Frohe Weihnachten! (Geisterkarusselkreisel)

Frohe Weihnachten!

Frohe Weihnachten!

Wir wünschen allen Lesern meines Blogs frohe Weihnachten und schöne Feiertage!

Schon seit vielen Jahren halten wir es für den Heiligabend möglichst einfach und haben zwei Grundsätze dafür aufgestellt: Wer uns sehen will, der soll gefälligst zu uns kommen und  Weihnachten wollen wir mit Menschen verbringen, die wir nett finden, also muss nicht unbedingt die Familie dabei sein.  :)

Wir gehen damit sicherlich dem ein oder anderen Familienkrach, der zu Weihnachten gerne vorkommt, aus dem Weg. Freunde lockern solche starren, familiären Gesellschaften einfach gut auf und es gibt schließlich keine Regel, die sagt, dass man sich Weihnachten im engsten Kreis zu Hause einschließen soll. Da ich grundsätzlich für mindestens vier Personen mehr koche, als angemeldet sind, kann auch noch spontan jemand dazu kommen. Gestern Abend war es wieder sehr nett und ich für meinen Teil habe mich hoffnungslos übermampft.

Unser Sohn ist wieder reichlich beschenkt worden, glücklicherweise haben sich fast alle an unsere Vorgaben gehalten und sind nicht über das Ziel hinaus geschossen. Wir wollten keine großen oder zu teuren Geschenke für den kleinen Racker. Nichts finden wir schlimmer, als einen Geschenke-Wettkampf für den “Prinzen” der Familie. Heute Morgen hatte ich den Beweis für meine Theorie vor Augen, als ich erkannte, welches offenbar das beste Geschenk von allen gewesen ist: Weiterlesen

Mein Blog wurde angegriffen und gehackt, zwei Jahre Arbeit sind vermutlich weg

Es ist bitter, richtig bitter. Mein Blog wurde angegriffen und gehackt, wie genau kann ich nicht sagen, aber ich habe die Sicherheitsvorkehrungen nun erheblich erhöht. Leider habe ich beim Bekämpfen des Trojaners meine Datenbank zerstört, so dass alle meine Backups verloren gegangen sind, bis auf eines, dass ich noch auf einer alten Festplatte hatte. Wie man gut erkennen kann ist die Datenbank ca. zwei Jahre alt, die neueren Artikel und Daten müssen von mir erst aufwendig wieder hergestellt werden.

Ich werde nun ein wenig Zeit brauchen, um die Seite zumindest wieder halbwegs zu aktualisieren, die Artikel von August 2012 bis Dezember 2014 werde ich aber so schnell nicht wieder herstellen können.

Mehr kann ich gerade nicht tun, außer, ein wenig frustriert zu sein. Weiterlesen

Reality Check 2

Heute Morgen hatte ich es schwarz auf weiß, mein Kalipper hatte leider recht. Die Umstellung auf 3×500 Kcal hat mich ernsthaft Substanz gekostet, damit ist eine Teilnahme an der deutschen Meisterschaft der GNBF für 2014 gestorben, es ist unmöglich für mich, in der verbliebenen Zeit eine passable Bühnenform zu erreichen.

30 Kilogramm sind jetzt weg, die Form ist gar nicht mal so übel, auch wenn es nicht möglich ist, alles genau zu beurteilen, dafür ist noch zu viel Weichzeichner übrig. Die Stärken und Schwächen sind gut zu erkennen, die Hausaufgaben für die nächsten Monate sind notiert.

Nächstes Jahr werde ich es erneut versuchen, wenn alles gut läuft, starte ich ungefähr von dem Niveau, das ich nun erreicht habe. Ich werde noch bis Ende Oktober weiter abnehmen, um endlich unter mein Ziel von weniger als 10 % Körperfett-Anteil zu kommen, aktuell sind es 10,6 %. Erfahrene Athleten starten von einem solchen Level in eine zwölfwöchige Diätphase, in drei Wochen geht das nicht.
Die Diät stelle ich wieder auf 3 x 600 Kcal um, womit ich erfolgreich von Ostern bis Ende August abgenommen habe, ohne zu große Qualen zu leiden und ohne Muskelmasse einzubüßen. Ab November gehe ich dann auf 3×700 Kcal mit einem „Cheat-Tag“ in der Woche. An der Nährwertverteilung werde ich vorerst nichts ändern.

„[…]die Nährwertverteilung ist 40 (P) – 30 (Kh) – 30 (F), für einige Gerichte verschiebt sich das Verhältnis zu Gunsten der Kohlenhydrate oder Protein, unter 20 % lasse ich den Fettanteil allerdings nicht fallen. Ich bleibe so ganz locker unter 120 g Kohlenhydrate am Tag.“ aus 1000g

25 days out: Can i play with madness?

Viel Zeit ist nicht mehr, noch bin ich eindeutig in keiner Bühnenform, mein Körper wehrt sich mit allen Mitteln noch mehr Fett herzugeben, zumindest kommt es mir so vor. Ergänzend hat unser Kind meine Frau und mich mit einer Erkältung angesteckt, genau das, was mir noch in der Wettkampfvorbereitung gefehlt hat.

Das Gewicht liegt nun bei 92,9 Kg, was einem Körperfettanteil von ca. 10,9% entspricht, die Lean-Mass, also die fettfreie Körpermasse liegt bei 82,9 Kg, der FFMI somit bei 24,2.

Diese neuen Zahlen sind genau genommen eine Katastrophe. Die Lean-Mass geht dahin, die Muskeln schwinden, das Fett bleibt. Ich hoffe, dass es sich um einen Messfehler von mir handelt, Übermorgen kann ich es genau sagen. Sollten die Zahlen stimmen, kann die ich Teilnahme an den deutschen Meisterschaften der GNBF für dieses Jahr vergessen. Das wäre nach so vielen Wochen Quälerei wirklich bitter. Bis zum Wettkampf werde ich die Diät weitermachen, aber mit einer Lean-Mass von aktuell 82,9 Kg brauche ich an das Starten gar nicht denken, so viel kann ich nicht mehr abnehmen in 25 Tagen.

Genau diese Geschichten bringen mich noch um den Verstand. Die mentale Achterbahnfahrt macht mich wirklich irre. Zuerst freut man sich über ein Kilo weniger auf der Waage, dann stellt man fest, dass der Körperfettanteil gestiegen ist. In einem Moment denkt man vor dem Spiegel, es wird besser, vielleicht haut es hin, dann sieht man an sich hinunter und denkt, nie im Leben.

Ich mach es kurz: Ich hoffe, der Kalipper lügt und meine Hose behält recht. Dennoch müssen mindestens noch 16 Pakete Butter bis zu 25. Oktober weg, im Fachjargon auch „Weichzeichner“ genannt. Ich rechne gerne in „Päckchen Butter“, damit man nicht vergisst, wie viel 4 Kg Fett eigentlich sind, auch vom Volumen her. Verhungert bin ich also noch lange nicht. 😉

Die deutsche Meisterschaft der GNBF ist also nur noch wenige Tage hin, trotzdem habe ich in den vergangenen Wochen bereits einiges gelernt und auch einige Veränderungen an mir während der Diätphase festgestellt: Weiterlesen

40 Tage

In 40 Tagen ist die deutsche Meisterschaft GNBF 2014. Ich bin mitten in der „richtigen“ Wettkampfdiät und mir geht es echt mies. Vor allem mental ist es täglich eine Herausforderung.

Das macht wirklich keinen Spaß mehr und ich leide, es ist eine einzige Quälerei.

Mein Trost ist: Während meiner Fibromyalgie-Erkrankung ging es mir tatsächlich noch viel schlechter, nur habe ich jetzt eben die Wahl, jederzeit aufzuhören. Am letzten Freitag hatte ich meinen persönlichen und privaten „Reality-Check“, wo Menschen, die sich mit Bodybuilding auskennen, meine aktuelle Form angeschaut haben:

Der Erste hat gelacht, der Zweite hat „vergiss es“ gesagt, der Dritte respektierte das Erreichte, gab mir in der verbleibenden Zeit bis zum Wettkampf aber keine Chance für eine Bühnenform.

Angemeldet bin ich nun allerdings bereits, das Hotel ist gebucht, also ziehe ich das auch bis zum Ende durch, ob ich mich dann vor Publikum ausziehe, entscheide ich kurz vor dem Wettkampf. Ich habe nun 27 Kg abgenommen, es müssen noch ca. 5 Kg + X runter, wobei aktuell X = 3 Kg ist. Für die Diät bleiben halt gerade noch 35 Tage übrig, das ist und bleibt knapp. An Trainingstagen bin ich nun 90 Minuten an den Geräten, 45 Minuten auf dem Cross-Trainer, 30 Minuten auf dem Fahrrad und 30 Minuten in der Posingroutine. Das ganze bei 1500 Kcal Nahrungsaufnahme. Nicht lustig.

Beim Posing hilft mir mein ehemaliger Trainingspartner und IFBB-Athlet, es ist gut, jemand sehr erfahrenen zu haben, der einem diesen Teil des Sports erklärt. Das Posing ist bei weitem nicht so einfach, wie man denken mag und es ist technisch sehr anspruchsvoll, von der „Kür“ rede ich mal gar nicht.

Aktuell liege ich bei 11,4 % KFA, der FFMI sinkt langsam, aber stetig, ich bin bei 24,9 angekommen. Zumindest die 10% Körperfett liegen nun in erreichbarer Nähe, nur gefällt mir das Resultat eben noch nicht.