Vier Jahre

Milka-Kuhflecken-Kuchen

Milka-Kuhflecken-Kuchen

Es ist wieder soweit, unser Sohn hat Geburtstag und somit auch das Blog. Vier Jahre, kaum zu glauben. Anfangs haben mir viele gesagt, dass ich sicher nach einem Jahr wieder aufhöre mit dem Schreiben, letztes Jahr ist es auch beinahe soweit gewesen, was aber eher an dem Hacker-Angriff und dem vorübergehenden Verlust der Daten zusammenhing.

Diese „Motivationsdelle“ machte sich auch in der Blog-Statistik bemerkbar, aber vor allem die Offline-Zeit durch den Angriff und die Abstufung durch eine Google-Strafmaßnahme haben erhebliche Spuren hinterlassen. Dafür hat sich das Blog aber schnell wieder erholt, nachdem diese, ja nicht unerheblichen, Probleme gelöst waren.

Unser Sohn wünschte sich für die Feier im Kindergarten einen Milka-Kuhflecken-Kuchen, der ist nicht gerade ein Kunstwerk geworden, aber sicher selten. Zumindest passt er farblich sehr gut zu den Prinzessin-Lillifee-Muffins, die er auch sehr gerne mag.

Traditionell nehme ich den Geburtstag als Anlass, ein wenig Einblick in meine Blog-Statistiken zu gewähren. Weiterlesen

Blogverzeichnisse

Herbst-Annemonen, super Hummelfutter

Herbst-Annemonen, super Hummelfutter

Als Blogger muss man sich früher oder später fragen, wie man die Reichweite des Blogs erhöhen kann, denn das passiert nicht unbedingt von alleine.

Natürlich muss man das nicht machen, aber auch ich messe meine Artikel an der Häufigkeit der Aufrufe und freue mich auch sehr, wenn viele die Artikel lesen. Daher macht es Sinn, von Zeit zu Zeit ein wenig in der Community aktiv zu sein, also sich mit anderen Bloggern auszutauschen. Das ist allerdings durchaus zeitaufwändig, zumindest wenn es um Gastartikel oder Kettenbrief-Aktionen geht.

Eine einfache Möglichkeit mehr Leser zu bekommen sind sogenannte Blog-Verzeichnisse, also Übersichtsseiten, auf denen Blogs vorgestellt werden. Da gibt es große Register und spezielle Seiten, die sich meist nur einem Thema widmen. Ich habe mich auch bei großen Registern angemeldet, aber mehr Erfolg hatte ich bei den Spezial-Seiten. Diese Backlinks verursachen auch indirekt mehr Leser durch eine höhere Bewertung der Suchmaschinen, wer auf der ersten Seite der Suchergebnisse landet, wird auch eher gelesen.

Ich habe mich zum Beispiel bei Brigitte-Mom-Blogs angemeldet und bei Schär-Selected-Blogs.

Einige Informationen muss man in diesem Fall heraus rücken, ein neues Verzeichnis für Gartenblogs hat mich angeschrieben und mir folgende Fragen gestellt:

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Blogparade: #daddyrules

Als Blogger gehört ein wenig „Community-Pflege“ mit dazu, ich beteilige mich also gerne mal an den Projekten anderer, die gleichgesinnt sind. Meistens sind es Blogs von Müttern, aber es gibt auch eine ganze Reihe bloggender Väter dort draußen, einige habe ich auch in meiner Linkliste, die ich dringend mal wieder pflegen muss.

Ich lese viel im Netz, nicht nur Nachrichten und das Wetter, sondern eben auch gerne Blogs anderer, vorzugsweise mit dem Thema Familie, Ernährung oder  Bodybuilding, eben das, was mich am meisten interessiert. Aber auch zwei „Lego-Blogs“ besuche ich regelmäßig, sowie einen Blog zu autarkem Leben, bei dem ich gerade an einem Bio-Saatgut-Kettenbrief mitmache. Ich fand das eine geniale Idee.

Heute geht es aber um das Blog „Zwillingswelten“ und eine von dort gestartete Blogparade: #daddyrules

„Zwillingswelten“ ist im Vergleich mit „Vollzeitvater“ bei den Social-Media erheblich aktiver, im Ranking dafür etwas schwächer, was aber auch an den Themenschwerpunkten liegen kann, die sich von „Vollzeitvater“ erheblich unterscheiden. Das Blog „Zwillingswelten“ existiert bereits seit 2008, ist meinem also einiges voraus, was sich auch in 50.000 Lesern im Monat widerspiegelt. Mein Blog kommt auf nur ein Drittel dieses Wertes, zusammengefasst macht eine Blogparade daher insgesamt Sinn, weil beide Seiten in diesem Fall profitieren können und sich so insgesamt die Leserschaft erhöhen kann, was der Hintergrund für eine Blogparade ist.

Thema der Blogparade „daddyrules“:

Was macht dich als Vater besonders stolz / wobei kann dir niemand das Wasser reichen?

Die Frage ist viel schwieriger zu beantworten, als es auf den ersten Blick scheint, solche Fragen stellen Journalisten mir auch gerne, weil man ganz schnell großen Mist redet, oder in diesem Fall schreibt.

In unserem Fall schreit die Frage ja geradezu nach einem Vergleich der Geschlechterrollen. Denn es muss doch etwas geben, was Väter, also auch ich, einfach besser können als Mütter, oder? Weiterlesen

Mit einem Blog Geld verdienen?

Oft werde ich gefragt, ob ich mit dem Blog Geld verdiene.

Die Antwort lautet: Vielleicht.

Ich schreibe das Blog aus Spaß und das soll auch so bleiben. Wer bloggt, bekommt früher oder später Anfragen nach Produktplatzierungen oder Link-Marketing, je mehr je länger das Blog online ist und regelmäßig neue Beiträge erstellt werden. Das Blog „Vollzeitvater“ gehört inzwischen zu den „relativ wenigen“ Blogs, die mehr als 10.000 „Visits“ im Monat haben, was sich auch im Google-Page Rank „4“ widerspiegelt. Grundsätzlich hat man mehr „Visits“, je älter das Blog wird.

Viele Blogs sterben in den ersten zwei Jahren, die Gründe dafür sind vielfältig. Als mein Blog Opfer eines Hackers wurde, hatte ich auch mindestens einen Tag darüber nachgedacht, ob ich weitermache oder nicht. Denn es ist eben ein Hobby und der Zeitaufwand muss in Relation zum Spaß stehen. Ich habe sicher 1 Woche lang jeden Tag einige Stunden daran gearbeitet, das Blog wieder flott zu machen und abzusichern, das hat keinen Spaß gemacht.

Ich habe in der Vergangenheit für den einen oder anderen sogenannten Do-Follow-Link Geld erhalten, mittlerweile mache ich das nicht mehr. Als ich die ersten Angebote für Sachwerte gegen Berichterstattung erhielt, war ich durchaus interessiert. Aber mit einem Hobby darf man nicht ernsthaft Geld verdienen, also habe ich mich beim Finanzamt angemeldet, als sonstig selbständiger Freiberufler. Eine Gewerbeanmeldung ist nicht notwendig. Damit war ich offiziell Publizist, denn Bloggen oder „Online-Autor“ ist keine Berufsbezeichnung. 😉 Weiterlesen

Back to black

So, es ist geschafft! Vorweg muss ich sagen, dass der Service meines Providers „Strato“ wirklich unter aller Sau war, mir wurde mehrfach Quatsch erzählt, erst, dass die Datenbanken alle weg sind, dann, dass ich einen sicheren SSH-Zugang hätte und nur zu blöde den zu benutzen. Später stellte sich heraus, ich habe gar keinen SSH-Zugang, den musste ich extra ordern und meinen Vetrag „updaten“, was einer Preissteigerung von mal eben 100% entsprach, bei insgesamt weniger Leistung, dann erfuhr ich, dass die alten Datenbanken vielleicht doch noch vorhanden sind.

Immerhin war das eine gute Nachricht, nur konnte ich die ohne professionelle Hilfe nicht sehen oder wiederherstellen.

Gestern konnte ich dann zusammen mit einem Freund die Daten wieder aufspielen, leider ging die eine oder andere Information dabei doch verloren, das sind im Vergleich aber nur Kleinigkeiten. Hier und da fehlt ein Bild, ein Kommentar oder ein Link, auch ein Artikel ist irgendwie futsch, die anderen sind dafür aber wieder da.

Das neue Theme muss ich noch anpassen, das kann noch einige Wochen dauern, denn ich habe im Hintergrund noch eine Menge Arbeit, um das Blog wieder aufzubauen.

Jetzt, wo die meisten Daten wieder da sind, lohnt es sich einen kleinen Jahresrückblick zu wagen, in 2014 ist wirklich eine Menge passiert: Weiterlesen

Tipps für Blogger um einen Angriff (Hack) auf das Blog abzuwehren

Tja, also ich bin nun wirklich kein IT-Experte, das habe ich in den letzten Tagen eindeutig bewiesen, denn der Trojaner hat mehr Schaden angerichtet, als unbedingt nötig. Das passiert, wenn man nicht genau weiß, was man macht. Dass die Artikel der letzten zwei Jahre nun verloren sind, bin ich sozusagen selber Schuld, was die Sache aber auch nicht besser macht.

Ich bin mit dem Problem nicht alleine, in der letzten Angriffswelle im Herbst 2014 hat es wohl 50.000 Blogs erwischt. Oft wurde ich gestern gefragt, warum jemand mir Schaden zufügen wollte, allerdings war ich in dem Sinne persönlich gar nicht das Ziel, aber ich habe einen Blog und der war nicht sicher genug. Damit lässt sich viel Geld verdienen, in meinem Fall wurde nur die Sichtbarkeit für google manipuliert, normale Besucher waren nie in Gefahr oder konnten überhaupt etwas bemerken, so ist es auch mir einige Tage entgangen, dass etwas nicht stimmte. Jeder Blogger sollte sich seine Seite hin und wieder aus der Sicht von google anschauen. ;)

Damit anderen Bloggern das nicht auch (so leicht) passiert, möchte ich die wichtigsten Tipps kurz auflisten. Hilfeseiten zu dem Thema, was man machen muss, wenn ein WordPress-Blog gehackt wurde, gibt es reichlich, auch wirklich gute, die auch Menschen wie ich verstehen. Aber bevor es soweit kommt, kann man vorbeugend einiges erledigen. Ganz genau kann ich nicht sagen, wie der Trojaner seinen Weg gefunden hat, aber drei Varianten sind wahrscheinlich.

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Mein Blog wurde angegriffen und gehackt, zwei Jahre Arbeit sind vermutlich weg

Es ist bitter, richtig bitter. Mein Blog wurde angegriffen und gehackt, wie genau kann ich nicht sagen, aber ich habe die Sicherheitsvorkehrungen nun erheblich erhöht. Leider habe ich beim Bekämpfen des Trojaners meine Datenbank zerstört, so dass alle meine Backups verloren gegangen sind, bis auf eines, dass ich noch auf einer alten Festplatte hatte. Wie man gut erkennen kann ist die Datenbank ca. zwei Jahre alt, die neueren Artikel und Daten müssen von mir erst aufwendig wieder hergestellt werden.

Ich werde nun ein wenig Zeit brauchen, um die Seite zumindest wieder halbwegs zu aktualisieren, die Artikel von August 2012 bis Dezember 2014 werde ich aber so schnell nicht wieder herstellen können.

Mehr kann ich gerade nicht tun, außer, ein wenig frustriert zu sein. Weiterlesen

Bericht zur Deutschen Meisterschaft GNBF 2014 in Wiesloch, oder: 21 Jump-Street

Es war soweit, die Anreise nach Wiesloch zur Deustchen Meisterschaft der GNBF stand an. Das Wochenende war seit langem geplant, ich hatte länger darüber nachgedacht, überhaupt den weiten Weg zu machen,  ich würde ja nur als Zuschauer dort sein und eben nicht als teilnehmender Athlet.

Da ich mit meiner Frau gemeinsam unterwegs sein wollte, sollte unser Sohn das erste Mal außer Haus schlafen und bei meinen Schwiegereltern übernachten. Das wollten wir auf jeden Fall durchziehen. Wir gaben den Mops am Samstag Morgen erfolgreich in die Obhut seiner Großeltern und fuhren die gut 325 Km nach Süden.

Die Vorauswahl startete bereits am frühen Vormittag, aber wir kamen zeitig für die Gewichtsklassen, die mich besonders interessierten. Die Halle war gut gefüllt und alles machte einen wirklich gut organisierten Eindruck, insbesondere vor dem Hintergrund, dass ein Teilnehmer-Rekord vorlag. In einigen Gewichtsklassen waren weit über ein Dutzend Teilnehmer gemeldet, bei den Junioren (bis 21) fast 40 Athelten, daher wurde diese Klasse kurz vor dem Wettkampf offiziell geteilt. Eine gute Idee und trotzdem organisatorisch immer noch grenzwertig, da auch 20 Athleten auf der Bühne natürlich nicht genug Raum hatten. Ich wollte da kein Kampfrichter sein, auch, weil das gezeigte Niveau wirklich hoch war.

GNBF 2014 Junioren II

GNBF 2014 Junioren II

Offenbar hatten sich die jungen Leute mindestens so gut vorbereitet, wie die alten Hasen, was einige Pannen in der Technik umso ärgerlicher erscheinen lässt. Als es am Nachmittag, mit leichter Verspätung, in die Finalrunden ging und die top 5 Athleten jeder Klasse ihre Kür zeigten, passierte es reihenweise, dass entweder die Musik zu früh oder zu spät angespielt, die falsche Musik, oder gar keine Musik abgespielt wurde. Eine Zumutung für den Teilnehmer und überaus unfair, denn die Kür baut auf der Musik auf, ist aufwendig zu erlernen und geht mit einem erheblichem Anteil in die Wertung ein. Die Athleten verhielten sich heldenhaft und posierten trotzdem so gut es eben ging. Weiterlesen

Unser Sohn ist drei, das Blog „Vollzeitvater“ auch

Mit der Geburt unseres Sohnes habe ich auch mit dem Schreiben hier im Blog angefangen.

Händchen halten hilft.

Händchen halten hilft.

Es ist schon erstaunlich, für mich zumindest, was hier in drei Jahren an Texten so zusammengekommen ist, vor ein paar Tagen hat ein Verlag angefragt, ob ich nicht ein Buch daraus machen möchte.

Möchte ich übrigens nicht, ich bin Blogger mit allem was dazu gehört. Ich habe mich ganz bewusst für diese Art der Veröffentlichung entschieden, ich mag Rückfragen, auch wenn viele hier im Blog nicht in den Kommentaren auftauchen und es ist noch viel Luft nach oben. Ich kann immer noch besser werden, aktuell ist es vor allem der Zeitmangel, was sich ändert, wenn mein Sohn in den Kindergarten kommt.

Im Vergleich mit den besten und erfolgreichsten Elternblogs ist „Vollzeitvater“ immer noch ein kleines Licht. Die top Blogs dieser Kategorie haben teilweise 50.000 bis 100.000 Leser im Monat, da muss ich noch ganz lange schreiben. Allerdings sind diese Blogs auch viel älter, ein direkter Vergleich ist daher ein wenig unfair.

Meine aktuellen Zahlen lege ich einmal im Jahr offen, immer zum Geburtstag des Blogs: Weiterlesen

Hausmann – Vater – und?

Es war vor ca. zwei Wochen, da traf mich die Erkenntnis. Ich weiss nicht mehr genau, was der Auslöser gewesen ist, vermutlich irgendeine Kleinigkeit, sonst könnte ich mich erinnern.

BRIGITTE MOM BLOGS
Ich bin nun seit fast drei Jahren Vollzeitvater und lebe als Hausmann und (Tages-)Vater. Der Rollentausch ist schon lange abgeschlossen, ich gehöre damit zu den 2% der Hausmänner, die hauptsächlich ihre Kinder betreuen und wo die Frau das Geld ranbringt.

Es ist offenbar immer noch so ungewöhnlich, dass regelmäßig Journalisten bei mir anfragen, für Recherchen, Bücher und Artikel. Zuletzt ging es um eine Dokumentation für den NDR, wo wir allerdings nicht mitmachen werden. Auch wenn ich einen Blog schreibe, ziehen wir die Grenzen, zu dem was ich hier vom Privatleben preisgebe, gerne selber. Einige „Geschichten“ mit der BILD oder dem EXPRESS sind daher schon geplatzt. War sicher nicht schade drum. 😉

In den ersten Monaten habe ich mich noch regelmäßig geärgert, wenn ich sexistischen Vorurteilen begegnet bin. Egal ob es in der Stillberatung, der Krabbelgruppe, beim Einkaufen oder in meiner Ausbildung zur Kindestagespflegeperson gewesen ist. Ich habe mir anfangs auch ernsthafte Sorgen um meine Männlichkeit gemacht, immerhin haben irgendwelche Forscher herausgefunden, dass bei Männern, die Kinder betreuen der Testosteinspiegel sinkt. Vermutlich traf mich die Erkenntnis von vor einigen Tagen daher irgendwie hart und doch war es gleichzeitig eine enorme Erleichterung: Weiterlesen