Lord of the Flies

Den Titel habe ich, äh, sagen wir mal entliehen. Ich fand „Herr der Fliegen“ aber einfach extrem passend für diesen Blog-Beitrag. Alles begann letzte Nacht um halb zwölf, ich hatte die erste Schicht.

Ich betrat nichtsahnend das Zimmer von Piet, dann erwischte mich der Brechreitz eiskalt. Ich fühlte mich wie damals bei meiner ersten Asia-Reise nach Hongkong. Es passierte auf meinem ersten Ausflug in die Stadt, als ich mich spontan übergeben musste. Die Menschen, die in einer langen Schlange an der Fressbude an standen, sahen mich stinksauer an.

Diese Bude verkaufte frisch frittierten „Stinky Tofu“, für mich ein Gestank, den man nicht jugendfrei beschreiben kann.
Am gleichen Abend noch musste ich den besagten frittierten und vergorenen Tofu beim Geschäftsessen aus Höflichkeit runter schlingen, seitdem übergebe ich mich erheblich weniger bei schlechten Gerüchen.

Gestern Nacht musste ich an diesen Tag denken, in Piets Zimmer roch es ganz ähnlich wie vor dieser Bude. Ich kämpfte mich gegen den Gestank bis zu seinem Bett vor. Oje, er hatte Durchfall bekommen, den konnte nicht mal die Windel noch halten, lecker. Weiterlesen