It’s getting hot in here.

Der heißeste Tag des bisherigen Jahres. Piet ist schon den ganzen Tag wach und nörgelt, mehr oder weniger leise, vor sich hin. Bei dem Wetter kann ja auch kein Mensch schlafen.

Die Radtour gestern war auch schon wirklich grenzwertig, für mich und für meinen Sohn. Der Chariot Cougar ist war mit Sonnenschutz und Fliegengitter ausgestattet, aber eine Klimaanlage hat er nicht eingebaut. Piet war nach der Tour so fertig, dass er von 20:00 Uhr bis 3:00 Uhr morgens durchgeschlafen hat, nachdem er sich eine 200 ml Flasche weggezogen hatte. Sonst trinkt er höchstens 125 ml auf einmal. Ein doppelter Rekord.

Ich habe gerade die Klimaanlage aus dem Keller hochgeholt und erstmals in Betrieb genommen. Zu diesem Zeitpunkt war es in Piets Zimmer, direkt unter dem Dach, 33 Grad Celsius. Zu bedienen ist die Fakir 1020 auf jeden Fall sehr einfach, dafür ist der Transport echt mühsam. 32 kg, ein stattliches Gewicht, da hätten die Konstrukteure zumindest ein paar vernünftige Griffe dran montieren können. Der Fakir ist ungefähr so griffig wie ein Tresor und ist so groß wie unser Gefrierschrank. Hoffentlich erfüllt er seinen Zweck. In vier Stunden weiß ich mehr.

Mein Vater hat es gestern nicht mehr geschafft, uns zu besuchen, daher kommt er heute vorbei. Von meiner Frau habe ich noch nichts gehört, ich gehe mal davon aus, dass sie erst Morgen wiederkommt.

Gestern Abend habe ich noch die Gunst der Stunde genutzt und einen „Männerfilm“ auf dem Beamer angesehen.
Ein Freund hatte mir „Tunnel Rats“ ausgeliehen, den hatte er wohl aus einer Grabbelkiste für einen Euro.
Mehr ist der Film auch nicht wert. Weiterlesen

The day after

Der Tag danach, immer wenn man denkt, anstrengender kann es nicht werden, setzt Piet noch einen drauf. Zumindest geht es ihm heute deutlich besser. Der Film gestern Abend war übrigens so ein richtiger B-Movie. Man kann an sich nicht sagen, dass er schlecht war, denn B-Movies haben ihre eigenen Kriterien. Zumindest habe ich ihn ausgesehen, das haben nicht alle Filme bisher geschafft.

Heute Morgen bin ich, nach zwei Litern Kaffee, mit dem Fahrrad zum Drogeriemarkt gefahren, denn wir brauchten dringend neue Windeln. Piet hatte gestern eine komplette Packung (27 Stück) geleert. Das war ein richtig teurer Einkauf, daran werde ich mich wohl gewöhnen müssen. Morgens, in der Woche,  im Drogeriemarkt einkaufen, ist schon ein komisches Gefühl. Keine Männer weit und breit, nur Schwangere oder Mütter mit Kindern, die einen verstohlen beobachten, wenn man „Windeln Größe 1, Newborn, 2-5 Kg Max Dry mit Super Absorbing Technology, sowie Overlapping Fastening“ in seinen Einkaufswagen legt.

Hatte ich eigentlich ein Schild am Eingang übersehen? So etwas wie: „Männer müssen draußen bleiben“, oder „Männer nur in Begleitung einer weiblichen Autoritätsperson.“ War mir nicht aufgefallen, hätte mich aber jetzt auch nicht gewundert. Weiterlesen