Leber in scharfer Tomatensauce, glutenfrei, gfcf

Leber in scharfer Tomatensauce, glutenfrei

Leber in scharfer Tomatensauce, glutenfrei

Leber ist nicht jedermanns Sache, aber voller guter Inhaltsstoffe, zum Beispiel sind die Mineralstoffe Zink und Eisen in relativ hoher Menge enthalten. Beides ist für Kraftsportler essentiell.  Mindestens einmal im Monat gibt es daher Leber bei uns, meist klassisch, gebraten mit Zwiebeln. Leider braucht man dafür sehr viel Fett, was gerade nicht gut funktioniert, daher diese neue Variante: Leber in scharfer Tomatensauce.

Die Zwiebel fein würfeln und im Olivenöl anschwitzen, dann die gewürfelte Leber zugeben und kurz anbraten, bis es anpappt. Jetzt mit etwas Sherry oder Rotwein löschen und mit den passierten Tomaten aufgießen, die Kräuter und die Chillis mit den Kräutern zugeben und dann eine Stunde bei kleiner Flamme schmoren lassen.

Vor dem Servieren eventuell mit Tomatenmark abbinden. Dazu gibt bei es uns heute Reis.

Nährwerte je Portion, ohne Reis: Kcal 333, Protein 45 g,  Kohlenhydrate 14,5 g, Fett 5,5 g

Zutaten für zwei Portionen: Weiterlesen

Oh abs where art thou?

Noch gute zwei Monate bis zur deutschen Meisterschaft der GNBF.

Putencurry mit Wachtelbohnen und Mangold

Putencurry mit Wachtelbohnen und Mangold

Unter die 90 kg-Marke zu kommen, kostet mich gerade den letzten Nerv, die blöde Waage bewegt sich seit 10 Tagen kein Stück. Ich nähere ich mich nun definitiv den „echten“ einstelligen KFA-Werten, dass dies nicht gleichbedeutend mit einem Sixpack ist, habe ich nebenbei auch feststellen müssen.

Ab jetzt geht es um den Unterschied zwischen „schlank“ und „ripped“.

Meine Problemzone ist eindeutig der Bauch, eben der Ort, wo ich schon sehr, sehr lange die Fettpolster mit mir herum trage. Dick wurde ich mit 7 Jahren, das ist nun wirklich lange her. Diese Fettpolster, auch „stubborn fat“ genannt sind, sogar wissenschaftlich bewiesen, besonders hartnäckig.

Neben den üblichen Nahrungsergänzungsmitteln, die den Fettabbau unterstützen sollen, gilt unter Bodybuildern das Cardio-Training auf nüchternen Magen als Standard-Lösung für dieses Problem. Alleine die Vorstellung verursacht echte Abneigung bei mir. Ich werde wohl nicht darum kommen.

Zu diesem Zweck muss ich meine Diät umstellen und werde es ab sofort mit „Intermittend-Fasting“ versuchen. Da IF werde ich mit einem 16-8 Verhältnis starten, was bei Bodybuildern gerade „modern“ ist:

Erst 16 Stunden fasten, dann 8 Stunden essen. Weiterlesen

Protein-Riegel, glutenfrei

Proteinriegel, glutenfrei, 40-30-30

Proteinriegel, glutenfrei, 40-30-30

Proteinriegel kann man kaufen, oder eben selber machen. Ich habe schon viele Versuche unternommen, einige waren recht gut, aber kaum für die Diät geeignet.

Tipp: Paleo-Lebkuchen-Muffins

Tipp: Protein-Schoko-Apfelkuchen

Das ist bei dieser Variante anders, ein Riegel hat ca. 100 kcal, fünf Riegel sind eine volle Mahlzeit, wenn man etwas Apfelmus (zuckerfrei) dazu nimmt, wird es richtig lecker. Das Rezept eignet sich auch sehr gut als Waffelteig, das habe ich gestern auch noch getestet. Weiterlesen

Vier Wochen in die Wettkampfdiät, 83 Tage bis zur Deutschen Meisterschaft

In der dritten Woche der Wettkampf-Diät hatte mich eine kleine Erkältung erwischt, meinem Sohn sei dank. Glücklicherweise ist es aber nicht schlimmer geworden. Bisher läuft es ganz gut, heute Morgen habe ich das Gewicht von Oktober 2014 eingestellt, genauer gesagt unterschritten. Damit wiege ich in etwa wieder soviel, wie als 15-Jähriger, oder anders ausgedrückt: So habe ich noch nie ausgesehen.

Am 30. August ist der Posing-Workshop der GNBF in NRW mit anschließendem Mitgliedertraining, bis dahin sollen die 10% KFA und auch die 90 Kg Marke endlich fallen. Der neu bestellte Posingslip ist auch angekommen, dafür braucht man auf jeden Fall ein großes Ego, soviel ist sicher. Ohne geht es aber nun mal nicht. 🙂 Weiterlesen

Blaubeer-Protein-Pfannkuchen

Nach dem Urlaub habe ich die zweite Phase der Diät eingeläutet, leider mit einem höheren Gewicht, als erhofft. Durch die zahlreichen Erkrankungen und Verletzungen liefen die ersten sechs Monate des Jahres überhaupt nicht nach meinem persönlichem Plan, dafür muss ich jetzt umso konsequenter sein.

In der zweiten Phase schränke ich die Nahrungsquellen erheblich ein und folge einer Carb-Rotation, also einem Wechsel aus Low-Carb und High-Carb-Mahlzeiten. Die Carb-Mahlzeiten sind jeweils zwei Mahlzeiten vor und eine nach dem Training, sonst sind alle Mahlzeiten möglichst Low-Carb. Auf diese Weise soll der Fettstoffwechsel angeregt werden ohne dass die Leistungsfähigkeit im Training massiv sinkt.

Das System hat sich für mich bewährt.

Blaubeer-Protein-Pfannkuchen

Blaubeer-Protein-Pfannkuchen

Der Blaubeer-Protein-Pfannkuchen ist eines der Low-Carb-Gerichte, die ich verwende. Blaubeeren und Johannisbeeren habe ich im Garten, aber es eignen sich auch alle anderen Beeren-Sorten. Aus den Zutaten wird ein Teig geschlagen, z.B. mit dem Mixer, dann kommen die Beeren als ganzes hinzu. In einer beschichteten Pfanne ausbacken, ich mache das auf niedriger Stufe mit Deckel und drehe nur kurz vor Schluss um, dann noch eine Minute ohne Deckel.

Nährwerte für einen Pfannkuchen:

Kcal 560, Protein 57,5 g,  Kohlenhydrate 9 g, Fett 32,5 g

Zutaten für einen Pfannkuchen: Weiterlesen

Hähnchenbrust mit Pak-Choi, glutenfrei

Hähnchen mit Pak-Choi, glutenfrei

Hähnchen mit Pak-Choi, glutenfrei

Nach dem ersten Mangold konnte ich nun auch den ersten Pak-Choi im Garten ernten. Aus gegebenen Anlass habe ich direkt ein neues Rezept ausprobiert, natürlich voll Diät-tauglich, denn so langsam wird es ernst.

Beim Pak-Choi die Blätter und die Stiele voneinander trennen. Waschen, in Streifen schneiden und dann zur Seite legen.

Die Sojasauce, den Sherry, die Kartoffelstärke, die Gewürze und den Honig vermischen. Das Fett in einer Pfanne erhitzen und zuerst die gehackte Zwiebel andünsten, dann die Paprika zugeben und die Möhren mit andünsten. Dann kommt die gewürfelte Hähnchenbrust dazu, kurz anbraten und zum Schluss die Pak-Choi-Stiele unterheben.

Mit der Würzmischung ablöschen und die Mandeln beifügen. Zuletzt die Blätter auflegen und mit einem Deckel fünf Minuten garen lassen, alles noch einmal gut durchmischen und einreduzieren. Mit Chilli  abschmecken und bei Bedarf mit Reis servieren.

Nährwerte bei drei Portionen, ohne Reis: Weiterlesen

Forschungsmuster Pizza-Teig, glutenfrei, von Dr.Almond

Dr. Almond Pizzateig

Dr. Almond Pizzateig

Selten habe ich mich auf ein Testmuster so gefreut, wie auf dieses für glutenfreien Pizzateig von Dr. Almond. Das Brot konnte mich ja bereits überzeugen, auch wenn es sich um ein sehr hochpreisiges Produkt handelt, was aber eben auch an den sehr hochwertigen Zutaten liegt.

Auch beim Pizzateig kommt entöltes Mandelmehl zu Einsatz, dazu noch Goldleinmehl, Eiklarpulver und Flohsamenschalen. Als Backtriebmittel wird Backpulver verwendet, die Verwendung von Hefe ist zusätzlich möglich, ich habe aber darauf verzichtet.

Den Zutaten nach hat der Pizzateig, wie auch das Brot, einen Low-Carb-Ansatz, die Nährwerte stehen aber leider nicht dabei. Wenn man das Brot zugrunde legt, kommt man in etwa auf 600 kcal für einen Pizzaboden. Das ist viel, ein „normaler“ glutenfreier Pizzaboden von Schär bringt es auf  knapp 400 Kcal, da stellt sich für mich die Sinnfrage, insbesondere, da ich davon ausgehe, dass der Pizzaboden von Dr.Almond mehr kostet, als die 2,00 Euro für den Boden von Schär. Weiterlesen

Klischee-Tag: Pute mit Reis und Brokkoli

Der Kindergarten hat noch die ganze Woche nur Notbesetzung, was unsere privaten Pläne nach wie vor durcheinander bringt.

Zeit für Experimente habe ich daher gerade eher nicht, eine gute Gelegenheit, das ein oder andere Bodybuilder-Klischee zu erfüllen, daher gab es heute: Pute mit Reis und Brokkoli

Bodybuilding-Klischee

Bodybuilding-Klischee

Ein Rezept werde ich dazu nicht veröffentlichen, die Pute kam in die Pfanne mit Kokosfett und den Brokkoli habe ich gedünstet. Da ich zum Frühstück Hüttenkäse mit Banane hatte und heute Abend Quark mit Beeren essen werde, ist die Speiseauswahl der Inbegriff der Bodybuilding-Diät, die nebenbei immer schon glutenfrei war, selbst, man die Haferflocken noch dazu nimmt, was ich aber nicht mache. Spannend an der Sache ist bestenfalls die Nährwert-Verteilung: Weiterlesen

Süßkartoffel Waffeln, glutenfrei, caseinfrei, paleo

Süßkartoffel-Waffeln, glutenfrei, paleo

Süßkartoffel-Waffeln, glutenfrei, paleo

Für den „Ladetag“ gestern, auch Refeed/Carb-Nite genannt, hatte ich ein neues Rezept ausprobiert.

Die Waffeln aus Süßkartoffeln enthalten genau das, was ich für einen Ladetag brauchte: Viele komplexe Kohlenhydrate, moderat Eiweiß und wenig Fett.

Dazu gab es dann für mich Ahornsirup, ganz amerikanisch, unser Sohn bevorzugte das selbst gemachte Birnenmus. Die Waffeln haben ihm auch sehr gut geschmeckt.

Die zweite Woche meiner 21-Tage-Challenge ist nun rum, ich kann aber nicht behaupten, dass mich die Ergebnisse umhauen. Bevor ich ein erstes Fazit ziehe, möchte ich die dritte Woche noch abwarten, dann entscheide ich, ob ich noch ein Weilchen so weiter mache, oder doch lieber wieder auf meine „Steeve-Reeves-Diät“ zurück gehe.

Jetzt zum Rezept:

Die Süßkartoffeln schälen, in grobe Würfel zerteilen und 20 Minuten kochen, anschließend etwas abkühlen lassen. Die restlichen Zutaten in eine Schüssel geben, die Süßkartoffeln kommen dazu und nun einen zähen Teig rühren. Diesen mit etwas Butterschmalz oder Kokosfett ausbacken, wir haben das im Waffeleisen gemacht.

Die Menge ergibt ca. 7 Waffeln.

Nährwerte je Stück bei 7 Waffeln: Kcal 226, Kohlenhydrate 33 g, Eiweiß 12 g,  Fett 6 g

Zutaten: Weiterlesen

21-Tage-Challenge, oder: Drei Wochen Anabole-Paleo-Diät

Jedes Jahr im Frühjahr startet bei „Marks-Daily-Apple“ die 21-Tage-Challange.

Drei Wochen, in denen man sich strikt nach seinen Paleo-Prinzipien ernährt. Das Programm richtet sich eigentlich an Neueinsteiger, aber mit der Zeit schummeln sich immer wieder „verarbeitete“ Lebensmittel auch bei uns auf den Tisch.

Da ich im Moment keinen Zeitdruck habe, die letzten Kilos abzunehmen, wollte ich die drei Wochen mitmachen, mit einer kleinen Variante, denn mein Ernährungsplan ist sozusagen eine Anabole-Paleo-Ernährung. Die Idee zur anabolen Diät stammt aus den 80ern und ist im Grunde eine Low-Carb-Diät mit sogenannten Ladetagen. Ich mache das einfach streng mit Lebensmitteln, die paleo sind und bin gespannt, was das nach drei Wochen bewirkt hat. Die anabole Diät ist sozusagen ein Klassiker unter den Bodybuilding-Diäten und steht gleichberechtigt neben der Pute-Reis-Variante.

Seit November habe ich erfolgreich die zuvor im September verlorenen Kilos an Muskelmasse wieder drauf gepackt, jetzt ist es Zeit, nachzusehen, ob die auch da gelandet sind, wo diese hin sollten. 😉 Weiterlesen