Appalachian-Trail Blogs in 2016, auch wieder auf deutsch

Picture from the AT 2012, made by „Stealth Fighter“

Picture from the AT 2012, made by „Stealth Fighter“

Man ist das jetzt lange her, als ich das erste Mal vom Appalachian Trail hörte.

Nach der, mittlerweile sehr bekannten, Fernseh-Doku aus 2009 beschäftigte ich mich damals intensiv mit den Hintergründen einer solchen Weit-Wanderung, die noch erheblich über den Jakobsweg hinaus gehen. Obwohl ich von Hape Kerkeling auch schon sehr beeindruckt war, nachdem ich sein Buch gelesen hatte, den Film empfand ich übrigens sehr enttäuschend.

In den USA sind die bekanntesten Fern-Wanderwege der PCT (Pacific Crest Trail), CDT (Continental Divide Trail) und eben der AT (Appalachian Trail). Weiterlesen

Linktipp: Reiseberichte für den Appalachian Trail 2013

An den “ Search-Engine-Terms“ kann ich erkennen, dass aktuell viele Leser Blogs und Reiseberichte für den AT (Appalchian Trail) suchen, vermutlich für die neue Saison 2013.

Da ich auch dieses Jahr wieder diversen Blogs, Tagebüchern und Webseiten folgen werde, hatte ich mir bereits die Arbeit gemacht und möchte daher einen guten Link-Tipp geben:  Appalachian Trials

Die Blogs sind bisher alle auf englisch, wer deutsche Blogs mit Reiseberichten (2013) zu dem Thema kennt, gerne in die Kommentare schreiben, ich werde es dann ebenso machen.

 

Nicht alle Blogs sind aktuell oder gut geschrieben, ich empfehle:

  • Dusty Camel:  Jared an Robert, zwei coole Jungs, „drop-out“ war offenbar der 13.04.2013
  • DirigoBound, ein junges Paar
  • AcronHikes, eine junge Frau
  • HeatherHikes, eine Frau im mittleren Alter

Und hier jetzt auch lesenswerterte Blogs auf deutsch:

  • 5millionenschritte, ein deutsches Paar
  • feel4nature, der „drop-out“ war offenbar am 30.03.2013

 

 

Green Tunnel

18 Monate? So ein Quatsch...

18 Monate? So ein Quatsch…

Da wir für das Tageskind, welches ich hoffentlich irgendwann bei mir willkommen heißen kann, noch einen weiteren Hochstuhl brauchen, sind wir am Donnerstag Morgen zu IKEA gefahren. IKEA hat einen sehr preiswerten, einfachen, aber effektiven Hochstuhl im Programm. Ein weiterer TrippTrapp war uns dann doch zu teuer. Ich war schon erstaunt, wie voll es dort mitten in der Woche morgens sein kann. 🙂

Den Hochstuhl hatte ich flott eingeladen, aber es bestand noch ein Auftrag für einen Spieltunnel. Auch den habe ich recht schnell gefunden, darauf stand aber was von 18 Monaten, Piet ist ja noch nicht einmal elf. Kurze Rücksprache bei meiner Frau, sie bestand darauf, also gut, eingetütet. Auf dem Weg nach draußen fand ich noch zwei ideale Regale für den Keller. Erst an der Kasse dachte ich kurz mal darüber nach, wie ich das alles in unser Auto bekomme. Wird schon irgendwie gehen, wir haben ja damals auch die Drei Billy-Regale und einen Flatscreen in das Cabrio bekommen. Gut, die Polizei hat sich schon gewundert, uns allerdings weiterfahren lassen. Es lag vielleicht daran, dass das Cabrio gelb war. 😉

Es passte alles rein, gerade so. Zu Hause wurde der neue, grüne Spieltunnel direkt eingweiht: BUSAAAAA! Weiterlesen

Appalachian Trials: The Psychological and Emotional Guide to Successfully Thru-Hiking The Appalachian Trail, by Zach Davis

I write this review in English, because i like the author of the book „Appalachian Trials“, Zach Davis, to read it. Obviously he is not a German and i believe my ability of English writing is still better than his of reading German. At this point i need you to know, my written English is even poorer than my spoken one. My teacher told me, i would never learn this language, when i was 10 years old and still told me the same, when i graduated the high school. So don’t be disappointed, i really do my best here. Now to the book.

front-pack instead of back-pack

front-pack instead of back-pack

Why do i buy this kind of book at all? In 2009 i watched a documentation made by the german television about the Appalachian Trail.  At that time the documentation had no effect on me (nothing), i just had an enormous respect for all the people doing this great adventure. In 2011 the documentation was shown again, this time, my heart skipped a beat. The movie had not changed of course, but i had changed a lot. My son was born some weeks before and i tried to find into my new role as stay-at-home-dad. (Vollzeitvater > full-time-father, that’s what this blog usually is about)

I think the idea of this adventure was an attempt by my mind of balancing the new situation. If i was Teddy Bear at home on the couch the opposite would be of course Bear Grylls on the trail. Lack to the possibility of going to Maine, i started hiking with my son as some kind of backpack (more exactly a „front-pack“) at home and went every day 5-15 km with him. Additional i started reading several blogs and one book. „A Walk in the Woods“ by Bill Bryson is well known, but in my eyes  he cheated and the book was more boring than anything else. On the other hand some of the blogs were great. I like „Five Million Footprints“ and „The Dusty Camel“ a lot and of course „The Good Badger„. Last one was written by a crazy guy with a special kind of humour, i followed him on his complete trip and was happy to hear he would write a book, and here it is: Appalachian Trials by Zach Davis

A Walk in the Woods, Bill Bryson, Hardcover

A Walk in the Woods, Bill Bryson, Hardcover

I bought it as kindle version for our iPad, the price in Euro is 6,22, a cheap capital investment, only topped by „A Walk in the Woods“ for exactly one Euro as used version. The difference is that Appalachian Trials is worth the money. In the beginning, when i started reading the book, i was somehow confused. The book was much less funny than i had expected. Where was the crazy, funny guy from the blog? I checked again on his website and the reason for the change was clear. When Zach Davis started to write about his hike, he was a complete rookie, but when he wrote the book, he had become a professional hiker. I was not disappointed at any time of reading the book, but it was completely different from that version of the book i had expected of him. Neither it is a book about the history of the trail, like Bryson did, nor it is a book describing the hike day to day. Somehow i did expect the last, but not for a reason, because Zach told us (readers) already on his blog about his writing in detail.

Author: Zach Davis

Author: Zach Davis

Maybe i could have known, it would be some kind of scientific: „The Psychological and Emotional Guide to Successfully Thru-Hiking The Appalachian Trail“ is not that funny for a sub-title, is it? 🙂

For all other non-native-readers out there, i like to let you know, i only needed to check for the translation of exact seven words and the meaning of one sentence (thanks to leo.org). Of course that will tell you nothing, so let me compare it to other English books i read in the original version. It is even less than i needed to check for Harry Potter (any) and on the other end we have the books of David Weber, where i needed to check at least one word on every page and to make it even more complicated, i really needed to translate the title of some books word by word.

So, Appalachian Trials is a joy reading, even for Germans, thank you Zach.

(I do still not fully understand „when shit hits the fan“, sorry, i simply do not like to imagine that 😉 )

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Bill Bryson „A WALK in the WOODS“

A Walk in the Woods, Bill Bryson, Hardcover

A Walk in the Woods, Bill Bryson, Hardcover

In den letzten Tagen bin ich konsequent an die frische Luft gegangen, bei jedem Wetter. Abends habe ich den Fernseher ausgelassen und stattdessen mal wieder ein Buch in die Hand genommen. Seit ich zu Hause bin, ist es mein Erstes. Als ich noch gearbeitet habe, ist jede Woche eines „bearbeitet“ worden, meistens in der Mittagspause.

Ich hatte mir in England gebraucht das Buch “ A WALK in the WOODS“ von Bill Bryson bestellt, es geht dabei um den Appalachian Trail, über den ich nach der Doku auf Phoenix mehr wissen wollte. Der deutsche Titel ist „Picknick mit Bären„, wobei ich diesen wenig passend finde. Eigentlich schreibt Bill Bryson ein wenig sarkastisch und selbtironisch, der englische Titel „Ein Spaziergang im Wald“ (über 3500 km), passt daher wesentlich besser zum Autor. Weiterlesen

Ein Fuß wie ein Mammut

In der letzten Woche war ich jeden Tag mit meinem Sohn wandern. Er saß entweder im Tragesitz, oder in seinem Buggy. Das ist eigentlich unser Kinder-Fahrradanhänger, den wir zum Buggy umrüsten können. Der Cougar lässt sich viel leichter schieben, als ein normaler Kinderwagen. Ideal für ausgedehnte Fußmärsche.

Ich bin nicht unbedingt gut zu Fuß, 220 Pfund wollen erst mal bewegt werden. Vor allem fiel mir auf, dass meine Schuhe dafür definitiv nicht ausgelegt sind. Nach einer Stunde schmerzten meine Füße sehr eindrucksvoll.
In den letzten Tagen hatte ich viele Berichte über den Appalachian Trail gelesen und in diesem Zusammenhang auch die Erfahrungen über die Ausrüstung mitbekommen. Da ich ohnehin neue Schuhe brauchte, dachte ich mir, es wäre eine gute Idee, mir die Hiking oder Walkigschuhe mal genauer anzusehen. Ich habe davon wirklich keine Ahnung, also fuhren wir in ein Fachgeschäft. Zuvor hatte ich mich bei Amazon grob orientiert.

Seit meiner Zeit als aktiver Judoka der „Bärenliega“ (+100 Kg),  habe ich überdehnte Bänder an den Fußgelenken, Halbschuhe kommen daher nicht in Frage, damit knicke ich permanent um. Schuhe fürs „harte“ Gelände brauche ich aber auch nicht, ich habe nicht vor Berge zu besteigen, sondern im Grafenberger Wald spazieren zu gehen.

Von der Auswahl an Marken war ich schlicht überwältigt. Von den Preisen im übrigen auch. 🙂

Viele AT-Hiker waren mit Meindl und Lowa unterwegs, mich interessierten daher besonders die Meindl Vakuum Modelle, die von der Beschreibung her gut zu mir passen würden. Im Fachgeschäft war die Auswahl dann doch sehr übersichtlich, da die Halbschuhe ja nicht in Frage kamen. Mit der Beratung war es auch nicht weit her, ohne Verkäufer ist das auch schwierig. Wir probierten es daher noch einmal bei Karstadt-Sport, die auch über eine gute Trekking-Abteilung verfügen. In dem Laden in Düsseldorf kaufe ich öfters ein.  Karstadt hatte die Meindl Vakuum GTX im Gegensatz zu „McTrek“ vorrätig, so dass ich diese anprobieren konnte. Weiterlesen

Hüttenkoller

Vor einigen Tagen lief die Wiederholung einer Reise-Dokumentation auf  „Phoenix“, der Titel ist „Durch die Wildnis Amerikas“. Ein wirklich gut gemachter Bericht über den Appalachian Trail (AT), den längsten (gekennzeichneten) Wanderweg der Welt. Obwohl ich den Bericht bereits kannte, bekam ich schon beim Ansehen extremes Fernweh.

Auf dem „Trail“ geht es darum, sich die Füße wundzulaufen, von Mücken und Zecken gefressen zu werden, sein Essen gegen Bären zu verteidigen und fünf Meter gegen den Wind zu stinken. Eigentlich sind das nicht gerade erstrebenswerte Aussichten. Dennoch hatte ich danach das Gefühl, dass mir zu Hause die Decke auf den Kopf fällt.

Mit diesem Problem bin ich nicht alleine, wie sich nach einer kleinen Recherche herausstellte. Eigentlich meint man ja immer, mir passiert das sicher nicht und so schon gar nicht, ich bin ja ein Mann. 🙂

 

„Das erste Elternjahr gleicht einer Berg- und Talfahrt: wunderschön und faszinierend, doch gleichzeitig auch kräftezehrend und manchmal entmutigend. […] Kurz gesagt, neben diesem unbeschreiblichen Glück, ein Baby zu haben und dieser bedingungslosen reinen Liebe zum Kind schleicht sich bei frisch gebackenen Müttern [und Vätern, die zu Hause bleiben]immer wieder das Gefühl ein, das Leben nicht mehr im Griff zu haben.Ja zum Baby

 

Wie konnte das passieren? Weiterlesen