Das eiskalte Schleim-Monster – Minus 20c°

Im Kinderwagen bei Minusgraden

Im Kinderwagen bei Minusgraden

Dass es kalt ist, hat vermutlich jeder gemerkt. Wir wohnen unter dem Dach in einem Haus, das 1982 gebaut wurde und heizen uns aktuell blöde. Unser Thermometer zeigte heute Morgen minus 13,8 Grad an, in der Nacht waren es sogar minus 20 c° auf dem Balkon. Wir hätten doch die neuen Fenster einbauen sollen.

Natürlich gehen wir auch bei diesen Temperaturen an die frische Luft. Im neuen Kinderwagen fühlt sich unser Kind offenbar sehr wohl und warm ist ihm im neuen Fußsack auch, so kann man ruhig eine Stunde raus gehen. Schnee ist ja bisher bei uns noch nicht gefallen, also ist Rodeln im Naturschutzgebiet noch nicht drin gewesen. Ich selbst bin absolut beeindruckt von meinen neuen Wanderschuhen, in denen habe ich immer total warme Füße, auch die andere Funktionskleidung macht sich super bei dem Wetter. So wird einem beim Schieben zumindest nicht ganz so kalt.

Unser Kind selbst bekommt eine Daunenjacke und noch eine Mütze dazu als Kälteschutz an, beides haben wir gebraucht im Second-Hand-Laden „Aramsamsam“ bei uns in Grimlinghausen ergattert. Die Mütze steht unserem Kind erstaunlich gut.

Einige Tage später war ich dann erkältet, mit Verdacht auf Keuchhusten, mein Sohn hat nun auch einen Schnupfen abbekommen, so macht der Tag richtig Freude. Die richtigen Klamotten schützen dann vielleicht doch nicht vor Viren und Bakterien. Weiterlesen

Hart to Hart

H(e)art to H(e)art

H(e)art to H(e)art

Letztes Wochenende hatten wir die Familie außen vor gelassen und uns mit Besuchen bei Freunden und Bekannten eingedeckt. Am Freitag waren wir bei unseren Freunden in Mönchengladbach, deren Tochter inzwischen zwei Monate alt ist.
Als wir unsere Kinder nebeneinander legten, waren wir vom Anblick schon irgendwie überrascht. Was zwei Monate Altersunterschied ausmachen können, ist schon erstaunlich. In einigen Jahren wird man sagen, dass beide Kinder praktisch gleich alt sind und vermutlich auch keine nennenswerten Unterschiede mehr sehen können. Davon abgesehen, dass wir einen Jungen haben und unsere Freunde ein Mädchen. 🙂

Die beiden haben sich übrigens super verstanden und es wurde sofort Händchen gehalten. Piet lässt da wirklich nichts anbrennen. Als ich die beiden so hübsch flirten sah, wurde mir noch einmal besonders klar, wie wichtig Krabbelgruppen sind.

Am Samstag waren wir noch einmal bei meinem besten Freund, dem mit der Hundehütte. Diesmal aber nicht zum Arbeiten, sondern zum Quatschen. Piet war nicht gut drauf, er hatte wohl Zahnschmerzen und hat ständig gebrüllt. Aber immerhin ist der erste Zahn jetzt deutlich im Kiefer zu sehen. Hoffentlich geht das jetzt nicht bei jedem Zahn so. Weiterlesen

Kindertrödelmarkt

Das neue Holz-Spielzeug kam gut an

Das neue Holz-Spielzeug kam gut an

Heute war in Krefeld-Oppum ein großer Kindertrödelmarkt, also ein Trödelmarkt speziell für Kindersachen. Es ist aber auch einer, wo viele Kinder selber trödeln. Natürlich meistens in Begleitung ihrer Eltern. Andere Artikel sind ausdrücklich untersagt, dies schützt einen vor dem sonst üblichen KrimsKrams aus Omas Wohnungsauflösung.

Wir hatten den Cougar statt des Kinderwagens mitgenommen, damit der Junge auch etwas sehen kann. Außerdem war ja Regen angesagt, da schlägt sich der Chariot einfach besser als der Quinny. Der Kinderanhänger, in diesem Fall ja eigentlich ein Buggy, passt wunderbar, ohne zusammengeklappt zu werden, in unseren Kofferraum. Die Räder, der Überrollbügel (Griff) und die Buggyräder müssen dafür demontiert werden, was allerdings extrem schnell und einfach geht.

Wir waren kaum auf dem Trödelmarkt angekommen, da wurden wir auch schon auf den Kinderanhänger angesprochen, dabei waren wir nicht einmal die Einzigen, die auf diese Idee gekommen sind. Es regnete tatsächlich zwischendurch immer mal wieder. Mir taten die Leute fürchterlich Leid, so macht das Trödeln viel weniger Spaß.

Kiloweise buntes Holz

Kiloweise buntes Holz

Für Playmobil und Lego ist unser Kind natürlich noch viel zu klein, wir schauten daher gezielt nach Bauklötzen aus Holz, einem Bobbycar, einem Laufrad und eventuell einigen Anziehsachen. Anfangs sah es so aus, als würden wir mit leeren Händen wieder fahren müssen, aber dann konnten wir doch noch einige Teile ausfindig machen.
Es wurden sehr viele Kleidungsstücke, Bücher, Puzzle und Spiele angeboten. Leider meist sehr unübersichtlich, besonders bei den Klamotten. Einige Kinder waren so pfiffig, nach Größen zu sortieren und zu beschriften. So wurden wir auch fündig. Mir macht in Klamottenbergen wühlen keinen Spaß, so was muss schnell gehen. Weiterlesen

Momente der Entspannung

Heute Vormittag war ich mit „Pups“ alleine und wir verbrachten die ersten Stunden des Tages sehr entspannt. Unser Sohn hatte uns die Nacht wieder, zum ersten Mal seit Tagen,  normal kurz schlafen lassen, so dass wir es auf vier Stunden am Stück brachten. Dazu ein heißer Tee statt Kaffee, denn mein Magen hatte mittlerweile angefangen zu streiken.
Mehr als fünf Liter Kaffee am Tag sind dann wohl doch nicht so gesund.
Der Tee hieß „Momente der Entspannung“, hatte ICH den eigentlich gekauft?

Da war wohl das Unterbewusstsein Schoppen gegangen. Na, was solls, so schlecht ist er nicht.

Am Nachmittag kam ein Freund vorbei und wir gingen eine Runde am Rhein spazieren. Unseren Sohn nahm ich im Babysitz mit, den wir ja neu gekauft hatten. Dies war das erste Mal außer Haus. Es klappte echt gut, Piet war zufrieden und schaute sich interessiert die Welt an, bis er irgendwann einschlief. Wir kamen auch am Spielplatz vorbei, dort spielten drei Mütter mit ihren Kindern. Die neugierigen Blicke waren nicht zu übersehen. Einen Euro für die Gedanken. Weiterlesen