherin hält mit Praktikanten die Stellung, die Kinder MÜSSEN mittags spätestens abgeholt werden, wer nicht arbeitet, soll sein Kind gar nicht erst bringen.

Morgen ist der Kindergarten komplett geschlossen. Weiterlesen

Alles, das wert ist getan zu werden, ist auch wert für Geld getan zu werden.

Gestern war der erste Tag meiner Fortbildung zur Tagespflegeperson, also zum sogenannten „Tagesvater“. Es war ja im Vorfeld nicht ganz einfach, wegen der terminlichen Schwierigkeiten, die Genehmigung vom Jugendamt zu erhalten. Es hat aber dann ja doch noch geklappt. Ich kann und darf zu der Fortbildung nicht viel schreiben, da wir eine „Verschwiegenheitserklärung“ unterzeichnet haben. Ein wenig möchte ich dann aber doch weitergeben, damit zumindest nachvollzogen werden kann, um was es eigentlich geht.

„Die erkennbaren Professionalisierungstendenzen (Qualifizierung, Sozial- und Unfallversicherung der Tagespflegepersonen) verändern diese Tätigkeit von der honorierten, ehrenamtlichen Kinderbetreuung zum Beruf.Wikipedia

Die Gruppe besteht aus 12 Frauen und mir. Alle Altersklassen, von jung und ohne eigene Kinder, bis hin zur erfolgreichen Oma ist alles dabei. Gut ein Drittel sind bereits ausgebildete Erzieherinnen oder studierte Sozialpädagoginnen, was mich zuerst sehr verwundert hat. Es ist aber wohl so, dass auch wer schon eine derartige Ausbildung erfolgreich abgeschlossen hat, genau diese  Zertifizierung nachweisen muss, um mit Kindern unter drei Jahren arbeiten zu dürfen. Ausgebildete Erzieher und ähnlich qualifizierte dürfen die dreistufige Ausbildung um gut ein Drittel abkürzen, um die Zertifizierung zu erhalten. Auf der anderen Seite darf man als zertifizierte Tagespflegeperson die Ausbildung zum Erzieher um ein Jahr verkürzen.

Der erste Tag brachte jetzt noch nicht viele neue Erkenntnisse, aber die Gespräche mit den anderen Teilnehmern waren durchaus interessant. So eine gut durchmischte Gruppe hat auch seine Vorteile. In erster Linie ging es darum, sich vorzustellen und die Beweggründe für die Ausbildung zu ergründen und zu erläutern.

Von den aktiven Betreuern in der Kindertagespflege abgesehen, für die die Teilnahme ein „Muss“ ist, hatte ich eine Art Deja Vu des Vorgesprächs beim Jugendamt. Ich scheine so ziemlich der Einzige zu sein, der es wegen des Geldes machen möchte. Das Piet nicht alleine aufwachsen soll, spielt aber durchaus auch eine Rolle.

Ich habe als „Nerd“ dazu eine klare Meinung: Weiterlesen