Clone Wars, oder: Eine SSD am Dell SAS-Controller SAS 6/iR

Seit einiger Zeit stürzte mein Win10 beim Booten gerne ab und startete unvermittelt neu, Fehler im Betriebssystem konnte ich keine finden, auch Chksdk konnte nichts finden. Die Suche im Internet deutete auf baldiges Versagen der Festplatte hin, also bestand wohl Handlungsbedarf.

Userbenchmark

Hinzu kam, dass mein System bei „Userbenchmark“ ordentliche Ergebnisse lieferte, die Platte aber durchaus bemängelt wurde. Es war eine WD Velociraptor mit 160 GB. Eigentlich eine recht flotte Platte, vor allem im RAID-Verbund an dem DELL SAS-Controller SAS 6/iR, der in meinem gebraucht erworbenen T5500 verbaut ist. Allerdings habe ich die Platte nie im RIAD betrieben.

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Für das zweite Betriebssystem, Linux Mint 17, hatte ich schon länger eine Samsung SSD EVO 840 im Einsatz und war damit recht zufrieden. Aus verschiedenen Überlegungen kaufte ich mir dann aber eine Crucial MX300 275 GB SSD und wollte dann die alte Platte klonen, laut diversen Berichten ging das alles „ganz einfach“. Um es noch einfacher zu machen, bestellte ich noch ein externes USB 3.0 Gehäuse dazu (SATA-USB-Adapter), um die Platte bequem aus Windows heraus zu kopieren, ohne den Rechner dafür öffnen zu müssen. Für das Klonen selbst gab es dann eine ganze Reihe von Programmen, die dies leisten können sollten. Da der Crucial MX300 bereits eine Software beilag, begann ich mit „Acronis True Image HD“. Weiterlesen

8Bit sind ein Byte

An meinen Informatik-Unterricht in der Schule kann ich mich noch düster erinnern, die XT und später die 386er SX ohne Festplatte waren bereits damals hoffnungslos überholt. Als der XT aktuell war, hatte ich zu Hause bereits Spaß mit dem Amiga 500 und 2000, später dann mit einem 486 DX266 – eine absolute Hochleistungsmaschine! Für den 8 MB Ram-Riegel zahlte ich damals alleine beinahe 900,00 DM.  Mann, ist das lange her. Mein Sohn wird mit Computern aufwachsen, die mit echter Sprachsteuerung und Touchscreen funktionieren. Diskussionen um seinen Ersten wird es sicherlich trotzdem geben, denn auch ich lege Wert auf einen guten Mix aus Schlamm und Bytes. Mal sehen ob es uns gelingt den Spagat zwischen iPad und Holzbausteinen zu schaffen. Aktuell steht es 1:0 für iPiet. 😉

Ich möchte Piet diese Technik und auch moderne Kommunikationsmittel nicht vorenthalten. Es wäre auch schwierig zu erklären, warum ich ständig mit Fernbedienungen, selbst unsere Lampen werden fern bedient, der Stereo-Anlage und dem iPad hantiere und er nicht daran gehen sollte. Auch findet er den ganz normalen PC bereits jetzt sehr spannend.

Wir werden sehen. Weiterlesen