„Ran an den Speck! kidsgo FamilienPost für Guido“

Da ich ja jetzt ganz offiziell ein Autor für „vaeterzeit.de“ bin und dort ein Tagebuch über meine Erlebnisse als Vollzeitvater führe, habe ich mich auch auf der „Mutterseite“ des Verlags von Väterzeit umgesehen.

Dort bin ich auf die Produkttests aufmerksam geworden, es wird ein Tester für das „Stokke New Born Set“ gesucht. Das ist ein Aufsatz für den Tripp Trapp, welchen wir ja netterweise geschenkt bekommen haben. Ich habe mich direkt mal beworben, denn so könnten wir den echt tollen Kindersitz schon sofort nutzen. Drückt mir mal die Daumen. 🙂

Mit der Bewerbung habe ich mich direkt für den Newsletter angemeldet. Den ersten Newsletter von kidsgo habe ich soeben erhalten:

„Liebe Guido,

es ist schon toll, wie man sich als Schwangere sogar unter Beobachtung anderer dem Heißhunger hingeben darf. Aber ach, wäre da nicht das Spiegelbild nach der Geburt. Schlaffbauch, dicker Hintern und noch so einiges mehr macht beim eigenen Anblick nicht wirklich Spaß.

Doch mit Stillen, durchdachter Ernährung und dem richtigen Quäntchen Sport hat man schnell die alte Figur wieder. […]“

Hmm, dass die Kidsgo Seite sich eher an Mütter als an Väter wendet, war mir klar, aber der Newsletter ist schon hart. Die könnten ja bei der Bestellung des Newsletters fragen, ob man ein Mann oder eine Frau ist.
Ich habe beim ersten Lesen schon gestaunt.

Von der falschen Anrede abgesehen ist der Text ja durchaus passend. „Schlaffbauch, dicker Hintern“, woher wissen die das bloß? Ich habe das Problem ja bereits erkannt und direkt nach der Geburt begonnen, mit Stillen und mit mehr Sport dem entgegen zu wirken. Zuerst war mir nicht ganz klar, wie ich durch Stillen abnehmen soll, aber mittlerweile hab ich es kapiert. In der linken Hand halte ich Piet, in der rechten Hand die Flasche und im Mund halte ich das Spucktuch griffbereit.

So kann man nicht essen. 🙂

Als Sport fahre ich mehr Fahrrad, gehe wieder „fremd“ Tanzen und versuche zumindest einmal in der Woche in das Fitnessstudio zu kommen. Ausreden zählen nicht, die haben tatsächlich 24 Stunden offen. Gerne würde ich auch wieder mit Judo oder Pon Do Kwan (Karate / Kickboxen) anfangen, aber dafür muss ich erst leichter werden.

Ein Freund von mir hat mit über 40 Jahren wieder mit Handball angefangen, dies ist auch eine Kampfsportart, zumindest sieht er jetzt immer so aus. 🙂

Wenn es mit dem Judo oder Karate nicht klappen sollte, können meine Frau und ich ja vielleicht wieder zusammen tanzen gehen, ein Tango-Argentino Kurs wäre toll.

Den Tango-Kurs werden wir aber wohl nicht in der Absolut-Tanzbar machen können, da wir ja jemanden für die Kinderbetreuung brauchen. Also fahren wir dafür demnächst nach Mönchengladbach und geben Piet in dieser Zeit bei Christel, der Omi, ab.

Tango ist auch wie Kampfsport, finde zumindest ich. Davon abgesehen ist Tanzen wohl der männlichste „Sport“ von allen, wo sonst hat man als Mann uneingeschränkt das Sagen und darf dabei auch noch ungestraft machohaft aus der Wäsche gucken?

 

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