St. Martin bin ich los

Hurra! Es ist famos,
St. Martin, ich bin ihn endlich los.
Drei Jahre hat er mich gequält,
aus Versehen wurde ich erwählt,
den Zug der Schule an zuleiten,
dabei kann ich leidlich reiten.

Stets im Herbst begann die Frau,
ich wurde nicht richtig aus ihr schlau,
bei Pferdehängern auf der Straße,
mich anzumeckern in besonderem Maße,
ob ich den Martin hätte schon bestellt,
und die Musik sich zu gesellt.

Ein Jahr könnt ich’s wohl noch machen,
bis dass schließlich die Laternen krachen,
aber nächstes Mal hätt ich’s lieber so,
am Martinsabend wär ich froh,
den Glühwein auch meiner Hand,
statt ihn nur rührend hinterm Stand.

Die nächste Schule, so kann man hören,
lässt den Martin selber schwören,
dass er reitet frohen Mutes,
für mich tut es sogar noch gutes,
vor allem werde ich dem frönen,
und nicht mehr wochenlang nur stöhnen.

Ich bin nun sehr gespannt,
wann kommt die Neue angerannt?
Grad die Abrechnung vollbracht,
alles noch hübsch fertig gemacht,
mich dünkt es wird nicht lange dauern,
bis jemand anderem kommt das Schauern.

 

Hinweis:

Einmal im Jahr, stets pünktlich zu Nikolaus, mühe ich mich mit einem kleinem Gedicht ab, das Thema ist immer etwas aus dem täglichem Leben unserer Familie.

Wer Spaß an so was hat, hier sind meine Schöpfungen der letzten Jahre, das erste Gedicht habe recht besoffen verfasst, es war eine echte Schnapsidee:

2014 „Die Lieferung
2015 „Die Sing-Elsa
2016 „Die schwarze Hexe
2017 „Eine gute Nachricht im Gedichte
2018 „Knierle Knack

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