Wettkämpfe in der Bärenklasse

Am letzten Samstag war es wieder soweit, der Alligator Rodeo Cup für Grappling und BJJ fand in der Kampfsportschule Baron in Wuppertal statt. Mittlerweile bin ich hier drei Mal gestartet, es ist ein schönes, kleines Turnier überwiegend mit Kämpfern aus Wuppertal, Hagen, Dortmund und Düsseldorf. Es richtet sich vor allem an Anfänger und Fortgeschrittene bis zum “Purplebelt”, wobei die Mehrzahl der Teilnehmer “Whitebelts”, so wie ich, oder “Bluebelts” sind.

In den meisten Klassen finden sich mindestens vier Starter ein, viele melden sich in der “Gi-Klasse” und zusätzlich beim “No-Gi”-Grappling an. Ich persönlich bevorzuge eindeutig das Rangeln im Pyjama.

Alligator Rodeo Cup Wuppertal 2019 BJJ

Anders, als in den Jahren zuvor, begannen die Kämpfe diesmal im Gi mit den schweren Leuten, zu denen ich nun ja auch gehöre. In der +100kg Klasse der Anfänger waren ebenso vier Starter, wie in meiner Gruppe,  der +93Kg Klasse der Fortgeschrittenen. Jeder durfte daher mindestens zwei Kämpfe hinter sich bringen. Ich startete wieder für das Team von Sven Wegscheider, CJJF-Düsseldorf, wo ich seit beinahe zwei Jahren BJJ trainiere. Weiterlesen

Nichts zu lachen am 11.11. – dank Mittelohrentzündung

Piet im Kinderwagen

Piet im Kinderwagen

Nach einer weiteren, eher unruhigen Nacht wollten wir mit dem Kind an die frische Luft. Da er offensichtlich noch nicht wieder fit war, wollten wir nicht zu Freunden fahren, die ebenfalls kleine Kinder haben. Wir diskutierten mal wieder in den Tannenbusch zu fahren, aber irgendwie hatte ich darauf so gar keine Lust. Meine Frau hatte die Idee, den Tierpark in Odenkirchen (Mönchengladbach) zu besuchen, das fand ich gut.

Gesagt getan, alle ab in die Familienkutsche und los. Das Navi sagte was von 20 Minuten Fahrzeit, konnte das stimmen? Das wäre ja quasi “umme Eck”. Es stimmte, wir waren im Nu da. Dieser kleine Tierpark kostet etwas Eintritt (3,00 Euro für Erwachsene), dafür ist das Parken frei. Der Sohn hatte anfangs durchaus seinen Spaß mit Raben und Affen, verlor dann aber schnell die Lust. Der park eigene Spielplatz hellte die Stimmung auch nur kurz wieder auf, die meiste Zeit war er sehr trotzig und wollte nur auf den Arm, oder in Wagen.

Eher untypisch für unseren Sohn.

Top Attraktion: Der Spielplatz

Top Attraktion: Der Spielplatz

Der Park selbst ist nett, es ist kein richtiger Zoo, dafür ist die Anlage gut überschaubar und für kleine Kinder ideal. Tierfutter bekommt man eine Tüte für 50 Cent, die Ziegen, Schafe und Vögel danken es einem und die Kinder haben großen Spaß. Die beste Attraktion für das Kind blieb aber der Spielplatz, davon gab es sogar zwei, einen drinnen und einen draußen am Parkplatz. Die Zeit ging schnell um und wir machten uns auf den Heimweg, damit unser Kleiner seinen Mittagsschlaf bekommen konnte.

Das klappte nicht, er war wieder nicht in sein Bett zu bekommen und brüllte nun ohne Unterlass, allerdings diesmal kein Trotzgeheule, sondern definitiv Schmerzensschreie. Kurz entschlossen sind wir, bei traumhaftem Novemberwetter, in die Kinderklinik Neuss gefahren. Diesmal hatten wir einen super netten Doc erwischt, leider änderte das nichts an der Diagnose:

“Beidseitige Mittelohrentzündung”

Wir fuhren anschließend noch die verschriebenen Antibiotika holen und packten den kranken Kerl abends wieder in sein Bett und siehe da, er schlief, wie ein Stein. Es war uns schon beinahe unheimlich. Die Nacht wurde recht erholsam und heute war unser Sohn schon wieder richtig gut gelaunt. Das Turnen muss aber heute noch mal ausfallen.

Tierpark Odenkirchen

Tierpark Odenkirchen

Der Tannenbusch

Auf dem Spielplatz im "Tannenbusch" (Dormagen)

Auf dem Spielplatz im “Tannenbusch” (Dormagen)

In der Erziehung unseres Sohnes und auch in der Betreuung meiner zukünftigen Tageskinder,  lege ich sehr viel Wert auf das Verständnis für die Natur. Was liegt da näher, als für einen schönen Sonntagsausflug in einen Tierpark zu fahren. Glücklicherweise haben wir einen in nicht allzu großer Entfernung, in 7-10 Minuten ist man mit dem Auto da, mit dem Fahrrad dauert es ca. 1 Stunde.

Der Eintritt in den “Tannenbusch” ist kostenlos, das Parken kostet 2,00 Euro, eine Handvoll Futter für die Tiere je Portion 0,10 Euro, zusätzlich wird um eine kleine Spende für die Erhaltung des Parks gebeten. Es gibt zahlreiche Bänke, eine kleine Wirtschaft und einen großen Spielplatz und natürlich viele Wildtiere und Nutztiere. Diesen Ausflug kann sich jeder leisten und unser Kind war total begeistert.

Viele Bäume sind beschriftet, an den Tiergehegen stehen ebenfalls Schilder, so kann man den Kindern wunderbar die Tier- und Pflanzennamen beibringen, ohne einen Naturführer dabei haben zu müssen. Viele Pflanzen und Tierarten kenne ich zwar, aber bei einem Mufflon war ich mir nicht mehr sicher.

“Als Mufflon werden mehrere Unterarten des Wildschafs zusammengefasst. Heute ist der Mufflon im Kaukasus, in Anatolien, im nördlichen Irak, und im nordwestlichen Iran verbreitet. Einst reichte ihr Verbreitungsgebiet weiter über die Krim und den Balkan bis zu den Karpaten. In diesen Gebieten ist es allerdings bereits in der Bronzezeit (vor ca. 3000 Jahren) oder sogar noch früher verschwunden. Darüber hinaus leben Mufflons auf Elba, Zypern, Korsika und Sardinien; umstritten ist allerdings, ob es sich hierbei um Wildschafe oder um Nachkommen sehr ursprünglicher Hausschafe handelt. In zahlreichen Gegenden Europas ist das Mufflon in jüngerer Zeit als Jagdwild ausgewildert worden.”  Wikipedia

Der Spielplatz bietet sogar Spielgeräte für Kleinkinder, dort konnte sich der Sohn zwischendurch richtig austoben und den anderen Kindern zeigen, wie man alleine rutscht, auch wenn man noch nicht laufen kann. Nach zwei Stunden im Park war er total geschafft und pennte auf der Stelle im Auto ein. Das macht für heute vormittags mindestens eine Million neue Synapsenverbindungen.

Einen Ausflug in den “Tannenbusch” werden wir auf jeden Fall wiederholen und vermutlich kann ich solche Ausflüge auch mit den Tageskindern organisieren.

Babyclub vs. Babyclub

Letzten Dienstag habe ich den anderen, ebenfalls unverbindlichen, Babyclub in Dormagen besucht. Dieser findet ebenso in einer Kindertagesstätte statt, allerdings ist diesmal der Träger die evangelische Kirche und nicht die Caritas. Der Babyclub beginnt um 9:15 Uhr, das haben wir nicht ganz geschafft, denn es passte noch nicht so ganz zu unserem üblichen Tagesablauf. Wir trafen 15 Minuten später ein und verpassten die musikalische Sing-Begrüßung. Super, es schien ein guter Tag zu werden, für den Fall, dass es jemand noch nicht mitbekommen hat: Ich singe nicht. 🙂

Es waren fünf Kinder und unser Sohn da, alle im Krabbelalter und beinahe alle annähernd gleich alt. Das gefiel mir schon auf Anhieb besser, als in der Caritas, denn hier fuhr keiner mit dem Bobby-Car um ihn herum. Unser Sohn stürzte sich sofort auf die anderen Kinder und die vielen interessanten Spielzeuge. So hatte ich mir das vorgestellt. Erwartungsgemäß war ich wieder der einzige Mann, aber hier kam ich mir irgendwie viel weniger exotisch vor, als bei vielen anderen Gelegenheiten. Das war sehr angenehm, da komme ich doch gerne wieder. Weiterlesen

Passierschein A38, oder wo ist bitte der Babyclub?

Vor einiger Zeit hatte ich ja angekündigt mit unserem Sohn von der Milchbar in eine Krabbelgruppe zu wechseln. Da ich keine verbindliche Gruppe “buchen” wollte, suchte ich eine offene auf Spendenbasis. In Neuss gab es kein passendes Angebot, zumindest habe ich keines gefunden, daher schaute ich auch in den anderen umliegenden Orten und wurde in Dormagen fündig. Die Caritas veranstaltet, in Zusammenarbeit mit dem Edith-Stein-Haus in Neuss,  den “Babyclub” für Babys und Kleinkinder von 0-2 Jahren. Der Veranstaltungsort ist zwar 14 km weit weg, der Weg dorthin dafür denkbar einfach. Ich muss allen Ernstes genau einmal links, einmal rechts und ein weiteres Mal links abbiegen und dann bin ich da.

(Im Edith-Stein-Haus mache ich zurzeit auch die Ausbildung zum Tagesvater.)

Heute war dann Premiere. Das Haus war schnell gefunden, die Krabbelgruppe allerdings nicht. Ich kam mir ein wenig vor wie Asterix und Obelix im “Haus, das Verrückte macht”.

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Sommerpause

Nachdem nun die Milchbar leider eine Sommerpause einlegt, hatte ich mir vorgenommen, eine offene “Krabbelgruppe” für die Zwischenzeit und die Zeit nach den ersten sechs Lebensmonaten von Piet zu finden. Gar nicht so einfach.

Es begann mit dem Problem, dass ich zu einer Krabbelgruppe, die sich “Mami-Kind-Treff”, oder so ähnlich, nennt, schon einmal aus Prinzip nicht gehen wollte. Das finde ich genauso blöd wie “Mutter-Kind-Parkplätze” am Supermarkt.

Hinweis: Nach meiner Beschwerde hat REWE die Schilder tatsächlich geändert, das kann natürlich auch Zufall gewesen sein, jetzt steht da “Eltern mit Kind” mit dem Resultat, dass immer Renter auf den Plätzen stehen, weil man da ja mehr Platz zum Aussteigen hat. Gut, dass ich meistens eh mit dem Fahrrad oder dem Tragesitz einkaufen gehe. 😉

Das nächste Problem war, dass es keine Gruppe in direkter Nähe gab. Gut, zur Milchbar sind es auch sieben Kilometer mit dem Rad, aber die nächste, passende Gruppe fand ich Dormagen, das sind 14 km für eine Strecke. Ich wollte aber eben keine, für zehn Besuche im Voraus zu bezahlende, kostenpflichte Gruppe besuchen. Da ist die Auswahl in Neuss nicht gerade üppig. Weiterlesen