Clone Wars, oder: Eine SSD am Dell SAS-Controller SAS 6/iR

Seit einiger Zeit stürzte mein Win10 beim Booten gerne ab und startete unvermittelt neu, Fehler im Betriebssystem konnte ich keine finden, auch Chksdk konnte nichts finden. Die Suche im Internet deutete auf baldiges Versagen der Festplatte hin, also bestand wohl Handlungsbedarf.

Userbenchmark

Hinzu kam, dass mein System bei „Userbenchmark“ ordentliche Ergebnisse lieferte, die Platte aber durchaus bemängelt wurde. Es war eine WD Velociraptor mit 160 GB. Eigentlich eine recht flotte Platte, vor allem im RAID-Verbund an dem DELL SAS-Controller SAS 6/iR, der in meinem gebraucht erworbenen T5500 verbaut ist. Allerdings habe ich die Platte nie im RIAD betrieben.

Lesetipp: Der neue alte Rechner, oder: Es war einmal eine T5500 Workstation für 10K-USD

Für das zweite Betriebssystem, Linux Mint 17, hatte ich schon länger eine Samsung SSD EVO 840 im Einsatz und war damit recht zufrieden. Aus verschiedenen Überlegungen kaufte ich mir dann aber eine Crucial MX300 275 GB SSD und wollte dann die alte Platte klonen, laut diversen Berichten ging das alles „ganz einfach“. Um es noch einfacher zu machen, bestellte ich noch ein externes USB 3.0 Gehäuse dazu (SATA-USB-Adapter), um die Platte bequem aus Windows heraus zu kopieren, ohne den Rechner dafür öffnen zu müssen. Für das Klonen selbst gab es dann eine ganze Reihe von Programmen, die dies leisten können sollten. Da der Crucial MX300 bereits eine Software beilag, begann ich mit „Acronis True Image HD“. Weiterlesen

Wie lange trainierst du schon?

Vor einigen Tagen fragte mich ein junger Mann im Studio, wie lange ich bereits trainiere und ob ich das Studio „Olymp“ in Düsseldorf kennen würde, als ich antwortete:

„Ja, aber im Olymp war ich sicher 20 Jahre nicht“, kam eine verdutze Nachfrage:

„Man, wie alt bist du denn?“

Ich trainiere nun ernsthaft mit Gewichten seit über 25 Jahren. Die alten Fitness-Studios sahen noch ganz anders aus als heute, hier und da hat sogar eines davon überlebt, aber selbst dort rennt man jetzt mit Handtuch rum und geraucht wird draußen.

Es war früher auch nicht möglich, an jeder Ecke ein Studio zu finden. Dass so viele aktiv mit Gewichten trainieren, ist eine super Sache und ein Segen, da man eine echte Auswahl der Trainingsmöglichkeiten hat. Besonders die Altersklasse unter 25 Jahren ist enorm stark vertreten, im Studio, aber ebenso auf der Bühne. Die neuen Physique-Klassen sind stark gefragt, ebenso das Classic- und Natural-Bodybuilding.

In den Studios früher gab es eigentlich keine Betreuung, leider heute meist auch nicht, dafür gibt es ja schließlich Youtube. Als Jugendlicher in einem Kraftraum vor 25 Jahren schaute man, was die anderen machen und machte das nach. Darauf folgte meist unmittelbar die verbale Ohrfeige des erfahrenen Athleten, den man gerade kopierte: „Was zur Hölle machst du da, mach das gefälligst ordentlich.“ So lernte man und … das funktionierte, zumindest, wenn man den gesunden Menschenverstand nicht zu Hause gelassen hatte.

Früher oder später fand und findet sich oft einen Trainingspartner. Zu zweit macht die Sache mit den Hanteln einfach mehr Spaß und ist auch erheblich effektiver, davon bin überzeugt, denn man spornt sich gegenseitig an und achtet im Idealfall auf saubere Ausführung und geht eher mal über das Limit hinaus.

Ich nenne das die „Batman und Robin“-Beziehung. Zwei Menschen haben das gleiche Ziel und arbeiten daran zusammen, einer (Batman) ist dem anderen (Robin) meist etwas voraus und hat mehr Erfahrung, die er an ihn weitergibt. Das sah man vor 25 Jahren und das ist auch heute noch so.
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The Miracle Puzzle, oder BabyBjörn Active vs. Miracle

BabyBjörn Active Tragesitz, Pressefoto

BabyBjörn Active Tragesitz, Pressefoto

Wir hatten ja vor einiger Zeit den Babybjörn Active erworben, dieser hat sich im Alltag bestens bewährt. Piet mag es gerne in diesem Tragesitz spazieren getragen zu werden, egal ob zum Einkaufen oder im Zoo. Im täglichen Einsatz verwende ich den Active, um meinen Sohn zum Chariot Kinderanhänger in unserer Tiefgerage zu bringen.
Wer im vierten Stockwerk wohnt, muss immer etwas rauf oder runtertragen, da ist es gut, wenn man beide Hände verwenden kann. Der BabyBjörn Tragesitz macht genau das möglich. Ursprünglich haben wir den Sitz gekauft, damit ich Piet, wenn ich am PC sitze, bei mir habe und dennoch tippen kann. Dies funktioniert allerdings nicht, der Tragesitz ohne Bewegung findet bei Piet keine Akzeptanz.

Meine Frau fand den Tragesitz auch toll und wir kloppten uns des öfteren darum. Als wir jetzt die Gelegenheit bekamen, einen weiteren Sitz zu Testzwecken zu bekommen, waren wir hellauf begeistert. So können wir beide einen Tragesitz auf uns einstellen und jederzeit verwenden. Alleine bekommt man die Tragesitze nur bedingt optimal eingestellt, es geht zwar, aber eine dritte Hand ist schon wirklich hilfreich, insbesondere, wenn die tragenden Personen sehr unterschiedlich gebaut sind.

Gestern war es soweit, wir trafen uns bei Freunden zum Grillen und uns wurde der „BabyBjörn Miracle“ Tragesitz ausgehändigt. Wir machten direkt eine „After-Shopping-Revival-Tour“ und probierten den Sitz am lebenden Objekt (Piet+ mir) aus. Eine deutsche Anleitung war nicht dabei, vermutlich, weil es den Sitz in Deutschland noch nicht zu kaufen gibt. Macht ja nichts, wir kennen uns ja aus und die Bedienung ist eigentlich auch selbsterklärend.

Ich zog den Tragesitz an und setzte Piet hinein. Der fing augenblicklich an zu brüllen. Hä? Das hatten wir ja noch nie.
Naja, dachten wir, er ist ja heute ohnehin schlecht drauf, das verschieben dann auf einen anderen Tag.

Als ich dann heute mit Piet zum Drogeriemarkt fahren wollte, nahm ich wieder den neuen Miracle und… Weiterlesen

Ein wenig Spaß muss sein.

Für dieses Blog brauchte ich eine Telefonnummer, dies ist gesetzlich vorgeschrieben. Unseren „normalen“ Hausanschluss wollte ich dafür allerdings nicht nehmen, wir bekommen ohnehin schon genügend Werbeanrufe.

Da ich schon seit Jahren, zusätzlich zum üblichen Hausanschluss, einen VOIP-Anschluss bei Sipgate habe, bot es sich an, diesen Anschluss einfach neu zu konfigurieren. Seit einiger Zeit gibt es sogar eine ganz „normale“ Festnetznummer, so ist es, denke ich, eine optimale Lösung. Ich habe seinerzeit den Sipgate Plus Tarif gebucht, um ein Online-Fax zu haben. Auf ein weiteres Gerät im Büro kann man so sehr gut verzichten.
Einen kostenlosen Tarif gibt es aber auch, dieser nennt sich dann „Basic“.

Da ich kein SIP-Telefon besitze und ich der Meinung war, dass ein Softphone reichen würde, machte ich mich auf die Suche nach einem passendem USB-Hörer oder einem schönen Headset.

Einen preiswerten Hörer fand ich im Sipgate-VOIP-Shop, daneben stand folgender Hinweis:

„Telefonate werden über eine auf dem Computer leicht zu installierende Telefonsoftware geführt. Dafür stellt sipgate sein kostenloses Softphone ’sipgate X-Lite‘ bereit, das bei Installation automatisch alle notwendigen Konfigurationen selbstständig ausführt.“

Das hörte sich genau nach dem an, was ich brauchte. Allerdings fand ich den Hörer irgendwie langweilig. Manchmal kommt einem da der Zufall zu Hilfe. Ein Wochenende später waren wir bei Freunden eingeladen und die sind immer für einen ungewöhnlichen Linktipp gut. Er zeigte mir die Seite getdigital.de.

Ich war sofort hellauf begeistert, ein Paradies für Nerds. Schon nach wenigen Klicks war klar, hier muss ich öfters einkaufen.  Dann sah ich ihn, den Star Trek Communicator als USB-Telefon. Den musste ich haben. Weiterlesen