,Der Wiederaufbau hat begonnen

Eine Woche wurde gehämmert, gestemmt und vor allem geschleppt, drei Container Bausschutt sind gefüllt, nun ist der Rückbau beinahe abgeschlossen. Für eine Woche gar nicht schlecht. Er wäre bereits komplett erledigt, wenn wir nicht doch noch Änderungswünsche gehabt hätten. An denen sind einige unserer Freunde schuld, die das Haus bereits gesehen haben und netterweise viel Phantasie mitbrachten.

Wir ändern noch ein wenig mehr im Bad und eine Abseite wird deutlich verkleinert, den dritten Velux-Lichtspot verlegen wir in das Treppenhaus, im Bad ist dieser nicht mehr nötig.

Dafür hat heute der Wiederaufbau bereits begonnen. Allerdings wurde statt des Gäste-WC die Elektrik im Wohnzimmer neu verlegt, der Installateur hatte uns versetzt.  Im Garten sieht es immer noch so aus, als wäre ein Hurricane auf unserem Grundstück entstanden, das wird wohl auch noch einige Tage so bleiben. Immerhin habe ich entzwischen die Pflanzen, die wir irgendwie retten wollen, frei geschnitten.

Die alte 60er-Jahre Haustüre wird vom Tischler aufgearbeitet und auf den neusten Stand gebracht.

Die alte 60er-Jahre Haustüre wird vom Tischler aufgearbeitet und auf den neusten Stand gebracht.

Leider hatte unsere Rettungsaktion für die Beschläge der Fenster an der Vorderseite keinen nachhaltigen Erfolg, die Fenster zicken fast alle herum. Da es keine Ersatzteile mehr dafür gibt, werden wir doch ein Angebot für neue Fenster einholen. Zum Ausgleich können wir nun doch die Haustüre retten, die neue Feldmann-Alutüre wurde dafür umbestellt, die kommt in den Keller.

Der Tischler, der eigentlich die Fenster an der Rückseite retten sollte, hat sich der Haustüre angenommen. Die bekommt zwei neue Wärmeschutz-Verbundglasscheiben, eine Dreifachverrieglung, drei neue Bänder und eine neue eingefräste Dichtung samt verbessertem Schallschutz. Natürlich bekommt die beinahe 50 Jahre alte Türe auch einen neuen Anstrich, den stylischen 60er-Jahre-Griff können wir leider nicht behalten, da die neuen Beschläge nicht dazu passen. Weiterlesen

Der verbotene Schlüssel

Als ich 18 Monate alt war, habe ich mich in der Wohnung meiner Eltern in der Gästetoilette eingeschlossen, es aber nicht mehr geschafft heraus zu kommen. Ich kann mich daran sehr, sehr gut erinnern. Meine Mutter war in voller Panik, nach einer Stunde konnte ich mich selbst wieder befreien. Piet ist nun in dem Alter, in dem Schlüssel sehr interessant werden und es dauert nicht mehr lange, bis er laufen kann.

Wir haben daher nun alle relevanten Schlösser gegen Versionen ohne Schlüssel (Gaststättenschloss /Bad, WC ,Türgriffe, Türdrücker) ausgetauscht. Die Beschläge kosteten 21,50 Euro je Tür, die Schließanlage (Vierkant /Einsteckschloss) noch einmal 11,98 Euro. Das ist nun nicht nur kindersicher, sondern sieht auch noch netter aus als vorher. Die Kosten halten sich noch in Grenzen, ich fand das eine sehr gute Idee, auch wenn meine traumatische Erfahrung sicher ihren Teil dazu beigetragen hat. Weiterlesen