Gleichberechtigung im Haushalt (#EqualCareDay)

Arbeit oder Vergnügen?

Arbeit oder Vergnügen?

Die „Zeit-Online“ hat einen Artikel von Tina Goll veröffentlicht. In diesem weist die Autorin auf den 29. Februar als „Equal Care Day“ hin, eine Ermahnung, dass Frauen den Großteil an Hausarbeit und Kindererziehung verrichten. Sie bezieht sich dabei auf eine Studie der OECD.

Spannend ist nicht der Artikel, sondern vor allem die zahlreichen Kommentare dazu.

Wenn man die ganz extremen Standpunkte, beiderseits, außen vor lässt, bleibt eine Diskussion übrig, bei der es um die Definition von Arbeit und Hausarbeit geht. Das hat auch einen Grund, die die Zahlen der OECD lassen viel Raum für Spekulationen. Weiterlesen

Haus gekauft!

60er-Jahre-Reihenmittelhaus

60er-Jahre-Reihenmittelhaus

Es hat nun endlich geklappt. Beinahe zwei Jahre waren wir auf der Suche, haben verschiedene Kaufangebote abgegeben, haben mehrfach den Notar bestellt, endlich haben wir einen Kaufvertrag unterschreiben können.

Kaum war unser Sohn auf der Welt, haben wir bemerkt, dass unsere Wohnung zwar groß genug ist, aber die dritte Etage mit Kind eine wahnsinnige Schlepperei bedeutet, da hat auch mein Gewichtsverlust von weit über 20 Kg nicht viel geholfen. Ergänzend stellte sich heraus, dass Piet ein echtes „Draußenkind“ ist. Wir haben zwar den Spielplatz, den Rhein und das Naturschutzgebiet direkt vor der Haustüre, aber ein Garten ist vermutlich eben doch etwas praktischer. Auch die Entfernung zu unseren Freunden und der Familie stellte sich als kleines Problem heraus, denn wir waren immer am Fahren. Das alles sollte sich mittelfristig ändern. Weiterlesen

Neue Sichtweise

Heute Nachmittag waren Piet und ich einkaufen, wie so oft im Supermarkt um die Ecke. Ich mag es einkaufen zu gehen, für viele ist es eine echte Qual, ich mag es durch die Reihen zu stöbern und mir zu überlegen, was ich womit kochen könnte. Auch heute bin ich wieder fündig geworden, das Rezept gibt es dann später. 😉

Als wir in der Kassenzone ankamen, warf ich noch einen Blick auf die Angebote für Fisch im TK-Regal. Es war nur eine Kasse offen und reichlich Betrieb, kein Grund also sich zu beeilen. Als eine zweite Kasse öffnete, gab es einen kleinen Tumult. Eigentlich nichts ungewöhnliches, wenn da nicht ein etwas gereizter Kunde gewesen wäre. Dieser fühlte sich übergangen, denn es hatte sich jemand an ihm vorbeigeschummelt. Ja das ist ärgerlich – und mehr eigentlich auch nicht. Es ist gar nicht so lange her, da habe ich mich in beinahe der gleichen Situation befunden, ein älteres Ehepaar hatte sich von der Seite eingeschlichen. Klar, ein Spruch musste damals sein, leise.
Später habe ich mich über mich selbst geärgert. Es ist totaler Quatsch sich darüber aufzuregen, denn es bringt ja höchstens eine Minute, die kann man dem Anderen durchaus gönnen.

Einen Spruch brachte der übergangene Mann auch, allerdings sehr laut: „Das ist ja nun total asozial, was Sie da machen!“ Vermutlich wäre es das auch schon gewesen, aber wie gesagt, der gute Herr war recht gereizt. Nebenbei bemerkt war er gut 2,10 m groß und wog vermutlich an die 170 Kg, seine Stimme war ebenfalls dementsprechend. Die Stimmung kippte, es gab ein Gerangel mit Schubsen. Weiterlesen