Besser mit Schwimmwindeln?

Es hat heute ja den ganzen Tag ununterbrochen geregnet. Rausgehen wollte ich mit Piet aber dennoch, einige Kleinigkeiten einkaufen und einige wichtige Briefe zur Post bringen. Als ich gestern mit ihm und dem Chariot unterwegs war, fand er es total blöd, in einem geschlossenem Hänger zu sitzen. Er motzte die ganze Zeit rum, bis ich das Verdeck aufmachte. Das wollte ich heute nicht noch einmal erleben, also packte ich uns beide möglichst wasserdicht ein und nahm den BabyBjörn Tragesitz für die Runde zum Einkaufen. Das klappte erstaunlich gut.

Für einen kurzen Moment hatte ich überlegt, ob bei dem permanentem Regen nicht eine der Schwimmwindeln, die wir für das Babyschwimmen am Samstag gekauft hatten, angebrachter wäre. Das ist natürlich Quatsch, aber mir fiel auf, dass wir bisher nur wenige regenfeste Sachen in seiner aktuellen Größe für ihn haben. Ich werde mal versuchen, etwas passendes gebraucht zu ergattern. Weiterlesen

AYCE

Heute waren wir mit Freunden beim „All-You-Can-Eat-Buffet“ des Asia-5-Sterne Restaurants in Düsseldorf-Heerdt. Piet nahmen wir im Kinderwagen mit, den wir gerade in einen Buggy mit Sitzverkleinerer und möglicher Liegeposition umgebaut haben. Daran muss sich Piet noch ein wenig gewöhnen, denn der Tragesitz ist ihm grundsätzlich immer noch am liebsten. Beim Essen ist der BabyBjörn allerdings eher unpraktisch, daher dann doch der Kinderwagen. 😉

Gute 1,5 Stunden ging es gut, dann wollte er doch lieber mal was anderes sehen, oder ihm ging die chinesische Pop-Hintergrundmusik einfach auf den Nerv, was ich auch nachvollziehen könnte. Wir waren schon lange nicht mehr in einem Restaurant, ich glaube in den letzten sechs Monaten genau zwei mal, mit heute wohlgemerkt. Das liegt allerdings auch an mir, denn meine gfcf-Diät macht ein Essen in einem normalen Restaurant beinahe unmöglich. Das chinesische Buffet ist eine der wenigen Ausnahmen, da man sich hier alles selbst zusammenstellt. Ich hatte danach noch nie Probleme, außer, dass ich mich grundsätzlich überfresse. An mir verdienen die sicher kein Geld, meine Frau gleicht das dann wieder etwas aus. 🙂

Die Verabredung für heute Abend haben wir abgesagt und sind nach dem „Gelage“ lieber ein große Runde an die frische Luft gegangen, bei der Gelegenheit haben wir noch einen weiteren, schönen Spielplatz in unserer Nähe entdeckt. Damit haben wir nun vier fußläufig erreichbar, einer davon ist ein echter Geheimtipp. Den haben wir auch nur gefunden, weil wir uns mal verlaufen hatten. Bei Gelegenheit mache ich einige Fotos.

Wir waren dann mal weg: Teil 2

Der Miracle im Einsatz

Der Miracle im Einsatz

Über unser Hotel habe ich ja bereits in Teil eins geschrieben, jetzt geht es um unsere Freizeitbeschäftigung. Wir hatten uns ja vorgenommen, ausgiebig zu wandern. Sagen wir mal, dies hat bedingt geklappt. Damit wir mit Piet überhaupt längere Strecken unterwegs sein konnten, hatten wir uns das „Hiking-Set“ für den Chariot Cougar 1 besorgt und auch den BabyBjörn Miracle mitgenommen.

Am Anreisetag liefen wir nachmittags den VA5 Wanderweg mit 7,82 km, die sogannte Faulenberg-Runde. Da ich bei uns am Rhein oft 7 bis 9 Kilometer mit meinem Sohn im Tragesitz unterwegs bin, nahmen wir auch diesmal, für die mit 2,5 Stunden angegebene Runde, den „Miracle“ von BabyBjörn. Das klappte auch ganz gut, wir benötigten sogar nur zwei Stunden. Die kleine Runde stimmte uns für die kommenden Tage ein.

Das Chariot Hiking-Set im Einsatz

Das Chariot Hiking-Set im Einsatz

Am nächsten Tag versuchten wir es dann mit dem Hiking-Set am Cougar und einer knapp 16 Km langen Strecke.

Die Dauer war mit 5 Stunden angegeben, das sollte doch auch in vier zu schaffen sein, oder?
Die Ernüchterung folgte sehr schnell. Mit dem Tragesitz kann ich, wie sonst auch, große Schritte machen und sehr zügig gehen. Mit dem Hiking-Set funktioniert das nicht. Bei großen Schritten hat man ständig das Gefühl, dass jemand einen am „Schlafittchen“ packt und zurückreißt. Das ist alles andere als angenehm. Mit kleinen Schritten geht es und man kann sich daran gewöhnen, kommt aber natürlich auf diese Weise viel langsamer voran. Weiterlesen

Zu früh gefreut

Gestern hatte ich ja noch den ruhigen Nachmittag genossen, in der Nacht habe ich dann die Quittung dafür erhalten.

Piet weckte mich das erste Mal gegen 01:30 Uhr und wollte etwas Essen. Eine Stunde später wachte ich auf, da es begonnen hatte zu regnen und ich noch einige Fenster weit offen hatte. Also wieder auf und alle schließen, die stickige Luft machte das Einschlafen nicht gerade leichter. Ich hatte Durst wie ein Pony und trank einen Liter Wasser weg.

Eine halbe Stunde später bimmelte mich wieder irgendwas aus dem Halbschlaf. Mein Handy hatte keinen Saft mehr und quengelte nach Strom. Das gibts doch nicht. So langsam wurde ich ungehalten. Als ich eine Etage tiefer nachgesehen hatte, stellte ich fest, dass offenbar das Netzteil einen Wackelkontakt hat und so der Akku nun tiefenentladen war. Na Toll.

Ich lag kaum wieder in meinem Bett, da meckerte Piet wieder los, es war kurz nach drei Uhr morgens. Eine Flasche wollte er nicht, er lag bloß wieder auf dem Bauch und schaffte es nicht mehr auf den Rücken. Von da an lies er mir keine Ruhe mehr. Bis 6:30 Uhr in der Früh holte er mich ungefähr 12 bis 15 mal aus dem Bett. So genau weiss ich das nicht mehr, nach dem 10ten Mal hatte ich aufgehört zu zählen. Ich kapitulierte und stand mit ihm auf. Ich war stinksauer und hatte noch keine zwei Stunden am Stück geschlafen. Weiterlesen

Strohwitwer

Meine Frau ist für gut eine Woche beruflich in Berlin, Piet und ich sind also einige Tage alleine zu Hause. Heute war ja besonders schönes Wetter, da waren wir natürlich auch ausgiebig an der frischen Luft. Zuerst mit dem Tragesitz, am frühen Nachmittag sind wir dann die 7 Kilometer mit dem Rad zur wieder stattfindenden Milchbar gefahren.

Ich hatte mich wirklich darauf gefreut, Piet einige neue Gesichter vorstellen zu können. Umso enttäuschter war ich , als sich herausstellte, dass außer mir gar niemand da war. Zum Glück änderte sich das noch und es trudelten nach und nach noch einige Mütter und weitere Hebammen der Praxis ein.

Der Nachmittag ging auf diese Weise ruckzuck um. Ich genoss das tolle Wetter in vollen Zügen, Regen schreckt mich zwar nicht ab, aber mit blauem Himmel macht es schon mehr Spaß. Piet pennte auf dem gesamten Rückweg in seinem Hänger vor sich hin. Heute Abend ist er wieder etwas früher als sonst im Bett, wie immer eigentlich, wenn er viele neue Eindrücke gesammelt hat. Für mich hat das den kleinen Nachteil, dass früher zu Bett auch früher aufstehen bedeutet. Ich sollte heute also auch möglichst zeitig im Bett sein. Weiterlesen

Shocking Moments

Für den  Sonntag Nachmittag hatten wir einen ehemaligen Arbeitskollegen von mir und seine Frau eingeladen. Der Anlass war unser zweiter Maxi-Cosi CITI SPS DESERT Kinderautositz, den wir preiswert zusammen mit dem Maxi Taxi Birdi gebraucht erworben hatten. Den zusätzlichen Maxi Cosi haben wir nicht verwendet und zum Rumstehen war er einfach noch zu gut in Schuss, daher wollten wir den Autositz wieder abgeben.  Unser Besuch erwartet ebenfalls den ersten Nachwuchs und die beiden kaufen sich gerade die „Erstausstattung“ zusammen.

Die „ist der Süß“-Sprüche hörten schlagertig auf, als Piet begonnen hatte, die Aufmerksamkeit wieder auf sich zu ziehen. 🙂

Mein Ex-Kollege fragte, ob das, was ich hier im Blog schreibe, wirklich so wäre. Also im Fazit, ob Kinder nur anstrengend sind und keinen Spaß machen. Meine Frau erklärte, dass ich hier fürchterlich übertreiben würde.

Nein, tue ich nicht.

Meine Frau ermahnte mich des weiteren, etwas positiver zu schreiben, damit ich andere Menschen, die Eltern werden wollen, nicht vergraule. O.K., ich gelobe Besserung. Es ist ja nicht so, dass ich hier depressiv rumhängen würde und ich alles doof finde, ganz im Gegenteil. Etwas mehr Schlaf würde die Sache aber noch viel besser machen. 🙂

Am besten passt dazu der Spruch meines Chef zu meinem Abschied in die Elternzeit: Weiterlesen

One of these days.

Die letzten Nächte waren, nach einigen durchaus angenehmen, mal wieder sehr anstrengend. Ich bin gestern trotzdem zu Freunden nach Möchengladbach gefahren. Da die auch gerade (wieder) Eltern geworden sind, kann man sich darauf verlassen, dass diese genauso müde sind, wie man selber es auch ist. 😉

Am Ende doch noch gute Laune

Am Ende doch noch gute Laune

Ich blieb über Mittag dort und wir gingen ausgiebig spazieren, dafür nahm ich diesmal den BabyBjörn Miracle, denn der Activ lag noch bei meiner Frau im Wagen und die war unterwegs. Piet schlief die ganze Zeit, immerhin einer.
Den ganzen frühen Nachmittag hatte er nichts getrunken, auch kurz bevor ich fahren wollte, spuckte er die Flasche vorwurfsvoll immer wieder aus. Na gut, dann eben so los.

Wir waren kaum um die erste Ecke gefahren, da fing Piet zu brüllen an. Im Auto kommt einem das noch lauter vor, als im Wohnzimmer. Vorerst fuhr ich weiter, im Auto gibt er sonst immer sehr schnell Ruhe. Diesmal nicht.
Als ich dachte: „Gleich verreckt er“, habe ich doch noch kurz vor der Autobahn-Auffahrt rechts angehalten, Piet hatte sich ordentlich in Rage gebrüllt. Jetzt wollte er etwas trinken, bei der Gelegenheit zog ich ihn direkt etwas aus, ihm war wohl im Wagen auch zu warm gewesen.

Als wir gegen 15:00 Uhr wieder zu Hause waren, fiel ich vor Müdigkeit beinahe um. Ich wollte jetzt sehr gerne die Augen zu machen, zumindest mal eine halbe Stunde lang. Mein Sohn sah die Sache völlig anders und nörgelte und brüllte ohne Unterlass. Manno, heute Vormittag war er doch total entspannt gewesen. Gegen 17:00 Uhr, also zwei Stunden später, pennte er endlich ein und ich konnte auf dem Sofa auch die Augen schließen. Zehn Minuten später kam meine Frau von der Arbeit nach Hause, Piet wachte auf und ich mit ihm. Stöhn, dabei sollte ich mich darüber eigentlich freuen. Weiterlesen

The Miracle Puzzle, oder BabyBjörn Active vs. Miracle

BabyBjörn Active Tragesitz, Pressefoto

BabyBjörn Active Tragesitz, Pressefoto

Wir hatten ja vor einiger Zeit den Babybjörn Active erworben, dieser hat sich im Alltag bestens bewährt. Piet mag es gerne in diesem Tragesitz spazieren getragen zu werden, egal ob zum Einkaufen oder im Zoo. Im täglichen Einsatz verwende ich den Active, um meinen Sohn zum Chariot Kinderanhänger in unserer Tiefgerage zu bringen.
Wer im vierten Stockwerk wohnt, muss immer etwas rauf oder runtertragen, da ist es gut, wenn man beide Hände verwenden kann. Der BabyBjörn Tragesitz macht genau das möglich. Ursprünglich haben wir den Sitz gekauft, damit ich Piet, wenn ich am PC sitze, bei mir habe und dennoch tippen kann. Dies funktioniert allerdings nicht, der Tragesitz ohne Bewegung findet bei Piet keine Akzeptanz.

Meine Frau fand den Tragesitz auch toll und wir kloppten uns des öfteren darum. Als wir jetzt die Gelegenheit bekamen, einen weiteren Sitz zu Testzwecken zu bekommen, waren wir hellauf begeistert. So können wir beide einen Tragesitz auf uns einstellen und jederzeit verwenden. Alleine bekommt man die Tragesitze nur bedingt optimal eingestellt, es geht zwar, aber eine dritte Hand ist schon wirklich hilfreich, insbesondere, wenn die tragenden Personen sehr unterschiedlich gebaut sind.

Gestern war es soweit, wir trafen uns bei Freunden zum Grillen und uns wurde der „BabyBjörn Miracle“ Tragesitz ausgehändigt. Wir machten direkt eine „After-Shopping-Revival-Tour“ und probierten den Sitz am lebenden Objekt (Piet+ mir) aus. Eine deutsche Anleitung war nicht dabei, vermutlich, weil es den Sitz in Deutschland noch nicht zu kaufen gibt. Macht ja nichts, wir kennen uns ja aus und die Bedienung ist eigentlich auch selbsterklärend.

Ich zog den Tragesitz an und setzte Piet hinein. Der fing augenblicklich an zu brüllen. Hä? Das hatten wir ja noch nie.
Naja, dachten wir, er ist ja heute ohnehin schlecht drauf, das verschieben dann auf einen anderen Tag.

Als ich dann heute mit Piet zum Drogeriemarkt fahren wollte, nahm ich wieder den neuen Miracle und… Weiterlesen

Renterslalom

Als meine Frau heute Vormittag ihre sieben Sachen packte und auszog, die Einkäufer der großen Handelsketten das Fürchten zu lehren, machte ich mich mit Piet auf den Weg zum Einkaufen. Ich möchte heute Linsensuppe kochen und brauchte noch etwas Speck dafür, bei der Gelegenheit kann ich direkt beim Bauern noch ein wenig Obst kaufen.

Den Kinderwagen von Quinny ließ ich stehen und nahm statt dessen den BabyBjörn Tragesitz. Der kleine Supermarkt ist direkt bei uns um die Ecke und hat auch recht schmale Gänge, dort wollte ich nicht mit dem Wagen durch.
Da hatte ich zufällig mal genau die richtige Entscheidung getroffen.

Im Markt selbst war einiges los, der Altersschnitt dürfte bei 75 Jahren gelegen haben. Die Rollatoren standen überall quer in den Gängen oder Einkaufswagen wurden als eben solche verwendet. Wenn man die Schilder im Regal lesen will, muss man sich ja quer in den Gang stellen, ist ja eigentlich logisch. Mit dem Tragesitz um die Rentner slalom zu laufen war kein größeres Problem, mit dem Kinderwagen wäre wohl kaum ein Durchkommen gewesen. Wieder was gelernt.

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Der Tragesitz, oder wie bekomme ich meine Hände zum Tippen frei?

Es wurde langsam wirklich zum Problem, unser Kind wird immer schwerer und wiegt nun deutlich über vier Kilogramm. Bisher lag er, wenn ich am PC sitze, auf meinem linken Arm und ich tippe, mehr oder weniger, mit zwei Händen. Aber durch sein höheres Gewicht sterben mir langsam die Handgelenke ab, wenn er längere Zeit auf diese Weise mit mir zusammen am PC sitzt.

Ich brauchte eine Alternative, denn auf dem Boden liegen will er mittlerweile nicht mehr, er möchte mich gerne gut sehen können, oder mich zumindest spüren. Der TrippTrapp-Aufsatz „Newborn-Set“ kam uns auch in den Sinn, aber ich hatte mich dort als Tester beworben, es wäre jetzt blöd das Set bereits zu kaufen, da die Aktion und somit Auswahl bis Ende Juni läuft.

Da wir ohnehin noch einen Tragesitz kaufen wollten, beschlossen wir diesen nun spontan zu erwerben. Also fuhren wir in einen Babyfachmarkt in Kaarst, damit Piet und ich die Sitze auch direkt probieren können. Das war auch gut so.
Die Beratung im  Markt war nicht existent, obwohl mehr Verkäufer als Kunden da waren, da hätten wir ja auch im Internet kaufen können, dort ist es zumindest über 20% preiswerter. Was solls, das bekommen wir auch alleine hin. Weiterlesen