„Betreuung nach der Schule? Können wir ihnen nicht garantieren.“

Die Schulwahl haben wir prinzipiell abgeschlossen, ob unser Kind an dieser Schule angenommen wird, ist selbstverständlich nicht sicher.

Nun bemühen wir uns um eine Betreuung direkt im Anschluss an die Schule, OGATA, alternative Betreuung, oder etwas in der Art. Das kostet natürlich alles Geld, mal mit Verpflegung mal ohne, mal mit Hausaufgaben, mal ohne, mal mit raus gehen, mal nur im Klassenraum, mal mit „zwischendrin“ abholen, mal zu ganz festen Zeiten und keine Minute früher und fehlen nur mit Attest vom Hausarzt. Nun ja, sagen wir mal „Dienstleistung“ scheint kein Wort aus dem Umfeld Schule zu sein, hätten wir uns vorher denken können. Das stört uns genau genommen nicht einmal wirklich, wir suchen halt das am besten passende Konzept aus und melden uns dafür an.

Ach, ne, geht ja gar nicht so einfach. Weiterlesen

Wie lange trainierst du schon?

Vor einigen Tagen fragte mich ein junger Mann im Studio, wie lange ich bereits trainiere und ob ich das Studio „Olymp“ in Düsseldorf kennen würde, als ich antwortete:

„Ja, aber im Olymp war ich sicher 20 Jahre nicht“, kam eine verdutze Nachfrage:

„Man, wie alt bist du denn?“

Ich trainiere nun ernsthaft mit Gewichten seit über 25 Jahren. Die alten Fitness-Studios sahen noch ganz anders aus als heute, hier und da hat sogar eines davon überlebt, aber selbst dort rennt man jetzt mit Handtuch rum und geraucht wird draußen.

Es war früher auch nicht möglich, an jeder Ecke ein Studio zu finden. Dass so viele aktiv mit Gewichten trainieren, ist eine super Sache und ein Segen, da man eine echte Auswahl der Trainingsmöglichkeiten hat. Besonders die Altersklasse unter 25 Jahren ist enorm stark vertreten, im Studio, aber ebenso auf der Bühne. Die neuen Physique-Klassen sind stark gefragt, ebenso das Classic- und Natural-Bodybuilding.

In den Studios früher gab es eigentlich keine Betreuung, leider heute meist auch nicht, dafür gibt es ja schließlich Youtube. Als Jugendlicher in einem Kraftraum vor 25 Jahren schaute man, was die anderen machen und machte das nach. Darauf folgte meist unmittelbar die verbale Ohrfeige des erfahrenen Athleten, den man gerade kopierte: „Was zur Hölle machst du da, mach das gefälligst ordentlich.“ So lernte man und … das funktionierte, zumindest, wenn man den gesunden Menschenverstand nicht zu Hause gelassen hatte.

Früher oder später fand und findet sich oft einen Trainingspartner. Zu zweit macht die Sache mit den Hanteln einfach mehr Spaß und ist auch erheblich effektiver, davon bin überzeugt, denn man spornt sich gegenseitig an und achtet im Idealfall auf saubere Ausführung und geht eher mal über das Limit hinaus.

Ich nenne das die „Batman und Robin“-Beziehung. Zwei Menschen haben das gleiche Ziel und arbeiten daran zusammen, einer (Batman) ist dem anderen (Robin) meist etwas voraus und hat mehr Erfahrung, die er an ihn weitergibt. Das sah man vor 25 Jahren und das ist auch heute noch so.
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