Mehr Platz für die Familie?

Es ist jetzt etwas über ein Jahr her, dass wir umgezogen sind. Von der Etagen-Wohnung in ein Reihenmittelhaus, wie man das als typische Spießer-Familie eben so macht, wenn die Zweisamkeit durch Kinder erweitert wird. Man braucht ja mehr Platz, das oder die Kinder brauchen früher oder später ein eigenes Zimmer, wenn Kinder im Wohnzimmer spielen, ist dies auch nicht immer das Wahre, es muss ja nicht überall was rumliegen. Die berühmten Einer-Lego-Steine dringen auch durch die härteste Hornhaut. 😉

Also, haben wir alles richtig gemacht, oder?

Nach einem Jahr kommt nun die Erkenntnis, dass wir ruhig noch hätten ein Weilchen warten können. Unser Sohn hat natürlich sein eigenes Zimmer, sogar zwei, genau genommen, aber drin aufhalten? Zum Schlafen bevorzugt er die direkte Nähe zu uns, der Kompromiss ist sein kleines Bett in unserem Schlafzimmer. Wir haben wirklich alles versucht, damit er alleine schläft, er hat das in etwa so gekontert:

„Warum muss ich alleine schlafen? IHR schlaft doch auch nicht alleine!“

Tja, erwischt, das ist richtig. Man kann jetzt ja auch nicht evolutionär argumentieren, denn früher hatte sicher nicht jedes Kind seine eigene Höhle, da war wohl eher Gruppenkuscheln angesagt. Gruppenkuscheln hört sich nett an, ist aber nichts anderes, als Kinderfüße im Gesicht oder an anderen schmerzempfindlichen Stellen, wo man diese nicht haben möchte und als Liebesbeweis eine kleine Kopfnuss zum Aufwachen. Weiterlesen

Kinderwagen ade

Geschwisterwagen im Tageseltern-Einsatz

Geschwisterwagen im Tageseltern-Einsatz

Es ist soweit, wir werden und von allen Kinderwagen trennen, teiweise ist das bereits vor dem Umzug geschehen, nun muss der Rest dran glauben. Wir haben sicher insgesamt 9 oder 10 Kinderwagen und Buggys besessen, überwiegend gebraucht gekauft und entsprechend wieder verkauft oder auch verschenkt und gespendet. Aktuell besitzen wir wohl noch vier. Glaube ich.

Wir wollten unsere Erfahrungen dazu immer auch bloggen, sind aber (fast) nie dazu gekommen, jetzt ist es schon zu spät, die meisten Modelle gibt es nicht mehr, nicht mal mehr gebraucht.

An Marken haben wir Quinny, Hauck, Maxi-Cosi und Teutonia gefahren, vermutlich auch noch die ein oder andere Marke, die mir nicht mehr einfällt. Nur um die Bugaboos haben wir immer einen großen Bogen gemacht. Weiterlesen

Familienkutsche

Meine Frau wechselt gerade die Arbeitsstelle. Da sie im Außendienst tätig ist, fährt sie normalerweise einen Firmenwagen, den wir außerhalb der Arbeitszeiten auch privat nutzen dürfen. Das war zuletzt ein Skoda Superb Kombi, mit dem wir unglaublich zufrieden waren. Kein Van, aber wahnsinnig viel Platz für Passagiere und Gepäck, ein wirklich schönes Auto.

„Groß wie eine Mercedes E-Klasse, Verarbeitung auf Audi-Niveau, günstig wie ein Ford: Gibt es am Riesenkombi von Skoda überhaupt irgendetwas auszusetzen?“

Fahrbericht: Skoda Superb Combi 2.0 TDI – Maximales Understatement

Kinderwagen im Suzuki Swift

Kinderwagen im Suzuki Swift

Das ist jetzt weg, einen neuen hat meine Frau noch nicht bekommen, daher sind wir auf „meinen“ Wagen angewiesen, einen kleinen, roten Suzuki Swift. Dieser Wagen ist auch bekannt als der „Mini für Arme“.

Unser Swift wurde in den letzten drei Jahren unglaubliche 11000 Kilometer bewegt, ich glaube, ich bin in dieser Zeit mehr Kilometer mit dem Rad gefahren. In den letzten Tagen hat sich der Kleine wohl gewundert, warum der plötzlich so oft gefahren wird. Erstaunlicherweise geht das auch, mit einigen Kompromissen, sehr gut. Sicher ist der Swift ohnehin: ESP, ABS und sechs Airbags, alles an Bord.

Da wir vor einiger Zeit speziell für den winzigen Kofferraum einen Buggy besorgt hatten, kamen wir ganz gut zurecht. Für den Urlaub würde es wohl nicht reichen, aber für die Fahrt zu den Großeltern ist es allemal in Ordnung und völlig ausreichend.

Kindertrödelmarkt

Das neue Holz-Spielzeug kam gut an

Das neue Holz-Spielzeug kam gut an

Heute war in Krefeld-Oppum ein großer Kindertrödelmarkt, also ein Trödelmarkt speziell für Kindersachen. Es ist aber auch einer, wo viele Kinder selber trödeln. Natürlich meistens in Begleitung ihrer Eltern. Andere Artikel sind ausdrücklich untersagt, dies schützt einen vor dem sonst üblichen KrimsKrams aus Omas Wohnungsauflösung.

Wir hatten den Cougar statt des Kinderwagens mitgenommen, damit der Junge auch etwas sehen kann. Außerdem war ja Regen angesagt, da schlägt sich der Chariot einfach besser als der Quinny. Der Kinderanhänger, in diesem Fall ja eigentlich ein Buggy, passt wunderbar, ohne zusammengeklappt zu werden, in unseren Kofferraum. Die Räder, der Überrollbügel (Griff) und die Buggyräder müssen dafür demontiert werden, was allerdings extrem schnell und einfach geht.

Wir waren kaum auf dem Trödelmarkt angekommen, da wurden wir auch schon auf den Kinderanhänger angesprochen, dabei waren wir nicht einmal die Einzigen, die auf diese Idee gekommen sind. Es regnete tatsächlich zwischendurch immer mal wieder. Mir taten die Leute fürchterlich Leid, so macht das Trödeln viel weniger Spaß.

Kiloweise buntes Holz

Kiloweise buntes Holz

Für Playmobil und Lego ist unser Kind natürlich noch viel zu klein, wir schauten daher gezielt nach Bauklötzen aus Holz, einem Bobbycar, einem Laufrad und eventuell einigen Anziehsachen. Anfangs sah es so aus, als würden wir mit leeren Händen wieder fahren müssen, aber dann konnten wir doch noch einige Teile ausfindig machen.
Es wurden sehr viele Kleidungsstücke, Bücher, Puzzle und Spiele angeboten. Leider meist sehr unübersichtlich, besonders bei den Klamotten. Einige Kinder waren so pfiffig, nach Größen zu sortieren und zu beschriften. So wurden wir auch fündig. Mir macht in Klamottenbergen wühlen keinen Spaß, so was muss schnell gehen. Weiterlesen

Die Welt ist klein

Wir waren zu einem Geburtstag in Köln eingeladen, inzwischen haben wir ja Routine, was Tagesausflüge angeht, also alles in unser Auto gepackt und los. Es war eine von den Partys, auf denen man niemand außer den Gastgebern kennt, so etwas kann ja fürchterlich nach hinten los gehen und unglaublich langweilig werden.
Aber meine Frau und ich müssen dringend unter Leute, also gab es kein Halten.

Vor Köln standen wir im Stau, wo auch sonst. Was macht man, wenn man so im Stau steht? Also wir lästern gerne über andere Mitreisende in Fahrzeugen in unserer Nähe. Die hören einen ja nicht. 🙂

Meine Frau sagte: „Sieh mal, der schwarze Golf Kombi, da kann man auch schon am Kinderwagen das Geschlecht des Kindes erkennen.“

Das stimmte, so rosa, oder besser pink war der Buggy, darin kann man nur ein Mädchen spazieren fahren, ohne rot zu werden. Wir wollten weder blau noch rosa haben, mit nato-grün kann ich gut leben. In diesem Moment fiel mein Blick auf das Nummernschild, oh ein Düsseldorfer, der sich nach Köln traut. Moment, das Nummernschild kenne ich, das ist doch ein Arbeitskollege von mir. Dat jibbet nich. Als wir den Wagen überholten, stellte sich heraus, dass ich Recht hatte, übrigens hat mein Kollege ein wirklich süßes Mädchen, da geht dann auch rosa voll in Ordnung. 😉

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