Erfahrungen mit IT-Welt 24: DELL 7600

Spontan habe ich doch beschlossen meinen DELL T5500 gegen einen DELL T7600 zu tauschen. Zum einen bestand Bedarf für einen stärkerem Rechner für das Geschäft meines Vaters, zum anderen stolperte ich über ein Angebot von IT-Welt24, bei dem ich kaum nein sagen konnte.

Bevor ich mich zum Kauf entschloss, habe ich meinen T5500 ausführlichen Bechmark-Tests unterzogen, um festzustellen, wie die aktuelle Leistung im Vergleich zu neuen Mittelklasse-Systemen liegt.

Lesetipp: Dell T5500 für das Gaming aufrüsten?

Der nächste Schritt war dann zu schauen, welches gebrauchtes System ein gutes Preis-Leistungsverhältnis hat und diese aktuellen Systeme für rund 1000 Euro deutlich schlagen kann.

DELL T7600 Workstation

DELL T7600 Workstation

Am Ende war für mich klar, dass ich wieder eine gebrauchte DELL Workstation nehme und zwar aus der 7600er Reihe. Nur die Frage des Prozessors musste noch geklärt werden, es kamen aber eigentlich nur wenige Typen in Frage. Besonders interessant war die Ausstattung mit einem Dual Xeon E5-X2687w. Dieses System kommt im reinen Rechentest (Passmark) auf 20792 Punkte, zum Vergleich: Ein i7-9700F schafft 16396.

Hier kommt IT-Welt24 nun zum Zuge, denn hier war genau ein (!) solches System zu haben und zwar für 600 Euro mit 32GB Ram. Ich habe auch bei zwei anderen professionellen Anbietern für gebrauchte Workstations Preise eingeholt und bin fast vom Stuhl gefallen, denn hier sollte das ganze dann rund 1700 Euro kosten. Dieser Punkt geht an IT-Welt24, also habe ich dort bestellt, bezahlt und gewartet. Und gewartet. Und gewartet. Weiterlesen

DELL Workstation T5500, für das Gaming aufrüsten?

Es ist nun drei Jahre her, dass ich meine letzte Workstation gegen ein neueres Modell getauscht habe. Das war im Dezember 2016 und in den letzten Tagen habe ich mich wieder damit beschäftigt, ob ich nun einen Systemwechsel vornehmen sollte.

In dem Artikel: „Der neue alte Rechner, oder: Es war einmal eine T5500 Workstation für 10K-USD“ hatte ich meine Vorlieben für ausrangierte Workstations erwähnt.

Da ich mich dazwischen nicht besonders für PC-Hardware interessiere, dauert es immer ein paar Stunden, bis ich mir einen Überblick verschafft habe, welche Komponenten gerade aktuell sind, was diese kosten und welche Leistung man für sein Geld bekommen kann.

Hinweis: Mein Vorgehen alte Profi-Systeme aufzurüsten ist sicher nicht für jeden sinnvoll!

Was ich an den alten Workstations einfach liebe ist die Tatsache, dass diese Systeme unfassbar stabil laufen. Ich habe in den letzten 15 Jahren nicht einen Ausfall der Original-Hardware gehabt. Mein vorletzter Dell XPS Tower wog mal eben 35 (!) Kilogramm. Er ist immer noch bei meinem Vater im Geschäft im Einsatz und läuft jeden Tag, nur der Gehäuselüfter wurde dieses Jahr getauscht. Meine letzte Workstation dient bei einem Bekannten immer noch als Video-Server, ohne Ausfälle.

Auch aktuelle Workstations wiegen gerne über 15 Kilogramm, das steckt viel Qualität drin. Natürlich kann ein normales Consumer-Gerät in einigen Punkten überlegen sein, es liegen ja teilweise viele Jahre zwischen einem aktuellem i5-System vom Elektronikmarkt zu einer Dell T5500-Workstation aus 2009 oder einer T5600 aus 2013.

DELL T5500, SSD, GTX 1060

Für einen High-End-Gamer steht es ohnehin außer frage, ein mehrere Jahre altes System zu verwenden, hier wird eigentlich immer die neueste Hardware ran müssen, aus der Top-Consumer-Liga, versteht sich. Solche System bekommt man aber auch nicht unter 1500 Euro bis 2000 Euro und die will nun auch nicht jeder ausgeben.

Mit einem günstigen Angebot für 500 Euro kann man zwar surfen, aber kaum anspruchsvollere Bildbearbeitung sinnvoll durchführen und beim Gaming ist dann auch oft früh Feierabend.

In Spielzeitschriften werden oft Benchmarks und FPS mit 3D-Shootern ermittelt, hier spielt die GPU meist die größere Rolle. Für mich ist das nicht ganz so ausschlaggebend, denn ich spiele überwiegend Games wie „Civilisation VI“, die Anno-Reihe und „Galactic Civilisation III“. Dieses Spiele verlangen bei großen Karten dem Rechner ebenfalls alles ab und das vor allem bei der Prozessorleistung. Hier können alte Workstations mit aktuellen Systemen absolut mithalten.

Ich habe halt keine Lust, mir jedes Mal nach „Runde beenden“ erstmal nen Kaffee holen zu können, bevor es weitergeht.
Solche Rechenzeiten / Werte werden zum Vergleich in Testberichten sehr selten heran gezogen, obwohl dies ebenso nervig sein kann, wie hier und da ein Framedrop in einem 3D-Spiel.

Aber weiter im Thema.

Es bleiben für die Kompromissbereiten die Systeme im Neuwert rund um die 1000 Euro. Das wäre die Leistungsklasse, die ich normalerweise auch kaufen würde. Bei den typischen Spiele-Zeitschriften läuft das als „untere Mittelklasse“. Weiterlesen

Clone Wars, oder: Eine SSD am Dell SAS-Controller SAS 6/iR

Seit einiger Zeit stürzte mein Win10 beim Booten gerne ab und startete unvermittelt neu, Fehler im Betriebssystem konnte ich keine finden, auch Chksdk konnte nichts finden. Die Suche im Internet deutete auf baldiges Versagen der Festplatte hin, also bestand wohl Handlungsbedarf.

Userbenchmark

Hinzu kam, dass mein System bei „Userbenchmark“ ordentliche Ergebnisse lieferte, die Platte aber durchaus bemängelt wurde. Es war eine WD Velociraptor mit 160 GB. Eigentlich eine recht flotte Platte, vor allem im RAID-Verbund an dem DELL SAS-Controller SAS 6/iR, der in meinem gebraucht erworbenen T5500 verbaut ist. Allerdings habe ich die Platte nie im RIAD betrieben.

Lesetipp: Der neue alte Rechner, oder: Es war einmal eine T5500 Workstation für 10K-USD

Für das zweite Betriebssystem, Linux Mint 17, hatte ich schon länger eine Samsung SSD EVO 840 im Einsatz und war damit recht zufrieden. Aus verschiedenen Überlegungen kaufte ich mir dann aber eine Crucial MX300 275 GB SSD und wollte dann die alte Platte klonen, laut diversen Berichten ging das alles „ganz einfach“. Um es noch einfacher zu machen, bestellte ich noch ein externes USB 3.0 Gehäuse dazu (SATA-USB-Adapter), um die Platte bequem aus Windows heraus zu kopieren, ohne den Rechner dafür öffnen zu müssen. Für das Klonen selbst gab es dann eine ganze Reihe von Programmen, die dies leisten können sollten. Da der Crucial MX300 bereits eine Software beilag, begann ich mit „Acronis True Image HD“. Weiterlesen

Der neue alte Rechner, oder: Es war einmal eine T5500 Workstation für 10K-USD

DELL T5500 als Spiele-Rechner

Für viele Menschen ist ein Smartphone ein richtiger Computer-Ersatz geworden und ich muss zugeben, dass für viele tägliche arbeiten am PC selbst mir ein Netbook völlig ausreichen würde, aber eben nicht für alle. Außerdem benutze ich kein Smartphone, außer zum Navigieren beim Radfahren. 😉

Energetisch geht nichts über ein Laptop, außer einem vergleichbarem Mini-PC. Aber damit geht weder Bildbearbeitung, noch Video-Bearbeitung wirklich gut und auch nicht das Spielen aktueller Spiele, zumindest, wenn man kein Vermögen ausgeben möchte. Ich kaufe schon seit Jahren keine neuen PC mehr, sondern greife stets auf ausgediente Workstations zurück, die als Leasingrückläufer von großen Firmen abgeschrieben sind. Diese Systeme sind dann meist 5 Jahre alt, ich rüste den Rechner für meine Zwecke ein wenig um und habe so eine hochwertige Hardware für vergleichsweise wenig Geld.

In meinem Bekanntenkreis stößt das auf wenig Verständnis. Nichts ist doch älter, als der PC von gestern. Viele sind obendrein der Meinung, dass Workstations, die oft Server-Technik verbaut haben, nie gute Spiele-Rechner sein können. Ich vermute, das hängt stark vom Anspruch ab und natürlich kann ein mehrere Jahre altes System einem brandneuen Spiele-PC nicht das Wasser reichen, soll er auch gar nicht, er soll nur seinen Job möglichst ohne Murren machen, uns dies für möglichst wenig Geld. Weiterlesen