Süßes oder saures, oder: Wie bekommt man Eier von den Rolladen und Fenstern?

Wir haben an Halloween gefeiert, wie in einigen Jahren zuvor in unserer Wohnung auch. Allerdings feiern wir nicht Halloween, sondern ganz schlicht Geburtstag, den von meiner Frau und mir zusammen, denn wir haben beide im Oktober Geburtstag und der 31.10. bietet sich eben ganz gut für eine kleine Party an.

Wir laden dazu allerdings nur Freunde ein, die Familie kommt an anderen Tagen. Dieses Jahr waren auch Kinder mit dabei, was erstaunlich gut funktioniert hat, obwohl viele sich gar nicht vorher kannten. Kaum waren die ersten Kinder eingetroffen, verschwanden diese im Spielzimmer und die Erwachsenen konnten sich angenehm unterhalten.

Hin und wieder klingelten auch verkleidete Kinder aus der Nachbarschaft und forderten „süßes oder saures“, das war aber kein Problem, denn wir hatten reichlich Süßes eingekauft und gebunkert, denn St. Martin ist ja auch bald wieder. Es waren aber recht wenige, für St. Martin erwarten wir da erheblich mehr Andrang. 😉

Es wurde ein netter Abend, ich hatte reichlich gebacken und gekocht. Unser Kind schlief gegen 9:00 Uhr einfach auf dem Schoß seiner auserwählten Lieblingsperson ein und wurde in sein Bett gelegt. Immerhin konnten wir mit nur einer Unterbrechung bis 6:00 Uhr schlafen. Das sind ganze vier Stunden, erfahrene Eltern kommen damit halbwegs klar. 🙂

Als ich am Morgen mit dem Aufräumen weitermachte und Platz für das Frühstück organisierte, ging die automatische Rollade hoch. Mit einigen seltsamen, knackenden Geräuschen, die sonst nicht vorkommen. Da die Sonne bereits schien, erkannte ich schnell die Ursache: Jemand hatte in der Nacht ein Ei an das Fenster geworfen, das war natürlich eingetrocknet. Größe „M“ schätze ich, vermutlich Bodenhaltung, aber noch gut.

Eine echte Sauerei. Weiterlesen

Grünzeug

Außenansicht unseres 60er-Jahre-Reihenmittelhauses

Außenansicht unseres 60er-Jahre-Reihenmittelhauses

Auch wenn der Winter bereits kräfitg an die Türen klopft, so hoffe ich trotzdem, dass wir auch noch bei der Entkernung des Gartens weiterkommen, damit wir im März wieder aufbauen können.

Um aus dem „Ex-Fichten-Wald“, auch als unser Garten hinter dem Haus bekannt, wieder eine bespielbare Fläche zu erzeugen, wird noch einiges an Arbeit nötig sein. Noch stehen und liegen zum Beispiel die Überreste von 9 Fichten, 6 Kirschlorbeeren und diversen Friedhofsbäumchen auf der zukünftigen Rasenfläche herum. Auch vor dem Haus warten meterhohe Cotoneaster und Krüppelkiefern auf die Entfernung. Dabei sind die Pflanzen immer für eine Überraschung gut. Oben sieht es aus wie eine kleine Hainbuche, aber als ich den Spaten ansetzte, wurde daraus ein 20 cm Stamm. Irgendwie kam ich mir vor wie bei MiB 2, wo jemand an einer Blume zupft und ein Wurmmonster dranhängt. 😉 Weiterlesen