Bodybuilding Rezepte, Ernährung für den Muskelaufbau und Erhalt

Tintenfisch mit Hackfüllung
Tintenfisch mit Hackfüllung

Zugegeben, wer braucht schon Rezepte für eine Bodybuilding Diät?

Meine Gerichte sind jedoch auch für abnehmwillige interessant, die kein Bodybuilding machen, ohne dabei speziell Low-Carb oder Low-Fat zu sein. Ich bin immer auf der Suche nach neuen Ideen, es gibt auch einige Blogs speziell zu dem Thema „Bodybuilding-Rezepte“, aber nur wenige sind gut gepflegt und kommen über die üblichen 10 Gerichte hinaus.

Bei mir im Blog hat sich in den letzten Monaten einiges angesammelt, da dachte ich mir, eine kleine Auflistung kann nicht schaden. Die Nährwerte sind stets mit aufgeführt, die Portionen orientieren sich, je nach meiner Diätphase, an 500 – 700 kcal je Mahlzeit. Allen gemeinsam ist natürlich ein ansprechend hoher Proteinanteil, je Portion sind mindestens 35 g Eiweiß enthalten. In meinen Blog schaffen es übrigens nur Rezepte, die ich jederzeit wieder kochen würde.

Einige Rezepte hören sich zuerst überhaupt nicht nach der Ernährung eines Bodybuilders an, wer sonst nur Pute mit Reis isst, wird hier auch nicht glücklich, denn ich koche gerne. 😉 Weiterlesen

Frühstück während meiner Bodybuilding-Diät

Selbst die Bodybuilder vor 70 Jahren verstanden unter einem Frühstück nicht unbedingt das, was die meisten Menschen aßen, dies ist heute nicht viel anders als früher. In meinem Bekanntenkreis sind viele Kraftsportler, die Haferflocken in einem Schake zum Frühstück einnehmen, oder, so wie ich früher auch, 500 g Magerquark mit Haferflocken, Milch und Ananasstücken aus der Dose.

Hüttenkäse mit Apfelmus und Banane, Haferkleien, Flohsamen und Zimt

Hüttenkäse mit Apfelmus und Banane, Haferkleien, Flohsamen und Zimt

Auf eine ähnliche Basis hatte ich auch in der Wettkampfdiät mein Frühstück wieder gestellt, die Spiegeleier mit Speck aus der Paleo-Ernährung mussten dafür weichen, leider. Den besagten Magerquark bevorzuge ich inzwischen eher am Abend, aber stets mit frischen Früchten, zum Frühstück kommt bei mir von Montag bis Samstag vorzugsweise Hüttenkäse zum Einsatz.

An Sonntagen gibt es ein Omelett mit Pilzen, oder gekochte Eier, oder einen Protein-Pfannkuchen oder ein glutenfreies Schwarzbrot mit Harzer-Roller oder Putenkassler.

Aus der Tatsache, dass ich Casein wieder vertrage, schlage ich also vollen Profit, das ist natürlich nicht paleo, aber zumindest absolut „Oldschool“ für Bodybuilder. Weiterlesen

GFCF, Paleo, Low-Carb, LCHF, Steinzeit-Diät – eine kleine Definition

An den Kommentaren und Rückfragen hier im Blog bemerke ich eine kleine Verwirrung, daher habe ich mich doch dazu entschlossen, hier ein wenig mehr Licht ins Dunkel zu bekommen. Ich bemühe mich nun um eine kleine Erläuterung in eigenen Worten, die Auslegung kann aber durchaus abweichen, denn es gibt hier keine echte Norm. 🙂

GFCF:

Die gluten- und caseinfreie Ernährung ist keine Diät im modernen Sinne, diese dient nicht zur Gewichtsreduktion. Man verzichtet auf den Verzehr aller glutenhaltigen Getreide (Weizen, Dinkel, Roggen, Hafer u.s.w.) und auf Produkte die diese Getreidesorten beeinhalten (Pizza, Pasta, Brot, Burger u.s.w.) sowie auf alle (!) Milchprodukte, auch auf Ziegenmilch und Schafsmilch. Es geht hierbei nicht um Lactose (Milchzucker), sondern um die Proteine. Die Proteine unterscheiden sich zwar von Tierrasse zu Tierrasse, das spielt für die gfcf-Ernährung aber genaugenommen keine Rolle. Der Sinn dieser Ernährungsweise liegt in einer Verbesserung des Gesundheitszustandes bei sensiblen Menschen und Menschen mit einer festgestellten Intoleranz (Nahrungsmittelunverträglichkeit, keine Allergie) gegen die Eiweiße aus Getreide und Milch.

Paleo:

Die Paleo-Ernährung wird auch Steinzeit-Diät genannt, wie bei der gfcf-Ernährung ist es keine Diät zum Abnehmen, das ist bestenfalls ein Nebeneffekt. Die Paleo-Ernährung schließt eine gfcf-Ernährung mit ein, geht aber noch ein Stück weiter und verzichtet zusätzlich auf kohlenhydratreiche Kost, wie Reis, Mais, Hirse, Hülsenfrüchte und Kartoffeln. Einige Nahrungsmittel sind in kleineren Mengen toleriert, wie Wildreis und Buchweizen, manchmal (nach Auslegung) auch Kartoffeln und einige Hülsenfrüchte. Sämtliche verarbeiteten Lebensmittel werden vermieden, indbesondere alle zuckerhaltigen. Die genauen Regeln kann man in diversen Blogs nachlesen, z.B. auf Deutsch bei Urgeschschmack.de oder auf Englisch bei marksdailyapple.com. Das Verhältnis von Kohlenhydraten zu Eiweißen ist nicht genau festgelegt. Die Faustregel sagt unter 100-150 g Kohlenhydrate am Tag, über 0,8 g Eiweiß je Kg Körpergewicht am Tag, Fette nach belieben, oder bis zur gesetzten Kaloriengrenze, dann nimmt man damit auch ab. Weiterlesen