Halleluja. Bauklötze, Zerstören geht immer

In der letzten Woche haben wir unserem Sohn die, bereits vor langer Zeit auf dem Kindertrödelmarkt erworbenen, bunten Bauklötze zum Spielen überreicht. Er war direkt hellauf begeistert, wobei der Korb, in dem die Steine liegen, mindestens genauso spannend ist. Er begann in aller Ruhe den Korb auszuräumen und testete jeden Stein persönlich auf den Geschmack der Farbe. Dann plötzlich war das Geschrei groß, er hatte ihn entdeckt, den Bauklotz des Grauens. Einer der gesammelten Klötze ist viel, viel größer als alle anderen Bauklötze und passt nicht in seinen Mund,  egal wie man ihn auch dreht und wendet.

So was frustriert offenbar.  🙂

Ansonsten besteht das Spiel üblicherweise daraus, das Mama oder Papa aus den Klötzen eine Stadt bauen und dann Godzilla einen Angriff startet und alles mit großer Freude zerlegt. Die Katze ist immer mittendrin und mischt kräftig mit. Daher ist es mir auch nicht gelungen, ein sinnvolles Foto zu machen.

Dass Kleinkinder bereits einen Musikgeschmack haben, beweisen zahlreiche Videos im Internet. Stellt man dies allerdings bei seinem eigenem Kind fest, ist es dennoch was besonderes. Wenn wir im Wagen fahren, hören wir selten Radio, da uns das Gequatsche nervt. Ich brenne daher meiner Frau einmal im Monat eine CD mit Liedern, die ich bei Amazon als MP3 kaufe. Das funktioniert super und so ein Sampler kostet auch nicht die Welt.

Noch besser ist es natürlich, wenn man die Musik umsonst bekommt und dies auch noch völlig legal. Unser Supermarkt um die Ecke hatte in den letzten Wochen eine Bonusaktion. Normalerweise mache ich diesen Quatsch nicht mit, aber diesmal gab es je 10,00 Euro Umsatz einen MP3-Song von SONY als Gratis-Download. Da haben sich einige Lieder angesammelt, mehr, als ich eigentlich haben wollte. So probierte ich auch neue Künstler aus, die ich bisher gar nicht, oder nur sehr wenig kannte. Die daraus entstandene CD mit 36 Liedern hören wir zurzeit im Auto und Piet hat eindrucksvoll „mitgesungen“, allerdings nur bei einigen Liedern, bei anderen hat er sich direkt beschwert und war erst wieder zufrieden, wenn wir ein Stück anspielten, das ihm auch gefiel.

Seine beiden Lieblingslieder haben mich überrascht: „Alexandra Burke – Hallelujah“ und „Within Temptation – Lost“

Was beide Lieder gemeinsam haben, ist der Takt, es handelt sich bei beiden Liedern um einen Wiener Walzer. Zum Tanzen eignet sich „Lost“ ein wenig besser, da sich in dem Lied sehr schöne Phrasierungen für Richtungswechsel finden lassen, die auch noch Spannung aufbauen.  Warum unser Sohn ausgerechnet auf Wiener Walzer steht, bleibt mir ein Rätsel, Disco-Fox findet er auf jeden Fall doof. 🙂

„In der Musik bezeichnet man allgemein das Bilden von strukturierenden Sinnzusammenhängen als Phrasierung. In der Praxis reduziert sich der Begriff meistens auf das sinnstiftende Gestalten einer melodischen Linie. Phrasierungsbögen zeigen in der Partitur die melodischen Phrasen an.“ Musiklehre Online

Wo ich schon über Musik schreibe: Ich finde beide Alben gut gelungen, überrascht hat mich Alexandra Burke, denn auf viele Stücke lässt es sich hervorragend tanzen, ein echter Tipp ist auch „Broken Heels“. Es handelt sich dabei um einen super guten Jive.

„In ihrem Heimatland [England] wurde Burke durch den Gewinn der fünften Staffel der Castingshow The X Factor bekannt, die zwischen August und Dezember 2008 im Abendprogramm des Fernsehsenders ITV ausgestrahlt wurde.“  Wikipedia.de

 

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