Vollzeitvater für ZDF NEO Doku gesucht!

In den letzten Jahren werden die Anfragen zu Interviews in Printmedien an mich erheblich seltener, die Anfrage für Fernsehproduktionen ist aber doch recht regelmäßig auf meinem Anrufbeantworter und in meinem E-Mail-Postfach zu finden.

Vollzeitvater gesucht!

Vollzeitvater gesucht!

Für die meisten Dokus und Reportagen kommen wir nicht in Frage, auch wenn es auf den ersten Blick so scheint, als wären wir die passenden Kandidaten. Meine persönlichen Erfahrungen mit dem Fernsehen und Printmedien waren teilweise sehr positiv, hier möchte ich besonders das „Nachtcafe“ hervorheben, aber leider auch teilweise sehr negativ. Darauf möchte ich nun nicht mehr näher eingehen.

Aktuell wird für eine ZDF NEO Dokumentation eine Familie mit „unserer“ Rollenaufteilung gesucht. Sie geht Vollzeit arbeiten, er ist Vollzeit Vater und Hausmann.

Da ich diese Doku-Reihe selber gerne sehe, wir aber nicht zur Verfügung stehen, habe ich zugesagt etwas Werbung dafür zu machen, den Aufruf findet ihr hier: Weiterlesen

Interview für Familienleben.ch

Das Interesse aus dem Internet an meiner Person hat mit den Jahren eher nachgelassen, ich bin ja auch nicht der einzige bloggende Vater, der auch Hausmann ist.

Allerdings mache ich das nun auch schon seit über drei Jahren, was nicht jeder Blogger schafft. Im großen und ganzen ist das Blog „Vollzeitvater“ eher schwach verlinkt, was mich aber nicht weiter stört.

Jetzt gab es mal wieder eine Interviewanfrage, die ich angenommen habe. Die letzten drei Anfragen waren für Fernsehdokumentationen und Kochshows, da habe ich dann doch lieber abgewunken, die sehe ich mir lieber an, als dass ich dort mitmache. 😉

Für Leser meines Blogs gibt es dort sicher nichts neues, dennoch poste ich hier für Interessierte den Link zu Interview auf Familienleben.ch.

Hausmann – Vater – und?

Es war vor ca. zwei Wochen, da traf mich die Erkenntnis. Ich weiss nicht mehr genau, was der Auslöser gewesen ist, vermutlich irgendeine Kleinigkeit, sonst könnte ich mich erinnern.

BRIGITTE MOM BLOGS
Ich bin nun seit fast drei Jahren Vollzeitvater und lebe als Hausmann und (Tages-)Vater. Der Rollentausch ist schon lange abgeschlossen, ich gehöre damit zu den 2% der Hausmänner, die hauptsächlich ihre Kinder betreuen und wo die Frau das Geld ranbringt.

Es ist offenbar immer noch so ungewöhnlich, dass regelmäßig Journalisten bei mir anfragen, für Recherchen, Bücher und Artikel. Zuletzt ging es um eine Dokumentation für den NDR, wo wir allerdings nicht mitmachen werden. Auch wenn ich einen Blog schreibe, ziehen wir die Grenzen, zu dem was ich hier vom Privatleben preisgebe, gerne selber. Einige „Geschichten“ mit der BILD oder dem EXPRESS sind daher schon geplatzt. War sicher nicht schade drum. 😉

In den ersten Monaten habe ich mich noch regelmäßig geärgert, wenn ich sexistischen Vorurteilen begegnet bin. Egal ob es in der Stillberatung, der Krabbelgruppe, beim Einkaufen oder in meiner Ausbildung zur Kindestagespflegeperson gewesen ist. Ich habe mir anfangs auch ernsthafte Sorgen um meine Männlichkeit gemacht, immerhin haben irgendwelche Forscher herausgefunden, dass bei Männern, die Kinder betreuen der Testosteinspiegel sinkt. Vermutlich traf mich die Erkenntnis von vor einigen Tagen daher irgendwie hart und doch war es gleichzeitig eine enorme Erleichterung: Weiterlesen

Abschlussarbeit (Klausur) der Ausbildung zur Kindertagespflegeperson

Nächste Woche ist es soweit, die schriftliche Prüfung (Klausur) in meiner Ausbildung zum Tagesvater (Kindertagespflegeperson) steht an. Die Klausur folgt genauen Regeln und geht über zwei Zeitstunden. Mir persönlich wäre ja das Schreiben an einem Computer lieber gewesen, aber die Arbeit muss handschriftlich erfolgen. Meine Handschrift wird für die Prüfer sicherlich eine Herausforderung. 🙂

Das Thema durfte man in gewissen Grenzen selbst wählen, ich habe mich für eines aus dem Bereich der Entwicklungsbeobachtung und Dokumentation entschieden, weil mir dies sehr viel Freude bereitet und ich das Thema sehr spannend finde. Meinen Klausurentwurf kann man hier nachlesen:

Die Bildungs- und Entwicklungs-Dokumentation in der Kindertagespflege mit Hilfe moderner Kommunikationsmittel

Die handschriftliche Version wird sicher abweichen. Ich bin auch noch nicht ganz fertig, das Fazit und die Feinarbeit fehlen noch.

Alle Leser dürfen mir natürlich die Daumen drücken. 😉

18 Monate: Feinmotorik und Visuomotorik

Beim Steckspielen

Beim Steckspielen

Kindertagespflegepersonen sind vom Gesetzgeber dazu angehalten, die Betreuung und Entwicklung ihrer anvertrauten Kinder zu beobachten und auch zu dokumentieren. Ich komme dieser Aufgabe gewissenhaft nach und orientiere mich dabei an den Richtlinien für Kitas und der entsprechenden Fachliteratur, also Arbeitshilfen für Krippen und Kindergärten.

Die eigentliche Dokumentation mache ich zwar auch webbasiert, aber natürlich nicht öffentlich sichtbar. Zugriff auf die Berichte haben nur die Erziehungsberechtigten der Kinder. In festen Abständen mache ich kurze Notizen über Fortschritte in der Entwicklung und in regelmäßigen Abständen auch richtige „Tests“, wobei diese natürlich immer in das tägliche Spiel mit einbezogen werden.

Bei diesen Tests wird grundsätzlich in verschiedene Entwicklungsbereiche unterschieden:

  1. Haltungs- und Bewegungssteuerung
  2. Feinmotorik und Visuomotorik
  3. Sprache rezeptiv und expressiv
  4. Kognitive Entwicklung
  5. Soziale Entwicklung
  6. Emotionale Entwicklung

Zu jedem Entwicklungsbereich gibt es zahlreiche Hinweise und kleine Tests oder Aufgaben, die man mit den Kindern machen kann, um den entsprechenden Stand festzustellen. Diese entsprechen sozusagen den „Mindestanforderungen“, die alle Kinder im gleichen Alter erreichen sollten. Dies bedeutet im Umkehrschluss allerdings nicht, dass sobald eine Aufgabe nicht bewältigt wird, gleich ein Defizit vorhanden ist.

Scheibenturm, Steckspiel

Scheibenturm, Steckspiel

Die Aufgaben im Bereich Feinmotorik und Visuomotorik  für ein 18 Monate altes Kind stelle ich hier nun kurz vor. Dies passiert aus aktuellem Anlass, denn Piet ist nun genau 18 Monate alt und hatte zuletzt die Anforderungen für 12 Monate alte Kinder in diesem Bereich nicht wirklich erfüllt, in anderen Bereichen war er dafür weit voraus. Über die Zeit relativieren sich Vorsprünge und Rückstände meist.

  1. Aufgabe: Das Kind kann zwei bis drei Holzbauklötze, mit einer Kantenlänge von 3 cm, sicher aufeinander stapeln und so einen kleinen Turm bauen.
  2. Aufgabe: Das Kind kann Gegenstände zusammenstecken, zum Beispiel mit einem Steckbrett oder einer Steckpyramide
  3. Aufgabe: Das Kind kann mit Stiften auf Papier kritzeln, typischerweise mit Wachsmalern oder Buntstiften
  4. Aufgabe: Das Kind setzt den Zeigefinger gezielt zum aktivieren von Objekten ein Weiterlesen

Appalachian Trials: The Psychological and Emotional Guide to Successfully Thru-Hiking The Appalachian Trail, by Zach Davis

I write this review in English, because i like the author of the book „Appalachian Trials“, Zach Davis, to read it. Obviously he is not a German and i believe my ability of English writing is still better than his of reading German. At this point i need you to know, my written English is even poorer than my spoken one. My teacher told me, i would never learn this language, when i was 10 years old and still told me the same, when i graduated the high school. So don’t be disappointed, i really do my best here. Now to the book.

front-pack instead of back-pack

front-pack instead of back-pack

Why do i buy this kind of book at all? In 2009 i watched a documentation made by the german television about the Appalachian Trail.  At that time the documentation had no effect on me (nothing), i just had an enormous respect for all the people doing this great adventure. In 2011 the documentation was shown again, this time, my heart skipped a beat. The movie had not changed of course, but i had changed a lot. My son was born some weeks before and i tried to find into my new role as stay-at-home-dad. (Vollzeitvater > full-time-father, that’s what this blog usually is about)

I think the idea of this adventure was an attempt by my mind of balancing the new situation. If i was Teddy Bear at home on the couch the opposite would be of course Bear Grylls on the trail. Lack to the possibility of going to Maine, i started hiking with my son as some kind of backpack (more exactly a „front-pack“) at home and went every day 5-15 km with him. Additional i started reading several blogs and one book. „A Walk in the Woods“ by Bill Bryson is well known, but in my eyes  he cheated and the book was more boring than anything else. On the other hand some of the blogs were great. I like „Five Million Footprints“ and „The Dusty Camel“ a lot and of course „The Good Badger„. Last one was written by a crazy guy with a special kind of humour, i followed him on his complete trip and was happy to hear he would write a book, and here it is: Appalachian Trials by Zach Davis

A Walk in the Woods, Bill Bryson, Hardcover

A Walk in the Woods, Bill Bryson, Hardcover

I bought it as kindle version for our iPad, the price in Euro is 6,22, a cheap capital investment, only topped by „A Walk in the Woods“ for exactly one Euro as used version. The difference is that Appalachian Trials is worth the money. In the beginning, when i started reading the book, i was somehow confused. The book was much less funny than i had expected. Where was the crazy, funny guy from the blog? I checked again on his website and the reason for the change was clear. When Zach Davis started to write about his hike, he was a complete rookie, but when he wrote the book, he had become a professional hiker. I was not disappointed at any time of reading the book, but it was completely different from that version of the book i had expected of him. Neither it is a book about the history of the trail, like Bryson did, nor it is a book describing the hike day to day. Somehow i did expect the last, but not for a reason, because Zach told us (readers) already on his blog about his writing in detail.

Author: Zach Davis

Author: Zach Davis

Maybe i could have known, it would be some kind of scientific: „The Psychological and Emotional Guide to Successfully Thru-Hiking The Appalachian Trail“ is not that funny for a sub-title, is it? 🙂

For all other non-native-readers out there, i like to let you know, i only needed to check for the translation of exact seven words and the meaning of one sentence (thanks to leo.org). Of course that will tell you nothing, so let me compare it to other English books i read in the original version. It is even less than i needed to check for Harry Potter (any) and on the other end we have the books of David Weber, where i needed to check at least one word on every page and to make it even more complicated, i really needed to translate the title of some books word by word.

So, Appalachian Trials is a joy reading, even for Germans, thank you Zach.

(I do still not fully understand „when shit hits the fan“, sorry, i simply do not like to imagine that 😉 )

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Hausaufgaben

So richtige Hausaufgaben bekommen wir im Kurs zur Kindertagespflegeperson eigentlich nicht, aber reichlich Lese-Empfehlungen und Anregungen. Natürlich will ich auch nicht der Faulste sein und setze viele der Ratschläge bestmöglich um. In der letzten Stunde am Montag Abend haben wir Präsentationsmappen von Tagesmüttern und einem Tagesvater aus Neuss bearbeitet. So richtig umgehauen haben die mich alle nicht, vermutlich, weil ich Online-Medien bevorzuge. Dennoch ist die Idee an sich natürlich eine sehr gute.

Die Eltern der Tageskinder benötigen eine Menge Informationen und möchten sich ja auch gerne ein Bild von der Tagesmutter oder dem Tagesvater machen, der oder dem sie ihr Kind anvertrauen.

Für den Fall, dass einige Eltern sich von meinem Blog nicht abschrecken lassen, bereite ich nun eine Art Präsentationsmappe in einem getrennten Bereich auf „Vollzeitvater.de“ vor. Unter dem Stichpunkt „Tagesvater“ werde ich verschiedende Themen auf arbeiten. Der Bereich „Tagesvater“ ist wie folgt strukturiert:

Bis dieser neue Bereich fertig ist, wird es aber noch etwas dauern. Die Hausaufgabe ist viel aufwendiger, als sie auf den ersten Blick scheint. Ich hoffe bis Ende Oktober in allen Punkten schon einen vorläufigen, aber möglichst sinnvollen Text beisammen zu haben, mit dem interessierte Eltern schon mal etwas anfangen können.