Die Katze im Wohnwagen mitnehmen?

Seit zwei Jahren fahren wir mit unserem Wohnwagen der Baureihe „Chateau Calista“ in Urlaub. Bisher hatte in dieser Zeit mein Vater als Haus- und Katzensitter ausgeholfen, in diesem Jahr ist das nun leider nicht mehr möglich. Was tun?

Für zwei oder drei Tage hätten wir einen Nachbarn fragen können, aber für zwei oder drei Wochen wäre das sicher keine Lösung gewesen.

Unser Nachbar hätte die Katze wohl auch zu sich genommen, aber dann hätten wir die vermutlich nie wieder gesehen, er ist ganz vernarrt in das Tier. 😉

Aber von ihm kam dann auch die Info, dass er seine Katze früher immer mit auf den Campingplatz genommen hat.

Wir hatten das schon ein oder zwei Mal gesehen, waren uns aber sehr unsicher, ob das wohl klappen würde. In Ermangelung von Alternativen haben wir es dann einfach ausprobiert.

In den Sommerferien hatten wir eigentlich vor gehabt meine Verwandten in Bayern zu besuchen, wegen der Corona-Einschränkungen haben wir dann alles umgebucht und wollten kein Risiko eingehen. Daher buchten wir frühzeitig einen Campingplatz in NRW, so dass wir keine Landesgrenze überqueren mussten. Unsere Wahl fiel auf den Campingpark „Kalletal“ in der Nähe vom Weserbergland und dem Teutoburger Wald, direkt an einem See. Hier waren Haustiere auch in der Hauptsaison erlaubt.

Campingpark Kalletal

„Haustiere erlaubt“ meint für gewöhnlich „Hunde erlaubt“ und nicht, Katzen, Meerschweinchen, Kaninchen oder Schildkröten. Weiterlesen

Der große „O“

Die neue Camper-Saison nähert sich mit großen Schritten, auch wir freuen uns bereits auf den den ersten Ausflug mit unserem „Chateau“.

Probe-Campen mit dem Chateau Calista 450 im Herbst

Wir haben den Wohnwagen ja bereits im Herbst gekauft, waren aber kurz vor dem Saisonende nur wenige Tage damit unterwegs, bevor wir den Caravan in den Winterschlaf geschickt haben. Uns war bereits klar, dass mit dem Kauf des Wohnwagens noch ein ganzer Rattenschwanz an weiteren Anschaffungen anstehen würde. Die Gesamtmenge hat uns dann aber doch überrascht.

Damit meine ich nicht unbedingt die offensichtlichen Dinge, wie Kabel, Fahrradträger, Markise oder Vorzelt, das haben wir ja netterweise direkt mit gekauft. Wir haben dann noch in neues Emaille-Geschirr investiert, sowie Auffahrhilfen, Bremsblöcke, Gasanschlüsse, einen zweiten Campingtisch zum Kochen, Toilettenchemie und für die Markise Abspanngurte angeschafft. Weiterlesen

Ein wirklich guter Jahrgang: Chateau Chalet 2003

Unser Coleman-Zelt „Waterfall Deluxe“ mit Deko 😉

Urlaub auf dem Campingplatz hat sich für uns eindeutig bewährt. Es begann mit einem Mobilheim, welches wir auf einem kinderfreundlichen Campingplatz der Ardoer-Gruppe gebucht haben. Freunde von uns waren damals schon weiter und reisten direkt mit einem Wohnwagen an.

Als wir auch den Sommerurlaub auf dem Campingplatz verbringen wollten, stiegen wir auf ein Zelt um, zum einen aus Kostengründen zum anderen, weil man die Mietunterkünfte sehr weit im voraus buchen muss, die sind sehr begrenzt und schnell vergeben. Nebenbei kostet eine Mietunterkunft, wie zum Beispiel ein Mobilheim oder ein festes Safari/Delta-Zelt, grob das Doppelte von einem einem reinem Zelt – oder Wohnwagenplatz.

Campen ist für Kinder super, auf kinderfreundlichen Plätzen finden sich immer neue Freunde zum Spielen und auch das Animationsprogramm kann in den Ferien recht umfangreich sein. Natürlich hat dies auch seinen Preis, unter 50,00 Euro pro Tag ist ein solcher „Luxus-Platz“ kaum zu finden, dafür gibt es allerdings auch oft noch ein Schwimmbad dazu. Wer es preiswerter braucht, Mini-Camping gibt es schon ab 10 Euro am Tag, in den Sommerferien am Meer, versteht sich.

Im Vergleich zu einer Flugreise in der Hauptsaison ist das immer noch ein Schnäppchen, der ökologische Aspekt ist für uns dabei auch nicht ganz unwichtig, denn was bringt es überspitzt gesagt, wenn ich das ganze Jahr fein säuberlich den Müll trenne und BIO einkaufe und dann mit dem Flugzeug in den Urlaub düse? Weiterlesen