Ein Tag im Odysseum

„Museum“ ist nun nicht unbedingt ein Begriff, mit dem man Abenteuer, Spiel und Spaß verbindet. Bisher hatte unser Kind noch kein Museum von innen gesehen, im Urlaub besuchte Burgen einmal ausgenommen.

Das Odysseum in Köln, auch bekannt als das „Museum mit der Maus“, ist umgangssprachlich bei uns im Bekanntenkreis eher als „Mauseum“ bekannt. Das Odysseuem richtet sich im Angebot speziell an Kinder ab fünf Jahren. Mit sechs Jahren war unser Kind in der optimalen Altersgruppe, die ich persönlich bei 6 – 10 Jahren sehe.

Eine Familienkarte kostet 44,00 Euro, die Sonderausstellung „Ice Age“ kostet allerdings extra, zusammen sind das dann 69,90 Euro für zwei Erwachsene und zwei Kinder.

Aktuell gibt es die Themenwelten „Erde“ und „Leben“ zu sehen, zusätzlich noch die „Eiszeit“.  Dazu gibt es noch das Museum mit der Maus, das sind Lach- und Sachgeschichten zum Anfassen.

In den Ferien war natürlich ordentlich was los, es war aber noch nicht zu voll. Beinahe fünf Stunden rannte unser Kind durch die Räume und probierte vieles aus. Danach waren wir alle ganz gut geschafft.

Das Odyssuem hat bei unserem Sohn regelrecht Begeisterung ausgelöst, es war wohl ein tolles erstes Mal im Museum.

Im Odysseum, anfassen erlaubt

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Erfahrungsbericht: 21-Tage Anabole-Diät im Carb-Nite-Style (Paleo-Carb-Refeed-System)

Nach gut 30 Kilogramm weniger (Fett) auf der Waage und dem ausführlichen Erproben diverser Diätsysteme und einem Jahr strikter Paleo-Kost sollte man annehmen, ich könnte jedes Diätkonzept erfolgreich umsetzen. Kann ich nicht.

Die Anabole-Diät im Paleo-Style, auch bekannt als Paleo-Carb-Refeed-System, hat mich nicht überzeugen können. Aber von vorne:

Vince Gironda, der „Iron-Guru“

Dass bei einer typischen Paleo-Ernährungsweise die Kohlenhydrate enorm reduziert werden, ist jedem wohl jedem bekannt, der sich schon mal daran versucht hat. Die meisten gehen dabei nicht in den Bereich der Ketose, was unter 30 g Kohlenhydrate am Tag bedeuten würde, sondern bleiben im Bereich von 100 – 150 g am Tag, was immer noch sehr moderat ist, aber einem ein breites Spektrum an Gemüse und auch Obst eröffnet. So habe auch ich mein Jahr „paleo“ gut rum bekommen, dabei abgenommen und Muskeln aufgebaut. Bis zu einem gewissen Punkt klappt das sehr gut, ohne die Kalorien zählen zu müssen. Zumindest bei mir war es aber so, dass, je näher ich den 10% Körperfett gekommen bin, desto mehr musste ich auf die Kalorien-Höhe achten.

Die Anabole-Diät probierte ich nun als Wettkampfdiät für das Bodybuilding aus, dort liegt auch ihr Ursprung. Schon Vince Gironda hat damit in den 50ern (!) seine Wettkämpfe vorbereitet und diese Diät seinen Schützlingen empfohlen, die ebenfalls sehr erfolgreich damit waren. Er nannte das: „Steak-Eggs-and-Greens“
Wer aussehen will, wie ein Mann, soll auch so essen, soll er gesagt haben. 😉 Weiterlesen

Facelift

Die neuen Fenster für die Hausrückseite sind ja wohlbehalten gestern eingetroffen, so dass die Handwerker heute noch den Einbau begonnen haben. Die beiden größten Brocken kamen zuerst dran, das Fenster im Wohnzimmer, jetzt mit einer Dreiteilung und die neue Doppel-Türe ohne Mittensteg.

Bisher bin ich mit dem Lieferanten der Fenster, der Fensterbörse Verden, besser bekannt als Fenster24.de sehr zufrieden. Der telefonische Kontakt war sehr gut, die Angebote kamen zügig und die Fenster haben definitiv ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Der Liefertermin wurde exakt eingehalten. Die Vergleichbarkeit der verschiedenen Rahmen auf der Homepage sollte allerdings erhöht werden, das könnte auf beiden Seiten eine Menge Zeit sparen.

Außenansicht der neuen Fenster, "Salamander", WK1 mit Verbundglas, das Bier steht also absolut kindersicher

Außenansicht der neuen Fenster, „Salamander“, WK1 mit Verbundglas, das Bier steht also absolut kindersicher

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Erfahrungsbericht (Testbericht): K-OTIC XT

Ich bin grundsätzlich gegen jede Art von Doping, damit bin gehöre ich beim Bodybuilding sicherlich zu den Exoten, auch wenn ich das Gefühl habe, dass langsam ein Umdenken stattfindet. Zumindest gibt es mittlerweile einen Verband, der sich das Natural-Bodybuilding auf die Fahne geschrieben hat, den GNBF.

Nahrungsergänzungsmittel verwende ich allerdings auch, der Klassiker ist sicherlich das Eiweiss-Pulver, in meinem Fall 100% Whey, da ich Casein ja nicht vertrage. Dazu nehme ich hin und wieder einige reine Aminosäuren, also Proteine im Grundzustand. Die schmecken zumeist widerlich, daher gibt es viele Hersteller, die dieses Problem zu umgehen suchen und zum Beispiel Kapseln anbieten, oder einen künstlichen Geschmack beimischen. Dafür wird dann natürlich auch mehr Geld verlangt. 😉

Als ich nun bei den Meisterschaften des IFBB in Duisburg war, gab es von einem der Sponsoren ein Beutelchen mit Proben, das ich natürlich auch gerne entgegen genommen habe. Unter anderem fand sich darin:

K-OTIC XT, ein „Hardcore-Performance-Igniter“, Typ „Pre-Workout“, Geschmack „Grape-Grenade“ Weiterlesen

Sehschule

Schau mir in die Augen, Kleines!

Schau mir in die Augen, Kleines!

Bei der U5 meinte unser Kinderarzt, dass wir vor der U6 mal mit Piet zum Augenarzt gehen sollten, da er offenbar  immer noch ein wenig schielt. Mir selbst war das schon gar nicht mehr aufgefallen. Der Arzt gab uns zwei Empfehlungen für Augenärzte, die besonders gut mit Kindern umgehen können. Natürlich hatte ich, kaum zu Hause angekommen, beide wieder vergessen. Macht ja nichts dachte ich, schauste mal bei google. Es kann ja nicht so schwer sein, einen Augenarzt in Neuss zu finden. War es auch nicht, einen Termin zu bekommen allerdings schon.

Nach einigen erfolglosen Telefonaten riefen wir dann doch noch einmal in der Praxis des Kinderarztes an und ließen uns die beiden Empfehlungen noch einmal sagen. Die erste Adresse hatte Sprechzeiten, die so kurz waren, dass man besser die Nicht-Sprechzeiten angeben sollte: „Wir sind nie erreichbar, außer dienstags vormittags zwischen 10:00 Uhr und 11:30 Uhr, aber auch nur, wenn wir Lust dazu haben.“ Das wäre zumindest ehrlich, oder? Weiterlesen

Die Milch machts!

„Stillen ist das Beste für ihr Kind!“ Diesen Satz habe ich so oft gehört und gelesen, dass man meinen könnte, es wäre ein Mantra. Wir hätten Piet auch gerne gestillt, aber es ging nicht. Aus meiner Brust kam irgendwie keine Milch. 🙂
Also wurde er seit der Geburt mit der Flasche gefüttert. Im Krankenhaus empfahl man uns HA PRE Milch zu verwenden, da Piet (wegen mir) zu den allergiegefährdeten Kindern gehört.

Unsere Hebamme teilte uns noch mit, dass wir nicht zu oft die Marke wechseln sollten. Im Krankenhaus wurde Aptamil verwendet, wir sind dann zu Hause auf Alete umgestiegen. In letzter Zeit hat uns Piet abends ganz gut die Ohren voll gedröhnt, immer für einige Stunden. Es waren eindeutig Schmerzensschreie. Die Verdauung machte ihm immer Probleme.
In die Windel dekorierte er immer hübsche, zuerst sehr feste, später sehr flüssige, Stillleben in grünen Farben, die grundsätzlich stanken, als hätte sich ein Tor zur Hölle geöffnet. Es wurde nicht besser. Weiterlesen

Assassination Tango

Den Wiener-Walzer-Workshop in „Tommys Tanzstudio“ haben wir ja, einigermaßen erfolgreich, gerade hinter uns gebracht, als nächstes Stand „Tango Argentino“ oder „Milonga“ auf dem Programm. Milonga wäre mir persönlich lieber gewesen, war aber als Kurs nicht zu finden.

Tipp: Für Milonga mal bei El Rey Del Compas reinhören. „Dieser Tanzstil ist keineswegs auf den gleichnamigen Musikstil des Tango beschränkt.“ Wikipedia

Da wir jemanden brauchen, der auf unser Kind aufpasst, sind wir regional etwas eingeschränkt. Wir hatten daher mit dem „Zollhaus“ auf der Hardt in Willich Kontakt aufgenommen, dies war auch nötig, denn die Homepage wurde seit sechs Jahren nicht aktualisiert. Aber den Verein gibt es noch, so wurden wir für Freitag um 20:30 Uhr eingeladen, um alle kennenzulernen und uns die Location näher anzusehen.

Piet gaben wir gegen 20:15 Uhr bei meiner Mutter ab, um 20:25 Uhr waren wir am Zollhaus. Nur wir.

Da war kein anderes, fahrtüchtiges, Auto auf dem Parkplatz, die Tür war verschlossen. „Bitte klingeln“ stand neben der Tür. Das taten wir, insgesamt dreimal. Keine Reaktion. Eine Telefonnummer stand neben der Tür, oh, es hob tatsächlich jemand ab und sagte: „Ich mache gleich auf.“
Immerhin, wir wollten schon wieder fahren, denn ich lege sehr großen Wert auf Pünktlichkeit.

Alle anderen Teilnehmer des Kurses offenbar nicht. Nach und nach trudelten alle ein, die letzten kamen gegen 21:15 Uhr.
Uns kam der Abend auch eher wie ein Tango-Salon vor, als wie ein Tanzkurs. Das ist ja nicht schlecht, nur hatten wir etwas anderes erwartet. Alle Anwesenden waren ausnahmslos freundlich und nett, das ist sehr viel Wert.

Das Zollhaus muss man sich wie einen alten Bauernhof vorstellen, sehr urig, mit einem eigenem, nennen wir es mal „morbiden“, Charme. Als wir den Tanzraum betraten, waren wir schon etwas überrascht. Es roch nach feuchtem Keller, Schimmel, faulen Eiern und nassem Hund. Letzterer lag später die ganze Zeit friedlich in der Ecke, dies erklärte zumindest einen der Gerüche im Raum.
Seit meinen Asia-Reisen bin ich bei Gerüchen selbst nicht mehr so empfindlich, auch wenn dort Hund eher auf, als unter dem Tisch zu finden war. Meine Frau ist allerdings um so mehr sensibel. Das hat sich mit der Schwangerschaft noch einmal extrem verstärkt. Sie wäre am liebsten auf der Stelle wieder gefahren, ich konnte sie aber vorerst zum Bleiben überreden. Weiterlesen