240L

Als Eigenheim-Bewohner muss man sich plötzlich über ganz andere Dinge Gedanken machen. Als wir einzogen, mussten wir uns zuerst über die Müllentsorgung informieren. Mönchengladbach ist da ein wenig speziell.

Für den Restmüll gibt es 25, 35 und 50 Liter Tonnen, ich kannte vorher nur 120 Liter mit Rotkäppchen, 120 Liter normal und 240 Liter. Ich hatte ehrlich Zweifel daran, ob wir mit 50 Litern auskommen würden – wöchentliche Leerung übrigens.

Wer auf die „Braune Tonne“ verzichtet und nachweisen kann, dass er selber kompostiert, bekommt auf die schwarze Tonne erheblich „Rabatt“ von der Stadt. Das hatten wir vor und haben einen 600 Liter Schnellkomposter in den Garten gestellt. Keine zwei Wochen nach Einzug war klar, wir brauchen die „Braune Tonne“ trotzdem. Für den „Grünen Punkt“ gibt es keine Tonne, sondern gelbe Säcke, wäre ja auch zu langweilig im Keller. 😉

Bleibt noch die „Blaue Tonne“ für Papier, die hatten wir noch nicht im Keller stehen. Zur Auswahl gab es 120 oder 240 Liter, ich bestellte die 240 Liter Tonne, fragte mich aber auch, ob wir die tatsächlich brauchen werden. Weiterlesen

„Ich bin heute geboren“

Es ist soweit, heute wird unser Sohn drei Jahre alt. Gefeiert wird an einem anderen Tag, aber einige Geschenke hat er natürlich heute schon bekommen. Allen Anrufern sagte er freundlich:

„Hallo, ich bin heute geboren.“

Er nahm den Hörer, nachdem wir nachgesehen hatten, wer anruft, selbst ab und telefonierte ganz alleine und legte auch wieder auf. Ob an der anderen Seite alles verstanden wurde, ist allerdings fraglich. Nachdem er ja nun endlich wieder topfit ist, hatten wir nun auch einige kleine Erfolgserlebnisse, um seinen kleinen „Blues“ wegen des Umzugs in den Griff zu bekommen.

Wir wurden von einem Geschwisterpärchen eingeladen, die wir vom Turnen her kennen, der Nachmittag war ein großer Erfolg, der kleine Mann wollte gar nicht mehr nach Hause. Der Weg dorthin führte uns an der Niers entlang, ein wirklich schöner Weg mit dem Fahrrad. Heute Nachmittag trifft er auf seine alten Freunde aus Neuss, bei einem Ausflug auf den Kinderbauernhof.

Die Krönung war dann, als ein Mädchen aus der Nachbarschaft klingelte, ob unser Sohn „raus zum Spielen“ kommen kann. Wir sind wohl angekommen. 🙂 Weiterlesen

Update Haussanierung: Noch keine Tapeten, aber W-LAN

Der Vorgarten freut sich auf den Frühling

Der Vorgarten freut sich auf den Frühling

Ich habe länger nicht über die Haussanierung geschrieben, was nicht daran lag, das nichts passiert ist, sondern eher daran, dass man die Fortschritte auf den Bildern schlecht erkennen kann.

Der Vorgarten ist komplett bereinigt und wartet nun nur noch auf die Neuanlage. Letzte Woche waren die „Steinprofis“ aus Krefeld da und haben den Kellerboden abgeschliffen, sowie den Marmorbruch-Werksteinboden aus den 60er-Jahren aufpoliert, eines der wenigen Details, die innen erhalten geblieben sind. Das Badezimmer ist größtenteils gefliest und die Maler sind seit einer Woche am spachteln, was optisch wirklich was hermacht.

Blick von der Diele nach draußen, die Türen sind grundiert, die Wände bereits gespachtelt, der polierte Werksteinboden ist bereits abgedeckt.

Blick von der Diele nach draußen, die Türen sind grundiert, die Wände bereits gespachtelt, der polierte Werksteinboden ist bereits abgedeckt.

Die Innenausbauer sind in den Keller abgewandert und kümmern sich um die Neuanlage der Waschküche, die alte Waschküche ist nun nur noch der Hausanschlussraum. Als nächstes sollen die Kellerwände überarbeitet und der Boden der Garage mit einer Remmers BS 2000 / BS 3000 Beschichtung behandelt werden. Die alten Holztüren sind bereits abgeschliffen und grundiert, was schon echt gut rüber kommt, die endgültige Lackierung soll in „lichtgrau“ erfolgen, was der RAL Farbe 7035 entspricht. Am Wochenende bestelle ich den neuen Handlauf für die Treppe und die Beschläge für die Innentüren, die sollen auch neu. Weiterlesen

Heizungsnischen zumauern

60er-Jahre-Haus mit neuen Fenstern, Rückseite

60er-Jahre-Haus mit neuen Fenstern, Rückseite

Es ist soweit, das große Aufmauern hat begonnen. Da nun die Fenster auf der Rückseite soweit eingebaut sind und alle Heizungsrohre für die neuen Heizkörper vorbereitet wurden, konnte heute mit dem Zu- und Aufmauern der Heizungsnischen begonnen werden. Die Heizungsnischen sind stark unterschiedlich und werden ganz verschieden verschlossen, teilweise wird auch beinahe die gesamte Innenwand des jeweiligen Raumes neu gestaltet.

Die Heizkörpernische wurde zugemauert und gleichzeitig die Innenwand gedämmt

Die Heizkörpernische wurde zugemauert und gleichzeitig die Innenwand gedämmt

Auch die zweite Türöffnung der ehemaligen Sauna wird wieder verschlossen, die alte Kellereingangstüre wurde durch die Feldmann-Alu-Haustüre ersetzt. Auch der erste Rollladen, samt Elektromotor, wurde bereits eingebaut. Die weiteren Rollläden folgen in den nächsten Tagen. Der Rollladen-Lieferant hat sich mächtig ins Zeug gelegt und umgehend geliefert, dabei stimmte auch die Qualität und der Preis, was man von der Feldmann-Türe nicht gerade behaupten kann, dazu schreibe ich aber einen gesonderten Artikel. Gleichzeitig mit der Montage der Kunstoff-Rollläden werden auch die Rollladenkästen überarbeitet und zusätzlich gedämmt, dann wird es vielleicht auch richtig warm in der Bude. Weiterlesen

Ein X für ein U

In einigen Wochen, wenn alle Bauarbeiten abgeschlossen sind, hatte ich vor einen Erfahrungsbericht zu unseren Lieferanten und Handwerkern zu erstellen. Aus aktuellem Anlass ziehe ich dies zumindest für ein Gewerk vor, denn ich habe mich heute sehr geärgert.

Bei allen Gewerken, die bei uns tätig werden, habe ich mir vorher eine Baustelle, bzw. ein fertiges Werk angesehen, um die Arbeit einschätzen zu können. Nur bei dem Kaminbauer habe ich darauf verzichtet eine echte Referenz einzuholen, denn der Bezirks-Schronsteinfeger war voll des Lobes für den von uns  ausgesuchten Meisterbetrieb aus Viersen, der mit über 45 Jahren Erfahrung wirbt.

Bereits vor Auftragserteilung wurde uns zwar klar, dass der Kaminbauer mit modernen Kommunikationsmitteln nicht unbedingt per du ist. Als wir dann auf Faxe umstiegen, klappte es erheblich besser. Die Angebote wurden von ihm stets „netto“ ausgestellt, was rechtlich nicht zulässig ist, wir konnten es ihm aber nicht abgewöhnen.  Nachdem wir ihm erklärten, dass wir einen Grundofen möchten, empfahl er uns einen Brunner BSO 03 Systemofen, der uns optisch auch gut gefiel.

Der Katalog von Brunner, den wir im Internet überflogen, schien zu bestätigen, was wir erhofften: Einen Grundofen in Systembauweise, ähnlich dem Niermann-Grundspeicherofen, den wir bei Manufactum gesehen hatten. Also haben wir den Ofen bestellt und den Aufbau in Auftrag gegeben.

Gestern wurde mit dem Aufbau begonnen, heute sollte der BSO 03 in Betrieb genommen werden. Aus diesem Anlass fuhr ich auf die Baustelle, sah den Kamin und fiel vom Glauben ab. An der linken Seite des Ofens klaffte eine riesige Öffnung, die da eigentlich nicht sein sollte. „Das muss so“, war die Erklärung des Meisters. Leider hatte ich am Tag vorher die Aufbauanleitung gelesen, daher war mir sehr schnell klar, was das schief gelaufen war:

„Soll der Ofen mit Außenluft angeschlossen werden, so ist dies direkt nach Platzieren des Heizgerätes vorzunehmen.“ Aufbaubeschreibung von Brunner

Das war eben nicht passiert. Wir hatten ja gerade erst den dreizügigen Schornstein umbauen lassen, eben damit der BSO seinen „Außenluftanschluss“ bekommen kann. Beim Aufbau wurde aber vergessen, die Kernbohrung vorzunehmen, dies sollte durch die Zuluftöffnung im Wohnzimmer kaschiert werden.

Brunner-BSO03 als Konvektions-Ofen

Brunner-BSO03 als Konvektions-Ofen

Was wir nun im Wohnzimmer stehen haben, ist ein reiner Konvektionsofen, eben genau das, was wir nicht haben wollten. Nach telefonischer Rücksprache mit Brunner bestätigte sich auch noch, dass der BSO 03 grundsätzlich ein Konvektionsofen ist, ganz sicher eben kein Grundofen, wie der von Niermann. Der Kaminbauer hatte uns also nicht nur ein riesiges Loch in den niegelnagelneuen Ofen gehauen, statt diesen korrekt aufzubauen, sondern uns auch noch etwas verkauft, was wir gar nicht haben wollten. Weiterlesen

Prust…

Man soll ja nicht über seine Kinder lachen…

heute konnten wir einfach nicht anders:

 

Linux Mint

Ich habe doch nichts zu verbergen...

Ich habe doch nichts zu verbergen…

Ich habe nun eine längere Pause beim Schreiben einlegen müssen, einige Tage lief mein Computer nicht wie gewohnt. Das war ich selbst Schuld, denn ich habe nicht nur einen neuen (gebrauchten) Computer gekauft, sondern diesen auch auf Linux umgestellt. Ich verwendete auch schon vorher viele „freie“ Programme, WordPress ist selbst ebenfalls eins. Open Office / Libre-Office ist schon seit langer Zeit mein bevorzugtes Office-Programm, ich komme damit sehr gut zurecht.

Auf dem Laptop meiner Frau haben wir bereits Ubuntu erprobt und waren damit recht zufrieden, ich selbst habe mich für die Linux-Mint-Distribution (64 Bit) entschieden. Bisher bin ich sehr positiv überrascht, die Installation verlief vorbildlich, mein altes WIN-XP habe ich parallel installiert, das war gar kein Problem. Das benötige ich allerdings nur noch für einige, beinahe bereits ausrangierte Programme und einige Spiele. Ob die freie Version des Bildbearbeitung-Programms mein Photoshop ersetzen kann, werden wir noch sehen.

Warum habe ich das eigentlich gemacht? Weiterlesen

Amazon Family

Ich mag Amazon.  Schon seit Jahren bin ich begeisterter Kunde, gehöre auch die den Leuten, die gerne mal eine Rezension schreiben, auch wenn es für das Vine-Programm noch nicht gereicht hat. Das Amazon Spar-Abo nutze ich schon seit einiger Zeit, obwohl ich anfangs dachte, das es totaler Quatsch ist, Katzenfutter, Zahnpasta und Bodylotion im Online-Abo zu bestellen, wo wir doch den Drogeriemarkt um die Ecke haben.

Die Preise von Amazon sind allerdings gut, teilweise sogar besser. Außerdem gibt es im Abo einige Sonderkonditionen und Vorteile: Die Ware kommt zum Beispiel versandkostenfrei und wird mir auch noch in die dritte Etage gebracht, ein nicht zu unterschätzender Vorteil, gerade bei unhandlichen und schweren Dingen. Die muss ich ja immer zusätzlich zu den Kindern die Treppe hochhieven. 😉

Als ich nun vom neuen Amazon-Family Programm hörte, dachte ich zuerst wieder, was für ein Quatsch, ich bin doch sowieso schon Spar-Abo-Kunde. Aber bei nährerem Hinsehen, schien es doch eine sinnvolle Sache zu sein. Ich bin sonst bei keinem „Baby-Club“-Mitglied, für mich war es also tatsächlich die erste Erfahrung damit. Viele Drogerieketten haben vergleichbare Programme im Angebot, um Familien an die Kette zu binden.

Als Familie gibt man für Drogerie-Artikel eben doch erheblich mehr aus. 🙂 Weiterlesen