Die Reise des Heizkörpers nach Jerusalem

Die Heizkörper-Vekleidung, die aus baulichen Gründen doch nicht bleiben konnte

Die Heizkörper-Vekleidung, die aus baulichen Gründen doch nicht bleiben konnte

Es gibt sie noch Reihenweise, die „eisernen“ Anhänger der Rippen-Konvektionsheizkörper. Ich gehöre nicht dazu. Nach dem Lesen der Berichte von den Architekten Fehrenberg und Fischer, habe ich mich überzeugen lassen, reine Plattenheizkörper Typ 10 zu bestellen, die einen sehr niedrigen Konvektionsanteil haben und dafür einen hohen Anteil Wärmestrahlung (20/80).

Die Raumluft kann so bis zu drei Grad kühler sein, ohne, dass dies negativ auffällt. Das spart Energie und macht das Lüften einfacher, da nicht die Luft erwärmt wird, sondern feste Körper, dies funktioniert aber nur dann gut, wenn man massive Wände hat.

Wer allerdings die üblichen Normen und Faustregeln für die Berechnung zugrunde legt, kommt mit diesen Heizkörpern in der Theorie nicht wirklich klar (Altbau 100 – 150 w je m² bei 20 c° innen und -10 c° außen). Nach dieser theoretischen Berechnung wäre der Vorbesitzer in einem hartem Winter übrigens bereits erfroren, selbst mit den riesigen alten Heizkörpern. Wir verbessern dank der neuen Fenster und dickeren Wände, durch Aufmauern der Heizkörper-Nischen, viele Zimmer auf ENEV-Niveau von 1995-2007, und das ganz ohne Dämmmaterial.

Für den Fall, dass wir jedoch nicht nur kalkulatorisch daneben liegen, haben wir demnächst ja noch den System-Speicherofen im Wohnzimmer. 😉

Falls wir richtig liegen, kann die nächste Heizung übrigens erheblich kleiner ausfallen. Weiterlesen

Modernisierung 60er-Jahre Haus: Baussubstanz und U-Wert

Die Stadt Mönchengladbach nimmt sich reichlich Zeit für die Eintragungen im Grundbuch. Inzwischen warten wir seit über 8 Wochen, was bedeutet, dass wir immer noch keine Schlüssel haben. Damit sind alle Gedanken daran, zu Weihnachten im neuen Haus zu sein, endgültig obsolet. In der Zwischenzeit setze ich mich mit Bauphysik, Baustoffen und U-Werten auseinander. Seit ich die Seiten  der Architekten Fischer und Fehrenberg gelesen habe, bin ich bei allen Aussagen der Baustoff-Hersteller und Energieberater sehr skeptisch geworden.

Doch bevor man neues planen kann, muss man wissen, was eigentlich genau vorhanden ist. Glücklicherweise haben wir von den Verkäufern eine Baubeschreibung erhalten, die ist zwar nicht besonders genau, aber schon wirklich hilfreich. Um die tatsächlich vorhandenen Gegebenheiten zu kennen, brauche ich mehr Zeit im Haus, aber auch so kann man schon einiges herausfinden.

Wir hatten mit den Handwerkern bereits das Zumauern der verschieden tiefen Heizungsnischen durchgesprochen, eigentlich war dafür Kalksansstein geplant. Das beruhte auf der Baubeschreibung, denn die Materialien sollten die gleichen Eigenschaften aufweisen, wegen eventueller Taupunkt-Probleme. Inzwischen habe ich herausgefunden, dass nur die Brandmauern zu den Nachbarhäusern aus Kalksandsteinen bestehen und die Vorder- und Rückseite aus Bimssteinen besteht. Das ist nicht unbedingt schlecht.

Die Seite U-Wert.net hat mir bei der U-Wert und Taupunkt-Berechnung sehr geholfen. Auch wenn die von mir errechneten Werte sicher nicht sooo genau sind, geben diese doch wichtige Hinweise. Hier mal eine kleine Übersicht: Weiterlesen

Körperfettanteil und Zielgewicht richtig ermitteln

Wer abnehmen will, braucht ein Ziel. Das reine Gewicht in Kilogramm ist ebensowenig brauchbar, wie der BMI.  Wesentlich effektiver ist die Ermittlung des Zielgewichtes über den Körperfettanteil. Um diesen zu ermitteln, gibt es zahlreiche Methoden, ich selbst verwende einen Kalipper, also eine Mess-Zange.

Für Bodybuilder ist der Körperfettanteil enorm wichtig, auch, um die Diät richtig zu planen. Mein Trainingspartner hatte ein Wettkampfgewicht von knapp 89 Kg bei 1,85 m Körpergröße, sein sogenanntes „Off-Season-Gewicht“ beträgt nun wieder gut 104 Kg. Ohne zu wissen, wo man hin will / muss, kann keine Diät geplant werden.

Ein kleines Rechenbeispiel an meiner eigenen Person:

  • Aktuelles Gewicht : ca. 102-104 Kg
  • Geplantes OFF-Season-Gewicht: ca. 92 Kg
  • Wettkampfgewicht: ca. 85-89 Kg, je nach Verband
    GNBF: 85 Kg (Mittelgewicht), IFBB 89 Kg (Classic / Fitness)

Wie errechnet man nun diese Zielwerte. Der Ist-Bestand ist schnell ermittelt, dann kommt die Kalipper-Messung und die Berechnung der „fettfreien Körpermasse (FFMI)“, ein theoretischer Wert, der nicht erreicht werden kann.

Dann rechnet man den gewünschten Körperfettanteil wieder hinzu. Eine schöne Übersicht über die Methoden findet man hier: Fitness Spartacus Weiterlesen