Das Blog ist ab sofort mit SSL-Zertifikat erreichbar

„Vollzeitvater“ jetzt mit SSL

Bei meinen Arbeiten rund um das neue Theme habe ich gleich bei meinem Hoster ein SSL-Zertifikat für das Blog beantragt, dieses ist ab sofort aktiv.

Für den Leser ändert sich in der Handhabung nichts, in älteren Beiträgen könnten aber Fotos oder Grafiken eventuell nicht mehr funktionieren, wenn diese über Links von außerhalb meines Servers eingebunden werden, wenn ich über so was stolpere, werde ich das beheben.

Mittlerweile waren die meisten Web-Browser vor „unsicheren“ Seiten, also Webblogs ohne SSL, dass meiner noch kein Zertifikat hatte, störte mich beim Arbeiten also selber. 😉

VG-Wort, Zählmarken-Meldung mit T.O.M.

Vollzeitvater-Logo

Vollzeitvater-Logo

Über 5 Jahre ist das Blog nun alt und zum ersten Mal darf ich bei der VG-Wort einige Zählmarken melden. Immerhin vier Artikel haben die notwendige Anzahl an Aufrufen geschafft. Ich kann jetzt nicht gerade behaupten, dass dabei viel rum kommt, aber für mich ist es schon irgendwie ein kleiner Erfolg.

Die Meldung über T.O.M. ist so umständlich, wie man es sich nur vorstellen kann. Da es sich aber nur um vier Zählmarken handelt, hält sich der Aufwand für mich sehr in Grenzen. Bis man soweit ist, muss man natürlich zuerst einen Vertrag mit der VG-Wort abschließen, dann die Zählmarken in seine Artikel importieren und hoffen, dass alles klappt.

Ob es dann funktioniert, erfährt man erst viele Monate später, denn die Meldung erfolgt in der Mitte des darauf folgenden Jahres. Wer einen Artikel im Dezember einstellt, hat praktisch keine Chance mehr, dass dieser ausreichend Zugriffe erhält. Wer besonders umfangreiche Texte schreibt, über 10.000 Zeichen, um genau zu sein, der kann auch schon mit weniger Zugriffen melden, in meinem Blog kommen solche Texte praktisch nicht vor.

Es gibt auch Ausnahmen für Lyrik, ob allerdings meine zwei „besonderen“ Artikel, die ich bisher an Nikolaus geschrieben habe, tatsächlich dazu gehören, habe ich noch nicht heraus gefunden, aber vermutlich schaffe ich die notwendigen Aufrufe eh nicht:

Die Sing-Elsa und Die Lieferung. Weiterlesen

Appalachian-Trail Blogs in 2016, auch wieder auf deutsch

Picture from the AT 2012, made by „Stealth Fighter“

Picture from the AT 2012, made by „Stealth Fighter“

Man ist das jetzt lange her, als ich das erste Mal vom Appalachian Trail hörte.

Nach der, mittlerweile sehr bekannten, Fernseh-Doku aus 2009 beschäftigte ich mich damals intensiv mit den Hintergründen einer solchen Weit-Wanderung, die noch erheblich über den Jakobsweg hinaus gehen. Obwohl ich von Hape Kerkeling auch schon sehr beeindruckt war, nachdem ich sein Buch gelesen hatte, den Film empfand ich übrigens sehr enttäuschend.

In den USA sind die bekanntesten Fern-Wanderwege der PCT (Pacific Crest Trail), CDT (Continental Divide Trail) und eben der AT (Appalachian Trail). Weiterlesen

5 Jahre Vollzeitvater

Gestern wurde unser Kind fünf Jahre alt.

Ich bin also nun seit fünf Jahren zu Hause, unglaublich.

Heute ist die große Party, 7 Kinder, alles Mädchen, hoffentlich hält sich das Wetter, sonst fällt die Schatzsuche ins Wasser. Wir haben zwar auch einen Plan B, aber Plan A hält die Kinder eine Weile an der frischen Luft, was den Schallpegel erfahrungsgemäß erheblich senkt.

Katzenkuchen

Katzenkuchen

Gestern wurde reichlich Kuchen gebacken, erst einen „Katzenkuchen“ für den Kindergarten, zum Glück bin ich kein Konditor geworden, der Milka-Kuhfleckenkuchen vom letzten Jahr war ein Witz dagegen. 😉
Außerdem 24 Elsa-Eiskönigin-Muffins und einen weiteren „Katzenkuchen“ für heute. Für Morgen, wenn die Verwandtschaft zum Kaffee kommt, haben wir dann noch einmal vier Kuchen vorbereitet. Jetzt kann ich nicht mehr.

Wenn unser Sohn Geburtstag hat, feiert auch das Blog sein fünfjähriges Bestehen, mir kommt es vor wie gestern, dass ich zuletzt in die Statistik gesehen habe, aber es sind tatsächlich 12 Monate vergangen.

Traditionell nehme ich den Geburtstag als Anlass, ein wenig Einblick in meine Blog-Statistiken zu gewähren. Weiterlesen

Feministische Vaterschaft

Als ich den Begriff „feministische Vaterschaft“ vor einigen Tag las, war ich mir nicht sicher, diesen Begriff schon einmal gehört zu haben. Irgendwie dachte ich dabei an Markus Theunert, den ich beim SWR kennen lernen durfte. Diese Wortschöpfung wird ihm sicherlich gefallen, aber sie ist nicht von ihm, sondern vermutlich von Jochen König.

Jochen König hatte vor einigen Tagen einen Blog-Artikel mit dieser Überschrift geschrieben und ich bin, wie die meisten bloggenden Väter, darüber gestolpert.

„Unter Vätern gibt es so gut wie keine Diskussion über die eigene Rolle und darüber, wer innerhalb der Familie welche Arbeit übernimmt. Selbst für die meisten schreibenden Väter ist das Privatsache und wird auf ihren Blogs oder in ihren Tweets neben den Tests für Kinderwägen kaum thematisiert.“ umstandslos.com

Über diesen Artikel musste ich eine Weile nachdenken, daher kommt auch erst jetzt mein Kommentar dazu, andere waren da schneller:

  • weddingerberg.de
    „Wichtig ist nicht der Begriff, wichtig ist die Forderung, die hinter allen dreien steckt: das Väter über sich selbst und ihre familiäre Rolle reflektieren und sich mindestens gleichberechtigt in Familie, Job und Haushalt einbringen sollten.“
  • haltungsturnen.de
    „[…]ich schließe, dass dies nur sehr wenig mit Feminismus zu tun hat – sondern eher damit, kein Arschloch zu sein.“
    „Ich bin überzeugt, dass es in einer feministischen Familie nicht entscheidend ist, wer welche Arbeit macht – sondern wer das entscheidet und wieso es so ist.“

Alle Artikel sind übrigens sehr lesenswert.

Wieso es 30 Minuten dauert, den Flur zu saugen. #Hausarbeit

Wieso es 30 Minuten dauert, den Flur zu saugen. #Hausarbeit

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Fibromyalgie und Gluten, Teil 2

glutenfrei

glutenfrei

Über die Zöliakie-Gruppe bei Facebook erreichte mich eine Umfrage vom Blog My-Free-Mind, bei der ich gerne mitmache, da ich davon überzeugt bin, dass diese Art der Berichterstattung Betroffenen wirklich helfen kann.

Vor allem vor dem Hintergrund, dass mir zahlreiche Ärzte meine jahrelangen Beschwerden nie geglaubt haben, oder diese schlicht nicht ernst nahmen, frei nach dem Motto:

„Ein bisschen Kopfschmerzen und Müdigkeit hat jeder mal.“

Hier die Fragen von der Psychologin Monika Szelag aus Wien: Weiterlesen

Es ist mal wieder „Liebster-Award“

Liebster-Award-LogoDie Blogger-Kettenbrief-Aktion kommt jedes Jahr wieder, ich habe nicht immer dabei mitgemacht, aber in diesem Jahr finde ich es aus einem bestimmten Grund eine sinnvolle Sache.

Viele Blogger, Männer wie Frauen, haben in den letzten Tagen über die neue Väter-Zeitschrift berichtet, die ab sofort im Handel zu bekommen ist. Die Meinungen waren dabei durchaus geteilt, auch ich bilde da keine Ausnahme. Eine Gemeinsamkeit haben so ziemlich alle Rezensionen zu dem neuen Blatt in der Blogger-Szene gemeinsam:

Alle bemängelten das Klischee betonende Männerbild und die geringe Informationstiefe der Artikel.

Da gibt es jetzt zwei Möglichkeiten:

  1. Ich warte auf ein Wunder, also eine Väter-Mütter-Elternzeitschrift mit Niveau die ohne Klischees auskommt
  2. Oder ich lese Blogs von Männern und Vätern, die eben nicht aktiv die Klischees pflegen (Ja, die gibt es)

Ich habe schon öfters geschrieben, dass ich Klischees mag, weil diese so oft stimmen, das sehe ich immer noch so, allerdings habe ich mittlerweile, eben durch den echten Rollentausch, gelernt, dass Klischees nicht geschlechtsspezifisch sind. Durch den Rollentausch haben sich auch die Klischees bei uns auf die jeweils andere Seite geschlagen. Gerade am letzten Wochenende, wo wir eine kleine Party bei uns hatten, wurde das mal wieder klar.

Meine Frau stand mit meinem einzigen verbliebenen Jugendfreund im Esszimmer, währen ich mit seiner Frau in der Küche diskutierte. Deren Gespräch verlief so:

Mein Freund: „Was machen die da?“
Meine Frau: „Die tauschen Backrezepte aus, was Hausfrauen eben so machen.“

Damit ist eigentlich alles gesagt, die Frage ist dann halt nur, ob sich mein männliches Ego daran stört, oder ob ich „moderner Vater“ genug dafür bin.

Bin ich.

Jetzt zum „Liebster-Award“, der eben genau das Ziel hat, auf weitere authentische moderne Väter aufmerksam zu machen, dies geht übrigens auch ohne kompletten Rollentausch in vielen, vielen Varianten. Ich lese ebenfalls solche Blogs sehr gerne, daher mache ich diesmal wieder mit, offenbar ist das immer noch wirklich nötig.

Ich wurde von Blog-Daddy nominiert, einen Blog, den ich selbst bis heute auch noch nicht kannte, das wird sich nun wohl ändern. 😉

Vielen Dank übrigens für die Nominierung.

Hier die Fragen von „Blog-Daddy“ an mich und die passenden Antworten: Weiterlesen

Ein Blick in die Blog-Statistik

Ich muss zugeben, ich habe schon viel zu lange nicht mehr in meine Blog-Statistiken gesehen. Auch wenn ich mit dem Blog kein Geld verdiene bzw. verdienen will, möchte ich natürlich dennoch keinen mit meinen Texten langweilen, dann wäre ja der eigentliche Zweck verloren.

Ein Blick in die Statistik kann daher ein wenig helfen, um heraus zu finden, welche Artikel die Leser interessieren, die sich auf meinen Blog „verlaufen“ und welche Artikel gerne gelesen werden. Zumindest einmal im Jahr, immer zum Geburtstag des Blogs, sehe ich mir die Besucherstatistiken an und veröffentliche einen Teil davon.

Paleo-Lebkuchen, glutenfrei

Paleo-Lebkuchen, glutenfrei

Was ich aber nun schon sehr lange nicht gemacht habe, ist die Suchbegriffe zu sichten, also die Begriffe, die Leser bei den Suchmaschinen eintippen und anschließend auf meinem Blog landen.

Hier die top 10 der letzten 30 Tage: Weiterlesen

Prepper Blog

„Was meinst du? Peppa Wutz?“, ich hatte meine Mutter auch beim dritten Mal noch nicht verstanden. Sie hatte doch tatsächlich einen Trendbegriff aus der Zeitung aufgeschnappt, den ich noch nie gehört hatte: Prepper.

„Prepper kommen aus den verschiedensten sozialen Schichten und Berufsgruppen, es sind Leute die dem System nicht blind vertrauen und sich individuell auf die verschiedensten Katastrophen vorbereiten um diese autark überstehen zu können.“ paranoid-prepper.com

Nachdem ich mich kurz informiert hatte war klar, ich bin kein echter Prepper, bestenfalls ein Prepper-Light. Ich bereite mich nicht auf den Weltuntergang vor, glaube nicht an einen Atomunfall in der Nachbarschaft und ich denke auch nicht, dass wir in naher Zukunft den Zusammenbruch unserer Währung zu befürchten haben, vermutlich sehen das die Griechen mittlerweile aber auch etwas anders.

Dennoch halte ich weder Waffen vorrätig oder habe irgendwelche Fluchtpläne.

Ach Moment, ich habe da noch einen selbst gebauten englischen Langbogen mit zwölf Pfeilen auf dem Schlafzimmerschrank und meine alten Bokken (Holz-Katana) im Keller, außerdem noch eine rheinische Spaltaxt für die Zombie-Apokalypse, man kann ja nie wissen.

Na gut, aber Fluchtpläne habe ich trotzdem nicht. 😉 Weiterlesen

Mein Leben als Frau…

Hausmann am Muttertag

Hausmann am Muttertag

Eine Blog-Stöckchen-Aktion regt einen eher selten wirklich zum Nachdenken an, bei diesem war es etwas anders. Zuerst musste ich hart darüber nachdenken, ob ich überhaupt etwas dazu schreiben möchte, habe mich aber dafür entschieden.

Spätestens seit dem Abend beim SWR-Nachtcafé bin ja sozusagen offiziell offen für Rollenbilder-Kritik, Gender-Wahnsinn und Diskriminierung. Gegen Vorurteile als „Softie“ bin ich hart im Nehmen. Ich sage stets, wenn ich nach meiner gefühlten Männlichkeit gefragt werde, dass ich mich männlich genug fühle, um im Fitness-Studio mit einem rosa Handtuch zu trainieren.

Jetzt aber zu den Fragen, die ursprünglich vom Blog „Planethibbel“ stammen und mich über „Frauenundkinderzuerst“ erreicht haben, einen „Vater-Jammer-Blog“, den ich immer wieder gerne lese.

„Ein Blogstöckchen (kurz: Stöckchen) ist eine Aktion mit dem Ziel Blogs und Blogger besser miteinander zu vernetzen, und dabei ein bestimmtes Thema gemeinsam zu bearbeiten.“ stefan.waidele.info

1) Was wäre anders in deinem Leben, in deinem Alltag, wenn du eine Frau wärst? Weiterlesen