Pfeifferisches Drüsenfieber

Am Donnerstag war klar, Piet hatte sich wieder etwas eingefangen, er hatte merklich Fieber, dies wurde zum Freitag hin schlimmer. Wir sind diesmal nicht zum Arzt gefahren, da wir dort immer nur den gleichen Satz hören:

„Da muss der durch.“

Wir können uns schönere Dinge vorstellen, als im Wartezimmer zu hocken, daher haben wir uns und unserem Sohn eine Mini-Quarantäne verpasst, man weiss ja nie. Natürlich war Freitag der einzig schöne Tag in der Woche, das war schon echt ärgerlich. Bereits am Wochenende war alles vorbei, die typischen drei Tage eben, so dass wir wieder etwas mit ihm unternommen haben. Als ich dann heute Morgen auf andere Tagesmütter traf, wurde unsere Vermutung bestätigt, Piet hatte wohl tatsächlich pfeifferisches Drüsenfieber, denn auch andere Kinder waren in der letzten Woche krank, nur die waren mit ihren Eltern beim Arzt, der hat zwar nichts gemacht, aber immerhin gab es auf diesem Weg die Diagnose.

„Pfeiffersches Drüsenfieber ist eine Viruserkrankung, verursacht durch das Epstein-Barr-Virus. Nach Schätzungen infizieren sich 95 % der Europäer bis zu ihrem 30. Lebensjahr mit diesem Virus. Die spezifischen Antikörper sind im Blut nachweisbar.“ pfeiffersches-drüsenfieber.com

 

 

Impfmasern

Nach dem Kotzen kam das Fieber, mit dem Fieber kamen die Impfmasern.

Für alle, die keine Kinder haben, hier noch einmal kurz die Bedeutung einer solchen Aussage:

  1. Das Kind schreit.
  2. Immer.
  3. Es will immer auf den Arm, nie auf den Boden oder sonstwo hin
  4. Es schläft nie länger als eine Stunde am Stück.
  5. Nie.
  6. Es isst nicht.
  7. Wenn das Kind heiser wird, schreit es noch mehr und jammert abwechselnd.
  8.  Das passiert nach ca. 12 Stunden Dauergebrüll.

Diese acht Punkte haben natürlich gewisse Auswirkungen auf die Eltern. Was Schlafentzug alles verursachen kann, habe ich ja schon mal ausführlich beschrieben, zu lesen in den ersten drei Monaten dieses Blogs. 🙂 Weiterlesen

Konjunktivitis

Piet bekommt immer noch drei neue Zähne, hat Durchfall, Fieber und vor vier Tagen begann sein linkes Auge heftig zu tränen. Naja, wird schon nichts sein. Am Tag danach hatte er morgens Eiter drin. Naja, kann ja mal vorkommen. Am dritten Tag war das Auge geschwollen und sah furchteinflößend aus. Naja, dann eben doch zum Kinderarzt, müsste eine Bindehautentündung sein. Piet hatte ja vorher wochenlang eine Erkältung. Da sich die Kleinen noch nicht die Nase schneuzen können, reiben die sich den Schnodder gerne mal in die Augen. Schwupps ist die Augenentzündung da.

Der Kinderarzt war natürlich in Urlaub und es war Freitag. Super, irgendwie ist immer Freitag und der Arzt in Urlaub, wenn Piet etwas außer der Reihe hat. 🙂

Also wieder auf in die Kinderklinik, wir wissen ja inzwischen, wo die ist. Als wir zielsicher über das Krankenhausgelände an der entsprechenden Tür ankamen, staunten wir nicht schlecht, denn es war alles finster. Uns hat das schon gewundert, denn wir hatten vorher extra angerufen. Was solls, die Abteilung ist offenbar umgezogen. Also, wo ist das nächste Schild?

Wir fanden zwei Schilder, mit unterschiedlichen Angaben, die beide ins Leere führten. Inzwischen waren 20 Minuten um.

Ich regte mich auf. Laut. Weiterlesen